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von Cornelia B.- Lesestern (Veröffentlicht am 11.06.2026)
Wenn die Sehnsucht nach Meer zu einer Sehnsucht nach mehr wird...
Wenn die Sehnsucht nach Meer zu einer Sehnsucht nach mehr wird...
Mit " Unless you trust " geht die Malaga- Dilogie von Maya Knodel in die zweite Runde. Nahtlos anschließend an den ersten Band " Unless you try " ist nun das Finale im Frühjahr 2026 bei Francke erschienen.
Nachdem Miri ihre geplante Volleyball- Karriere aufgegeben und sich für Malaga als Heimat entschieden hat, läuft plötzlich alles aus dem Ruder...
Und plötzlich ist das Misstrauen wieder da, alte Wunden reißen wieder auf und die neu gefundene Beziehung zum Glauben steht genauso auf der Kippe wie ihre Beziehung zu Max, die entscheidend war für ihren Umzug von Köln nach Malaga.
Mein Leseeindruck:
Maya Knodel nimmt mich mit an die schönsten Plätze Malagas und erweckt die Sehnsucht nach Urlaub, Sonne und Meer.
Der atmosphärische und unterhaltsame Schreibstil macht Spaß, schenkt Lesefreude und spannende Momente.
Gleichzeitig wartet dieser FNA Roman mit tiefgründigen Themen auf, die den christlichen Glauben im Spannungsfeld von Vertrauen und Zweifel ehrlich und realitätsnah präsentieren.
Die Hauptprotagonisten Miri und Max sind authentisch und ihre Probleme, Herausforderungen, Träume und Wünsche sind lebensnah dargestellt. Die persönlichen Entwicklungen und die Suche nach Identität überzeugt und fesselt.
Der leidenschaftliche Einsatz und das Engagement fürs Compagnion, die Organisation, die Flüchtlingen eine neue Heimat ermöglicht, spielt dabei eine zentrale Rolle und bestimmt die Lebenswege von Miri und Max.
Mein Fazit:
Eine tolle Geschichte, die über Leichtigkeit und Lebensgefühl eines Sommer- Romans weit hinausreicht...
Themen wie Selbstannahme, Realisierung von christlichen Werten und dabei immer wieder Herausforderungen und Zweifel im Glauben sorgen für ein lebensnahes und authentisches Leseerlebnis, das zu einer begleitenden und wertvollen Lektüre, gerade für junge Erwachsene werden kann.
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von Bokkie (Veröffentlicht am 08.06.2026)
Ein tolles Buch
Die Protagonistin des Romans, Miri, steht an einem Scheideweg: Nach einer vielversprechenden Volleyballkarriere, opferte sie alles für eine neue Liebe – und zog dafür nach Málaga . Doch das vermeintlich „neue Leben“ entpuppt sich als nicht so rosig wie erwartet. Ihren Weg zu finden fällt Miri nicht leicht und noch schwerer wird es, als die junge Liebe zerbricht.
Erst durch aufrüttelnde Ereignisse findet Miri zurück zu sich selbst. Eine drohende Abschiebung ihrer Lieblingsfamilie und ein lebensbedrohlicher Sturz während einer Fluthilfe in Valencia werden zum Wendepunkt. In dieser existentiellen Krise wird ihr Glaube zum Anker - nicht als starre Dogma, sondern als lebendige Kraft, die ihr Halt gibt. Gleichzeitig entdeckt sie, dass ihre Beziehung noch Hoffnung birgt. Auch das Volleyballspielen muss Miri nicht aufgeben. sie erkennt, dass ihre Stärken aus dem Volleyball , Disziplin, Teamgeist und Durchhaltevermögen auch im Leben außerhalb des Sports gefragt sind. Selbst ihre Partnerschaft erhält eine zweite Chance, als beide lernen, einander mit mehr Vertrauen und Demut zu begegnen.
Am Ende wird klar: Gott wirkt Wunder nicht indem er Probleme einfach verschwinden lässt, sondern indem er nach den schwierigsten Zeiten ungeahnte Lösungen und unerwartete Freude schenkt.
In authentischen und tiefgründigen Dialogen zeigt sich immer wieder, dass Nächstenliebe und Solidarität Menschen verändern sowohl die Helfer als auch diejenigen, die Hilfe erhalten. -
von my_own_booklove (Veröffentlicht am 08.05.2026)
Wunderschöne Fortsetzung
Auch im zweiten Band der Dilogie war ich sofort wieder in Málaga angekommen und habe mich auf Anhieb erneut unglaublich wohl in diesem Setting gefühlt.
Auch mit Protagonistin Miri hatte ich direkt wieder eine Verbindung und konnte mich gut in ihre Gefühlswelt hineinversetzen. Sie macht sich das Leben zwar manchmal schwerer, als es eigentlich sein müsste – aber ganz ehrlich, ich glaube, in dem Alter wäre ich auch nicht viel anders gewesen.
Besonders schön fand ich, dass ich Miri weiterhin auf ihrem Glaubensweg begleiten durfte. Trotz kleiner Rückschläge bleibt sie ihrem Weg treu, was ihre Entwicklung für mich umso authentischer und berührender gemacht hat.
Die Liebesgeschichte zwischen Miri und Max hat mich ebenfalls tief bewegt und hat mich emotional total abgeholt. An manchen Stellen waren mir Max’ blaue Augen zwar fast ein kleines bisschen zu präsent, aber das hat der Geschichte für mich insgesamt keinen Abbruch getan.
Auch an Spannung hat es dieses Mal absolut nicht gefehlt. Ich habe mit Miri mitgefiebert, gebangt und gehofft – und dabei konnte ich die ein oder andere Träne definitiv nicht zurückhalten.
Mir hat dieser Band der Reihe noch ein bisschen besser gefallen als der erste obwohl der auch schon echt wunderschön war.
Aus diesem Grund gibt es von mir hier eine von Herzen kommende Leseempfehlung. Ich denke gerade für junge Erwachsene Frauen ist das der perfekte Lesestoff. -
von Shabby-Gretchen (Veröffentlicht am 04.05.2026)
Vereint Leichtigkeit und spanisches Lebensgefühl mit ernsten Themen und biblischer Tiefe!
Erneut nimmt uns Maya mit an die spanische Mittelmeerküste und lässt uns die Geschichte von Miri und Max weiter verfolgen. Ich habe mich sehr auf den 2. Band gefreut, allerdings völlig unterschätzt, wie sehr er mir unter die Haut gehen würde. Bereits in Band 1 war ich von der geistlichen und biblischen Tiefe dieses so leicht daherkommenden Sommerromans überrascht, doch Band 2 hat meine Erwartungen nochmal um einiges übertroffen.
Wir begleiten Miri hinein in einen neuen Lebensabschnitt: Ihren Wohnsitz hat sie nach Málaga verlegt, ihre Volleyballkarriere an den Nagel gehängt und ihr Herz endlich für die Liebe geöffnet, sowohl für die von Max als auch die von Gott. Doch von neuen Sorgen und Problemen bleibt sie dabei nicht verschont. Missverständnisse, fehlende Kommunikation und falsche Entscheidungen lassen ihre Unsicherheiten und Zweifel wieder hervortreten und sich erneut zurückziehen.
Miri stellt sich die Frage, was von ihr bleibt, wenn alles um sie herum wegbricht.
Diese Frage ist auch für mich als Leser essentiell und es war interessant und herausfordernd zugleich, Miri auf der Suche nach einer Antwort zu begleiten. Dabei hat Maya es geschafft, mich Miris schmerzvollen und steinigen Weg mit-zu-leiden und mit-zu-fühlen und gleichzeitig deckt sie tiefe, geistliche Wahrheiten auf, die zum Innehalten, Nachdenken und Reflektieren anregen.
Miri und Max haben sich weiterentwickelt und sind dennoch dieselben geblieben und dem Leser auf wunderbare Weise vertraut. Erneut folgt man gespannt ihrer Geschichte und ihrem Leben. Und auch Carly hat sich wieder als liebste Nebenfigur entpuppt und sich in mein Herz geschlichen.
Das Setting ist erneut traumhaft und versetzt den Leser in Sommerstimmung, auch wenn die Herbstwinde - nicht nur im wahren Sinn des Wortes - toben. -
von Naomi (Veröffentlicht am 23.04.2026)
Sommerfeeling pur
Maya knüpft in diesem zweiten Band an Miris Leben in Málaga an: Sie hat ihre Volleyballkarriere hinter sich gelassen und wagt dort mit Gott und ihrem Freund Max an der Seite einen neuen Anfang.
Maya hat einen angenehmen, gut zu lesenden Schreibstil, der einen in die Geschichte eintauchen lässt. Das sommerliche Málaga mit seinen vielen Sonnenstunden steht einem dank ihrer atmosphärischer Beschreibungen gut vor Augen. Und auch in die Protagonisten, allen voran natürlich Miri, kann man dadurch wunderbar hineinsehen. Ebenso waren für mich einige Gänsehautmomente dabei.
Miri beschäftigt sich in diesem Roman mit unglaublich vielen zentralen Fragen: Was ist mein Platz im Leben? Was gibt ihm Sinn? Wie kann und soll so ein Leben mit Gott funktionieren? Was braucht es, um eine gute Beziehung zu führen? Damit greift Maya viele Fragen von jungen und sicher auch nicht mehr so jungen Leuten auf und geht ihnen auf eine anschauliche Art und Weise nach. Miris Lern- und Reifwerdungsprozess wirkt echt und authentisch, auch wenn ich mit an mancher Stelle ein anderes (reiferes) Verhalten gewisser Personen gewünscht hätte.
Nicht so leicht nachzuvollziehen waren die zeitlichen Zusammenhänge der einzelnen Kapitel: Das kam nicht immer deutlich heraus, sodass es manches Mal gedauert hat, bis man die neuen Erlebnisse einordnen konnte. Besonders irritiert hat mich (und lässt mich mit offenen Fragen zurück), dass der Beginn des Romans Mitte September spielt (wenn ich das Kapitel 3 richtig entnehme) und das Ende Anfang Oktober - dennoch liegen mehrere Wochen mit vielen Erlebnissen dazwischen. Für ein noch runderes Leseerlebnis wünsche ich mir dort mehr Konsistenz.
Eine weitere Stärke des Romans ist der Einblick in die Arbeit einer Gemeinde, einer Hilfsorganisation und der ganzen Bevölkerung angesichts von Nöten wie dem Leben als Flüchtling in einem neuen Land oder dem Wiederaufbau nach einer großen Flut. Mit Leichtigkeit und doch auch Eindringlichkeit rückt Maya diese Themen ins Rampenlicht.
Mein Fazit:
Maya Knodel hat einen sehr lesenswerten Roman geschrieben, der sich vielen wichtigen Lebensfragen und -themen stellt und dennoch mit der sommerlichen Leichtigkeit Málagas aufwartet
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von Johanna (Veröffentlicht am 22.04.2026)
Gottes Wege in spanischer Leichtigkeit?
Die Geschichte beginnt direkt mit Miri in Málaga. Sie hat ihr Leben in Deutschland hinter sich gelassen – und damit auch die Chance auf eine erfolgreiche Volleyballkarriere. Stattdessen versucht sie nun, sich in der spanischen Stadt ein neues Leben aufzubauen. Über ihren Freund ist sie in einen Verein für Flüchtlinge gekommen, in den sie viel Herzblut investiert.
Als plötzlich ihre Cousine auftaucht und bei ihr einzieht, gerät Miris Leben ordentlich ins Wanken. Es tut gut, einen vertrauten Menschen bei sich zu haben – und doch bringt genau das neue Fragen mit sich. Wie soll sie erklären, warum sie ihre Karriere aufgegeben hat? Und wie kann sie Yara helfen, einem Flüchtlingsmädchen, dem mit seiner Familie die Abschiebung droht?
Auch der Hilfseinsatz in Valencia, zu dem sie mit ihrem Freund Max aufbricht, fordert sie erneut heraus. Immer drängender werden die Fragen: Wo ist Gott? Sieht er mich? Was hat er für mein Leben vorbereitet? Wer bin ich – und wo will er mich haben?
Miri, Anfang zwanzig, steht beispielhaft für die vielen Identitäts- und Berufungsfragen, mit denen sich junge Menschen heute auseinandersetzen. Versuchungen wie Partys, Alkohol und ungesunde Beziehungen können den eigenen Weg schnell aus dem Blick geraten lassen. Umso wertvoller sind Freunde, die im Glauben fest stehen und einen darin unterstützen, den eigenen Weg mit Gott zu finden. Doch Veränderung geschieht erst dann wirklich, wenn man sich selbst darauf einlässt – und Gott Raum gibt, einem zu begegnen.
Dieses Buch ist besonders für Frauen in Miris Alter sehr lesenswert. Mir persönlich hätte es damals gutgetan, diese Wahrheiten schon früher zu kennen. -
von LisaDi (Veröffentlicht am 19.04.2026)
Eine Fortsetzung mit viel Tiefe
Ich bin ehrlich: Nach dem ersten Teil hatte ich richtig hohe Erwartungen, aber dieser zweite Band von Unless You Trust hat mich trotzdem nochmal komplett überrascht.
Die Geschichte rund um Miri geht genauso emotional und spannend weiter, aber wird gleichzeitig viel intensiver. Man ist sofort wieder drin und fühlt alles direkt mit. Es geht nicht nur um eine Liebesgeschichte, sondern um Vertrauen, Zweifel, Glauben und die Frage, wer man eigentlich ist, wenn plötzlich alles ins Wanken gerät. Genau das fand ich richtig stark.
Was mir besonders gefallen hat: Die Charaktere wirken total echt. Miri zweifelt, trifft nicht immer die richtigen Entscheidungen und kämpft mit sich selbst, und genau das macht sie so greifbar. Auch Max spielt wieder eine wichtige Rolle, und gerade die Dynamik zwischen den beiden fühlt sich ehrlich und überhaupt nicht perfekt an. Genau das macht es so real. Auch die Themen wie ihre Arbeit mit den Flüchtlingskindern oder die schwierigen Situationen, in die sie gerät, geben der Geschichte nochmal viel mehr Tiefe.
Der Schreibstil ist super angenehm, leicht zu lesen, aber trotzdem tiefgründig. Man fliegt durch die Seiten, bleibt aber immer wieder hängen, weil einen bestimmte Gedanken wirklich zum Nachdenken bringen. Gerade die Mischung aus dem schönen Setting in Málaga und den ernsten Themen ist einfach richtig gut gelungen.
Für mich ist der zweite Teil eine perfekte Fortsetzung, emotional, ehrlich und nochmal intensiver als der erste. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und war am Ende fast ein bisschen traurig, dass es vorbei ist.
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von Sara (Veröffentlicht am 13.04.2026)
„Angenehm, tiefgründig, glaubensstark“
Der zweite Teil der Málaga-Dilogie „Unless you trust“ von Maya Knodel schließt genau an das erste Buch an. Miri lebt nun seit einigen Wochen in dem schönen Urlaubsort in Spanien und hat entschieden, dort zu bleiben. Anstatt weiter ihre Volleyball-Karriere zu verfolgen, arbeitet sie als freie Mediengestalterin, engagiert sich ehrenamtlich für Flüchtlingskinder und möchte ihre Beziehung zu ihrem gläubigen Freund Max vertiefen. Doch leider ist der Neuanfang nicht so idyllisch, wie sie ihn sich ausgemalt hat – warum wächst Miri nicht in ihrem Glauben an Gott? Warum kommen solche Missverständnisse mit Max? Wie kann sie verhindern, dass das Mädchen Yara und ihre Familie nach Syrien abgeschoben werden? Und wer ist sie eigentlich wirklich, was macht ihre Identität aus? Das sind nur einige der Fragen, die sich Miri in den Weg stellen. So begibt sich die Protagonistin auf eine spannende Reise, in der sie sich selbst und Gott finden möchte.
Maya Knodel schafft es, trotz der tiefgründigen Themen eine Leichtigkeit in den Roman zu bringen, so dass er sich angenehm lesen lässt. Die Herausforderungen Miris werfen auch in der Leserschaft Fragen auf, denn die Suche nach Identität und nach etwas, das wirklich bleibt, ist etwas zutiefst Menschliches. Besonders deutlich wird, dass sich der Schlüssel zur eigenen Zufriedenheit in Dankbarkeit und Hilfsbereitschaft finden lässt. Die Szenen in Valencia, als Miri und Max nach einem Unwetter den Menschen dort zur Hilfe eilen, haben einen bleibenden Eindruck bei mir hinterlassen. Und auch Miris Entwicklung, wie sie zu Gott findet und Ihm vertrauen lernt, anstatt sich von der Meinung von Menschen abhängig zu machen, berühren mich sehr.
Dieser zweite Roman ist es absolut wert, gelesen zu werden und eignet sich ideal für warme Sonnenstunden auf der Terrasse oder im Urlaub. Ich empfehle ihn sehr gerne weiter. Nur schade, dass die Dilogie nun beendet ist, man wünscht sich am Ende, dass die Geschichte noch nicht vorbei ist und man nochmals in das schöne Málaga reisen darf.
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von Elfie (Veröffentlicht am 10.04.2026)
Berührende Geschichte
„...Ja, die Zukunft kann wirklich gut werden, dachte sie und spürte das nervöse Kribbeln in ihrer Magengegend, das sich immer dann breitmachte, wenn sie von diesen lieben Menschen umgeben war, die mittlerweile ihre neue kleine Welt bildeten…“
Miri hat ihre Volleyballkarriere hinter sich gelassen und will sich in Malaga ein neues Leben aufbauen. Obige Gedanken kommen ihr bei Carlys Geburtstag. Carly ist diejenige, die immer ein offenes Ohr für Miri hat.
Die Autorin hat einen bewegenden Jugendroman geschrieben. Er spiegelt das Auf und Ab des Lebens wieder und schließt zeitnah an Teil 1 an. Hier ist es günstig, wenn man den Vorgängerband kennt. Der Schriftstil ist leicht verständlich und lässt sich flott lesen.
Miri bringt sich mit ihrem Hobby in einer Flüchtlingseinrichtung ein. Sie spielt mit den Kindern Volleyball. Deshalb trifft es sie hart, als sie erfährt, das die kleine Yara mit ihrer syrischen Familie nicht bleiben darf. Miri möchte ihr helfen. Doch die Chancen stehen schlecht.
Noch aber sucht Miri ihren eigenen Weg im Leben. Immer wieder kommen ihr Zweifel.
„...War es die richtige Entscheidung, all dem den Rücken zu kehren? Wird es auf die Dauer ausreichen, mit ein paar Kindern zu spielen, nachdem ich so kurz davor war in die Welt der ganz Großen einzutauchen? Was, wenn ich es irgendwann bereue?…“
Auch das zarte Pflänzchen Glauben muss noch wachsen. In vielen ist sich Miri unsicher. Dann erscheint ihre Cousine Anabell, um ein halbes Jahr in Malaga zu studieren. Sie zieht in Miris WG und sorgt für Belebung. Partys und Alkohol gehören dazu. Miri lässt sich mitreißen.
Als es auch noch zu Missverständnissen mit ihrem Freund Max kommt, steht ihr Leben auf dem Kopf.
Nach einer Flutkatastrophe arbeiten beide im betroffenen Gebiet. Hier gibt es Gelegenheit zu ernsthaften Gesprächen. Als es haarig wird, brechen bei Miri alte Wunden wieder auf. Es ist Max´ Glaube, der sie die Hoffnung nicht verlieren lässt.
Gerade im letzten Teil des Buches wird deutlich, wie Miri um ihren Glauben ringt. Glauben hat mit Vertrauen zu tun und genau das fällt Miri nicht leicht. Hier ist es Carly, die sie immer wieder aufbaut.
Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es spiegelt die Problem der jugendlichen Leser, die auf der Suche nach dem eigenen Weg sind. Es zeigt, dass es auch heute noch Wunder gibt und sich manchmal Wege öffnen, mit denen man nicht gerechnet hat. -
von agnes.bookworld (Veröffentlicht am 10.04.2026)
Sommerflair, Veränderung und Zweifel
In diesem Roman – der Fortsetzung von Unless you try – nimmt Maya ihre Leser erneut mit nach Málaga.
Mayas Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Sie schreibt flüssig, einnehmend und zugleich gefühlvoll. Das Setting rund um Spanien, insbesondere die Stadt Málaga, ist so lebendig beschrieben, dass beim Lesen bei mir das Gefühl entstand, selbst vor Ort zu sein. Die Protagonisten sind sympathisch und authentisch dargestellt, sodass man die beschriebenen Gefühle beinahe selbst erlebt. Besonders gut gefiel mir, wie Maya den Glaubenskampf von Miri schildert. Für mich wirkte er sehr realistisch, denn wenn man nicht gläubig erzogen wurde, hinterfragt man zunächst vieles und zweifelt.
Miri, die Hauptprotagonistin, ist selbstbewusster geworden. Dennoch hat sie immer wieder mit Selbstzweifeln zu kämpfen. Sie hinterfragt nicht nur ihre Entscheidung, sondern auch ihren neu gefundenen Glauben an Gott. Nach dem Ende ihrer Sportkarriere engagiert sich Miri ehrenamtlich für Flüchtlingskinder und trainiert sie im Volleyball. Doch bleibt die Frage: Hat sie mit ihrer Entscheidung wirklich das Richtige getan?
Max war mir bereits im ersten Band sehr sympathisch – und das ist er auch in diesem Buch geblieben. Er drängt sich Miri nicht auf, nachdem sie sich von ihm trennt, und ist dennoch immer für sie da. Allerdings hat er auch einen kleinen Makel: die Kommunikation. Diesen teilen sicherlich viele Männer, was ihn für mich noch sympathischer macht.
Ein weiterer Punkt, der mir in diesem Buch sehr gefallen hat ist, dass die christliche Gruppe beziehungsweise Gemeinde von Max und Miri in ein von einer Naturkatastrophe betroffenes Gebiet fährt, um zu helfen. Das hat mir gezeigt, dass manche Gemeinden in dieser Hinsicht noch Verbesserungsbedarf haben. Denn persönlich kenne ich so etwas nicht.
Es ist ein schönes Buch und hat mir sehr gut gefallen – und vielleicht wird es dir genauso gehen. Ich empfehle es gerne weiter. -
von Birgit E. (Veröffentlicht am 07.04.2026)
Hervorragende Fortsetzung von Unless you try
Es war sehr schön, wieder gedanklich nach Málaga zu reisen, in die spanische Atmosphäre einzutauchen und mit Miri durch die Gassen Málagas zu laufen.
Der Leser trifft hier wieder auf Miri, Max und Carly, die Flüchtlingsfamilie mit Yara, dem Flüchtlingsunterstützungsverein sowie ein paar neue Charaktere wie z. B. Miris Cousine Annabel und ihren WG-Mitbewohner Flori.
Miri kämpft noch immer mit ihren Selbstzweifeln, Unsicherheiten, die sie trotz des neu gefundenen Glaubens und ihrer Beziehung zu Max plagen. Eigentlich scheint alles nach außen perfekt zu sein, aber innerlich ist Miri noch immer zerrissen auf der Such nach ihrem Lebenssinn, den sie erst findet, nachdem sie sich vor allem Max und Gott richtig öffnen kann.
Max ist hier der Ruhepol, der scheinbar zu perfekt ist für Miri. Und doch blitzen hier kleine Unsicherheiten sowie kleine Fehler, die er macht, durch. Was ich realistisch empfand.
Von Carly bekommt der Leser hier etwas mehr mit als im ersten Band. Sie wirbelt mit ihrem heiteren Temperament durch Miris Leben und kann Miri so gut es geht an deren Tiefpunkt helfen. Das lockerte die schwere von Miris Gedanken sehr gut auf und manches mal musste ich über ihre Ideen und Worte schmunzeln.
Durch Miris Cousine Annabel und WG-Mitbewohner Floris erlebt Miri ihre innere Zerrissenheit auch äußerlich. Auch mit Miris Volleyball-Karriere scheint sie noch nicht ganz abgeschlossen zu haben.
Maya Knodel gelang hier eine sehr schöne Fortsetzung von Unless you try, die mir sogar besser gefiel als der erste Band. Es gelang ihr hier sehr gut, Miris innere Kämpfe und alten Ängste darzustellen, ihre Glaubenszweifel, die sie hinderten, neue Schritte mit Gott zu gehen. Ich konnte mich sehr gut in Miri hineinfühlen und fieberte mit, ob sie es schafft, das alte loszulassen und an Gott abzugeben.
Besonders gelungen fand ich die Verknüpfung von Miris inneren Kämpfen mit dem Hilfseinsatz bei den Überschwemmungsopfern. So erkannte Miri anhand der äußeren, chaotischen Umstände, was ihr fehlte und sie fand dadurch erst zu einem tieferen Gottesglauben, auf den sie sich einlassen konnte.
Unless you trust ist ein Roman mit vielen tiefen Emotionen und einer sehr schön beschriebenen Gottesbegegnung, der mir noch etwas länger nachging und ins Nachdenken brachte. Ich war etwas traurig als die Geschichte um Miri und Max zu Ende war und ich Málaga verlassen musste. Gerne würde ich noch eine Fortsetzung diesmal mit Carly als Hauptfigur lesen.
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von Jana (Veröffentlicht am 24.03.2026)
schöner FNA-Roman, den ich gern weiterempfehle
„Unless You Trust“ von Maya Knodel ist ein wirklich gutes Buch, das mir sogar noch ein bisschen besser gefallen hat als der erste Teil.
Mit dieser Geschichte hat Maya Knodel etwas ganz Besonderes geschaffen. In diesem Band wird Miris Geschichte weitererzählt, und es passieren viele unterschiedliche Dinge. Manche Wendungen haben mich überrascht, doch gerade das hat die Geschichte spannend gemacht. Besonders gut gefallen hat mir, wie ehrlich und einfühlsam Ängste, Unsicherheiten und Fragen dargestellt werden. Man kann gut mitfühlen und sich in die Figuren hineinversetzen.
Auch die Themen Flüchtlinge und Flutkatastrophen werden aufgegriffen. Sehr eindrucksvoll fand ich den Gegensatz zwischen der idyllischen Kulisse Málagas und den schweren Lebenssituationen mancher Menschen.
Der Schreibstil ist lebendig, leicht und zugleich spannend. Beim Lesen hat man oft das Gefühl, selbst in Málaga zu sein und das Geschehen direkt mitzuerleben.
Die Figuren sind ebenfalls sehr gut ausgearbeitet. Besonders Carly hat mir gefallen – sie ist eine liebevolle und loyale Freundin, die anderen aufmerksam zuhört und ihnen zur Seite steht.
Durch die Blogtour hatte ich die Möglichkeit, mich noch intensiver mit diesem Buch zu beschäftigen, was ich als sehr wertvoll empfunden habe.
Eine wichtige Botschaft des Buches ist für mich, dass wir unser Vertrauen immer wieder auf Gott setzen dürfen. Zweifel und Fragen gehören dazu, denn Glaube ist ein Prozess. Gott ist immer bei uns und begleitet uns. Gleichzeitig zeigt die Geschichte auch, wie sehr Nächstenliebe uns stärken und verändern kann.
Ein sehr schöner FNA-Roman, den ich gern weiterempfehle.
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von gerdys_buecher.reich (Veröffentlicht am 24.03.2026)
Vorsicht: Verursacht Fernweh!
Inhalt:
Miri ist für ihre große Liebe nach Málaga ausgewandert. Ihre Profikarriere als Volleyballerin hat sie an den Nagel gehängt und versucht nun, ihren Weg im neugefundenen Glauben zu gehen und herauszufinden, was sie eigentlich wirklich in ihrem Leben machen möchte. Shampooflaschen zu designen, ist nämlich nicht die ganz große Erfüllung. Sie hilft ehrenamtlich im Companion und bringt dort den Kindern das Volleyballspielen bei. Als ihre Cousine für ein Erasmus-Semester zu ihr in die WG zieht und auch die 3. Person der WG auftaucht, setzt für Miri jedoch eine Entwicklung ein, die ihre Beziehung mit Max vor enorme Herausforderungen stellt. Ihr ganzes Leben bricht auseinander und erst eine Reise nach Valencia für einen Hilfseinsatz, setzt die Weichen wieder neu…
Über die Protas:
Miri lernt sich in ihrer neuen Wahlheimat immer besser selbst kennen. Muss sich damit auseinandersetzen, was sie denn jetzt im Leben erreichen möchte, welche Ziele sie noch hat, was sie morgens aufstehen lässt. Fragen, die für jeden wichtig sind. Da sie Probleme mit dem Vertrauen hat, reagiert sie manches Mal vorschnell oder tut Dinge, die sie auf Vorannahmen stützt, ohne die Wahrheit wirklich zu kennen. Das führt sie manchen kurvigen Weg im Leben und verursacht Schmerz, der nicht hätte sein müssen. Doch letztlich wächst sie an allem und lernt, anderen Menschen und Gott zu vertrauen.
Max weiß, was er erreichen möchte. Doch die Türen scheinen sich nicht so zu öffnen, wie er es gern hätte. Er macht Dinge mit sich selbst aus bzw. möchte Miri nicht damit belasten, schafft dadurch aber eine Situation, die Schwierigkeiten hervorruft. Sein Verhalten verwirrt manchmal Miri und ich hatte zwischendurch kurz eine schlechte Meinung von ihm, da sein Verhalten so aus dem Bild zu fallen schien. Das löst sich jedoch mit der Zeit wieder auf, und nachdem alle Fakten auf den Tisch kamen, war alles auf einmal logisch.
Auch Max muss lernen, offen und ehrlich zu kommunizieren.
Die Protagonisten machen einen tollen und authentischen Entwicklungsweg durch. Es ist nicht alles geradlinig oder einfach, doch das ist es im wahren Leben auch nicht. Schön ist es, dass sie aus ihren Fehlern lernen und verändert aus diesen hervorgehen.
Das mochte ich:
- Beschreibung der Gegend und der Lebensweise: Schafft eine ganz besondere Atmosphäre
- Es regnet mal
- Jungle Jam: In diesem Café würde ich auch gern sitzen.
- Ehrlicher Umgang mit Zweifeln im Glauben und in der Beziehung
- Ungeschönte Schilderung der Realität nach der Naturkatastrophe
Besonders gut fand ich:
Annabel überredet Miri immer wieder zu Dingen, die gegen ihre Überzeugungen gehen, und bringt sie dazu, Dinge zu tun, die nicht in Ordnung sind und andere verletzen. Was sie versucht zu verheimlichen, kommt letztlich doch ans Licht. Das ist schmerzhaft, aber letztlich auch heilsam. Das zu lesen empfand ich als besonders wertvoll, besonders da auch herausgearbeitet wurde, wie schnell man Vorannahmen trifft, sich Dinge zurechtreimt und missinterpretiert.
Eine ehrliche und aufrichtige Kommunikation ist unerlässlich und so wichtig, in jeder Art von Beziehung! Das zeigt die Autorin im Verlauf der Geschichte wunderbar auf und macht auch deutlich, dass ein Neubeginn immer möglich ist, wenn nur alle offen und bereit dafür sind.
Das habe ich für mich mitgenommen:
Der Glaubensweg ist kein Selbstläufer. Nachfolge bedeutet Zeit, Hingabe, Opfer und eine tägliche Neuentscheidung. Zweifel sind kein Grund, um alles hinzuschmeißen. Wichtig ist es, im Austausch zu bleiben. Spannungen auch mal auszuhalten und zu lernen, zu vertrauen.
Das mochte ich nicht so:
- Ich hatte mir irgendwie mehr von der Beziehung zu Annabel erhofft. Die Interaktion mit ihr kam sehr kurz und ich fand es schade. Da hätte ich wirklich gern noch mehr gelesen. Doch andererseits spiegelt diese Beziehung einfach auch eine Realität wider, wie sie häufig der Fall ist im Leben.
Fazit:
Unless you trust ist der zweite Teil der FNA-Dilogie von Maya und ich muss sagen, er hat mir besser gefallen als der erste Teil. Er hatte irgendwie mehr Tiefe. Mehr Herausforderungen und mehr Fragen, die an die Substanz gingen und große Entscheidungen erforderten.
Miri musste lernen, was es wirklich bedeutet, Gott zu glauben, ihm zu vertrauen und ihm auch zu folgen. Das war ehrlich, ungeschönt und dadurch total ermutigend zu lesen. Denn ich denke, jeder, der mit Jesus unterwegs ist, war oder ist auch schon mal an den Punkt des Zweifelns gekommen.
Dieser FNA spielt in einer wundervollen Umgebung.
Ich konnte mir die Gegend bildlich vorstellen, habe die Meeresluft geschnuppert, den Menschen am Strand beim Volleyballspielen und Tanzen zugeschaut und die Sonnenuntergänge genossen. Genauso bin ich auch in die Berge gewandert, waghalsig Serpentinen entlanggedüst und habe schlimme Verwüstungen gesehen. Maya hat es geschafft, die Bilder real vor Augen entstehen zu lassen und dadurch eine ganz besondere Atmosphäre geschaffen, die mich umso mehr an die Costa del Sol zieht.
Freundschaften, Beziehung, Ehrenamt, Flüchtlingsarbeit, Nächstenliebe, Wahrheit, das Stehen zu eigenen Überzeugungen und Identitätsfindung waren große Themen, die nicht nur die Protagonisten begleitet haben, sondern auch mich herausgefordert haben, mir Gedanken über einiges davon zu machen und wie ich das in meinem Leben so sehe oder lebe.
Diese Geschichte möchte ich jungen Menschen empfehlen, die vor großen Entscheidungen stehen und vielleicht auch in ihrem Glaubensleben noch am Anfang sind oder am Kämpfen. Und älteren Menschen empfehle ich es auch, denn es schenkt Einblick in die Welt der jungen Erwachsenen, zeigt innere Kämpfe auf und trägt dazu bei, Verständnis und Mitgefühl zu fördern.
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von MeineKleineBuecherecke (Veröffentlicht am 17.03.2026)
Zurück in Málaga
Band 2 der Málaga-Dilogie und diesmal erfahren wir, wie es mit Miri und Max nach dem Happy End in Band 1 weitergeht.
Miri hat den großen Schritt gewagt und nicht nur ihre Volleyball Karriere auf Eis gelegt, sondern auch entschieden, in Málaga wohnen zu bleiben. Ihre Familie steht hinter dieser Entscheidung, was es definitiv leichter macht. Bald schon merkt Miri aber, dass sie der Alltag einholt.
Obwohl sie diesen Ort noch immer liebt und dankbar ist, hier zu sein, kommen auch einige Herausforderungen auf sie zu.
Einerseits hadert sie mit der Nachricht, dass Yara und ihre Familie (wir kennen sie aus Band 1) nun tatsächlich abgeschoben werden sollen. Miri und ihre Freunde versuchen alles, um der Familie zu helfen, doch erste Zweifel regen sich in Miri… wie kann Gott das zulassen? Er meint es doch immer gut mit seinen Kindern, oder?
Und dann ist da noch die Sache mit Max. Eigentlich sind sie glücklich miteinander, aber Miri ist nicht so stark im Glauben wie er und es kommen immer öfter Gedanken in ihr hoch, ob sie wirklich zusammenpassen.
Vor allem, als sie erfährt, dass Max eine wichtige Information vor ihr verschwiegen hat, wird sie so sehr verunsichert, dass sie einen drastischen Schritt setzt…
Und als wäre nicht schon genug los, ist ja auch noch Miris Cousine plötzlich Mitbewohnerin in ihrer WG. Als Studentin will sie einige Zeit in Málaga verbringen und bringt mit ihren Freunden und ihrer Liebe zu Partys ordentlich Chaos in Miris Leben.
Etwas, das sie momentan so gar nicht gebrauchen kann. Doch irgendwann lässt sie sich mitreißen und findet sich selbst plötzlich auf Partys und sogar betrunken wieder.
Wie konnte alles nur so schieflaufen?
Erst ein Einsatz in einer von den Regenfällen schlimm mitgenommenen Gegend, bei der Miri kurzerhand für eine erkrankte Freundin einspringt und auch Max dabei ist, führt dazu, dass sie wieder auf den richtigen Weg kommt.
Sie darf erkennen, was im Leben wirklich zählt und wie sehr Gott sogar in den schlimmen Erfahrungen und Herausforderungen in unserem Leben nicht nur da ist, sondern mächtig am Wirken ist.
Ein Roman, bei dem es nicht in erster Linie um Schmetterlinge im Bauch und fröhliche Tage am Meer geht, sondern vielmehr um die Frage, wer wir sind, wenn alles, über das wir uns definiert haben, wegfällt.
Eine Geschichte, die sich nicht davor scheut, die Herausforderungen in Beziehungen oder die Zweifel, die in einem Menschen, der noch nicht lange gläubig ist, aufkommen können, zu schildern.
Ein Buch, das ermutigend ist, weil es eben so echt und authentisch ist.
Ich habe es gerne gelesen.
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von Annislesewelt (Veröffentlicht am 16.03.2026)
Herzensempfehlung
Ein berührender und authentischer Roman, und ich habe mich selbst sehr gut in Miri wiederfinden können.
Maya Knodel hat gefühlvoll und warm die unterschiedlichen Stimmungen und Gefühle der Miri beschreiben können.
Ihre teils überstürzten Reaktionen, ihre Ängste, ihre vielen Fragen und auch ihre Sehnsüchte waren schön in Worte gefasst worden.
Beim Lesen hatte ich das Gefühl, in Miris Haut zu stecken und selbst all diese Dinge zu erleben. Besonders die zweite Hälfte des Buches hat mich beeindruckt. Sie ist intensiv, beeindruckend und spricht sogar ins eigene Leben. Miri macht dort viele kleine und große Schritte in ihrem Leben, prüft, wo sie im Leben steht, schaut, was wirklich wichtig ist, und entwickelt sich ganz stark weiter.
Ich mochte vor allem die Szenen, bei denen sie stille wurde, ganz tief in sich ging, sich viele Fragen stellte und ehrliche Antworten suchte.
Toll fand ich hier die Kombination der Leichtigkeit im wunderschönen Malaga und der Not vieler Menschen im gleichen Ort. Es gibt dort die wundervollen Strände, fröhliche Menschen, tolle Cafés, Lachen und Sport.
Ja, ich wäre am liebsten dort gewesen, denn beim Lesen habe ich den Sand gefühlt, die warme Sonne auf der Haut und den Duft eines leckeren Kaffees im Café. Alles war so lebendig und bildhaft beschrieben, dass es eine Freude war.
Gleichzeitig gab es aber auch die Flutkatastrophe, verzweifelte Menschen, Schlamm, eingestürzte Häuser, Verletzungen und auch auf anderen Ebenen große Nöte.
Dabei ist die Autorin hier ganz wichtigen Fragen nachgegangen, denn was soll man tun, wenn Zweifel in alle Lebensbereiche schwappen? Wenn Träume zerbrechen und die Leichtigkeit verloren geht? Wie damit umgehen, wenn man nicht mehr weiß, wo man hingehört, und wie man sein Leben planen und gestalten soll? Was tun, wenn der Glaube eher klein wird und auch die Frage nach der eigenen Identität einen umtreibt.
Das sind alles Fragen, die vor allem junge Leute beschäftigen, und genau deshalb finde ich dieses Buch sehr, sehr wertvoll.
In der zweiten Hälfte – darum gefiel sie mir auch so gut – spielt der Glaube eine sehr große Rolle.
Es gibt Bibelverse, Gedanken und Gespräche, Gebete und die Erkenntnis, dass Gott immer da ist, immer Liebe schenken möchte und durch alle Zeiten trägt.
Für mich war dieses Buch wie ein Zuspruch, eine Ermutigung, ja eine Liebkosung und eine wahre Wohltat.
Es hat mir noch um einiges besser gefallen als der erste Teil und deshalb ist es eine absolute Herzensempfehlung.
Lest vorher aber unbedingt "Unless you try" denn die Bücher sind aufeinander aufgebaut.
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