Warum? (Buch - Gebunden)

Vom Leid dieser Welt und der Frage, die bleibt

Warum? (Buch - Gebunden)

Vom Leid dieser Welt und der Frage, die bleibt

4.5 Sterne

Bestsellerautor Philip Yancey lässt das Thema Leid nicht los, und so wagt er es anhand vieler Geschichten, sich der großen Frage nach dem "Warum?" zu stellen. Er hält die Hoffnung auf Erlösung dagegen - weil dem Gott, der selbst gelitten hat, unser Leid nicht egal ist.

  • Artikel-Nr.: 226644000
  • Verlag: SCM R.Brockhaus
  • Originaltitel: The Question That Never Goes Away
Auch erhältlich als:
Buch - Gebunden (diesen Artikel sehen Sie sich gerade an)
14,95 €
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Artikelinformationen

Artikelbeschreibung

"Ich bin mir bewusst, dass kein Buch das Problem des Leids 'lösen' kann. Doch wenn Christen eine gute Nachricht zu verbreiten haben, eine Botschaft der Hoffnung oder des Trostes für eine verletzte Welt, dann muss sie hier ansetzen."
Bestsellerautor Philip Yancey lässt das Thema Leid nicht los, und so wagt er es anhand vieler Geschichten, sich der große Frage nach dem "Warum?" zu stellen. Dabei warten seine differenzierten Einsichten und Beobachtungen weder mit billigen Antworten auf noch reden sie irgendetwas schön, um keine Zweifel an Gott aufkommen zu lassen. Und doch machen sie tatsächlich die größte Stärke des christlichen Glaubens plausibel: die Hoffnung auf Erlösung - weil dem Gott, der selbst gelitten hat, unser Leid nicht egal ist.

 

Zusatzinformationen
  • Format: Buch - Gebunden
  • ISBN: 978-3-417-26644-3
  • ISBN 10: 3417266440
  • Auflage: 1. Auflage, 03.06.2016
  • Seitenzahl: 160 S.
  • Maße: 14 x 21.5 x 1.3 cm
  • Gewicht: 307g

Extras

Leseprobe
Hochauflösendes Cover

Bewertungen

  • 4/5 Sterne

    Das Unerklärliche erklärt

    von
    Philip Yancey kann es nicht lassen. Zeit seines Lebens beschäftigt ihn das Unverständliche unserer Existenz. Als Zweijähriger musste er miterleben, wie sein Vater an Kinderlähmung starb, obwohl Tausende von Christen um seine Heilung gebetet hatten. Es ist nicht sein erstes Buch zum Thema. Immer wieder bezieht er sich auf sein Standardwerk von 1979: "Schmerz. Hat Gott denn kein Mitleid?" Mich hat vor allem sein Buch über Hiob ("Von Gott enttäuscht") beeindruckt.
    Ausführlich geht Yancey auf jüngste Krieges- und Katastrophenbeispiele ein: den Balkankrieg von 1991-1999 mit über 100'000 Toten, und hier vor allem die verheerenden Folgen für die Stadt Sarajevo; den Tsunami von 2011 in Japan und den Amoklauf von 2012 an einer Grundschule in Newtown, bei dem zwanzig Schüler und sechs Lehrkräfte umgebracht wurden. Er schreibt nicht als neutraler Beobachter, sondern versucht vor Ort, sich in die Situation der Betroffenen hineinzuversetzen. Und überall sollte er als Referent gute Argumente liefern, wie das alles passieren konnte. Aber Yancey hat es längst aufgegeben, mit Patentantworten das Warum zu beantworten versuchen. Auch er als "Fachmann" kann sich nicht erklären, warum Gott in solchen Situationen schweigt. "Wir können nicht damit rechnen, dass Gott unmittelbar in die Geschichte der Menschheit eingreift", schreibt er desillusioniert. Seine Argumentationsschiene weist in eine andere Richtung: "Jeder Text des Neuen Testaments, der sich mit dem Thema Leiden beschäftigt, lenkt den Blick von der Ursache hin zu unserer Reaktion."
    Yancey wechselt die Perspektive. Auf die Frage, wo Gott ist, wenn wir leiden, versucht er sich nicht in theologischen Spekulationen, sondern weist die Christen an ihren "Arbeitsplatz": Gott ist heute in der Kirche, bei den Menschen, die er beauftragt hat. Sie (und nicht Gott selber) sollen ihn hier auf der Erde vertreten und gewissermassen als seine Stellvertreter Mitgefühl zeigen und praktische Hilfe für die Betroffenen anbieten. Und dann nennt er x praktische Beispiele von Christen, denen die Not der Leidenden ans Herz ging und sie zu Pionieren der Barmherzigkeit machte. "In unserer modernen Welt, die davon ausgeht, dass Gott abwesend ist oder sich für unsere Situation nicht interessiert, ist 'Christus Gott, der uns zuruft: Ich bin da". Das Buch schliesst mit dem Spitzensatz: "Wir leben wie die Jünger an Karsamstag: Unser Grundproblem ist gelöst, das Böse ist besiegt, auch wenn die Auferstehung noch vor uns liegt: Gottes grosses Versprechen, dass er einmal alles neu machen wird." Auf der neuen Erde werden Schmerz und Leid definitiv überwunden sein.
  • 5/5 Sterne

    Von der Frage, die bleibt

    von
    Es gibt diese Fragen, die uns verfolgen: Warum lässt Gott all das Leid zu? Warum greift er nicht ein? Es wäre doch ein Leichtes für ihn, oder? Nicht wenige Menschen lassen sich von diesen Fragen entmutigen und verzweifeln daran, denn sie finden keine zufriedenstellende Antwort. In seinem neuen Buch geht Autor Philip Yancey genau diesen drängenden Fragen auf den Grund. Aber auch seine Antworten sind nicht unbedingt einfach.

    Es war für mich nicht das erste Buch des Autors, und so wie die vorhergehenden, hat mich auch dieses überzeugt. Ich mag seinen klaren, präzisen Schreibstil sehr gerne, der völlig ohne Klischees und oberflächliche Trostworte auskommt. Im Gegenteil finde ich seine Offenheit, die nichts vor dem Leser versteckt, sehr erfrischend. So auch in diesem Buch. Es enthält zunächst lebensnahe Beispiele für Tragödien, welche bei uns allen die oben erwähnten Fragen aufwerfen. Was soll man auch denken nach einem furchtbaren Amoklauf an einer Grundschule, bei dem sechs- und siebenjährige Kinder ums Leben gekommen sind? Der Autor beleuchtet die Hintergründe solcher Taten, und schnell stellt sich heraus: Es gibt auch hier keine einfachen Antworten oder Erklärungen.

    Dann widmet er sich der drängendsten aller Fragen: Warum verhindert Gott so etwas nicht? Viel mehr möchte ich hier nicht dazu schreiben, um nichts vorwegzunehmen, aber soviel doch: der christliche Glaube hat eine große Stärke, und das ist das Versprechen von Hoffnung, Heilung, Vergebung und Erlösung. An dieser Stärke müssen wir uns festhalten. Mir ist klar, dass das sich einfacher anhört, als es ist. Aber wenn wir kurz die Frage nach dem Warum ausblenden könnten, würden wir sehen, dass unabhängig davon Gott immer bei uns ist und uns tröstet.
    Ich denke, dieses Buch kann vielleicht Trost spenden, mit Sicherheit aber die Hoffnung wiederbeleben. Daher kann ich es euch nur ans Herz legen, denn Philip Yancey schreibt wirklich Bücher, die zu lesen weiterhilft und gut tut.
  • 4/5 Sterne

    Warum lässt gott Leid zu?

    von
    Das Buch „Warum?“ von Philip Yancey versucht zu erklären warum Gott Leid zulässt.

    Der Schreibstil ist typisch für den Autor. Jeder der den Autor kennt, wird nicht enttäuscht werden. Er beschreibt viele Arten des Leids und versucht Antworten zu finden, warum Gott dies zulässt. Der Autor erzählt hauptsächlich von großen Katastrophen, wie z.B. Attentat, Amokläufer und Unwetterkatastrophen. Er, der oft in diese Gebiete reist um Vorträge zu halten, versucht die Menschen zu trösten und ihnen Hoffnung zu schenken. Der schwierigste Part ist dabei, den Menschen klar zu machen, dass Gott trotzdem da war und immer noch da ist.

    Alles in allem bietet der Autor einige sehr interessante Gedanken und verknüpft diese wunderbar mit der Bibel. Es ist trotzdem eher ein Reisebericht des Autors, in dem, wie ich finde, einige Gedanken auf der Strecke bleiben. Außerdem ist dieses Buch an einigen Stellen sehr bedrückend, da der Autor detailreich z.B. einen Amoklauf beschreibt. Es geht eher um das allgemeine Leid, was auf dieser gefallenen Erde herrscht als um das persönliche Leid. Dieses Buch ist für Leser geeignet, die sich allgemein für das Thema „Leid“ interessieren. Lesern, denen persönliches Leid widerfahren ist und die Trost suchen, würde ich ein anderes Buch empfehlen.
  • 4/5 Sterne

    Lebensnahe Auseinandersetzung mit der Frage, warum Gott Leid zulässt und wie man damit lernt umzugehen - gut zu lesen und zum Nachdenken anregend

    von
    Warum lässt Gott Leid zu - ein Erklärungsversuch

    Cover und Aufmachung:
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    Das Buch springt einem in der Buchhandlung aufgrund der Signalfarbe rot bereits sofort ins Auge. Was mir zudem sehr gut gefällt, ist die Symbolik, die für jeden eigene Interpretationsmöglichkeiten zulassen.
    So ist das zerbrochene Herz Symbol für Leid, im weiteren Sinne steht es auch für den Bruch der Liebe zu Gott, die durch Leid entstehen kann. Der Bogen über dem Herz, ähnlich wie ein Heiligenschein, ist in der Farbe blau gehalten (Himmelsfarbe) und charakterisiert für mich die stetige Präsenz Gottes über den Dingen - auch in schlechten Zeiten. Insofern ist das Cover m. E. sehr passend zum Titel und macht definitiv neugierig auf den Inhalt - sehr gelungen!

    Inhalt:
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    Der Autor versucht in diesem Buch, eine Frage auf das Thema zu finden, warum Gott Leid zulässt. Dabei schöpft er viel aus eigenen Lebenserfahrungen und Erlebnissen und nähert sich schrittweise möglichen Antworten an. Dabei lässt er neben der Bibel auch andere geistige Quellen zu Wort kommen.

    Mein Eindruck:
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    Die Frage nach dem "Warum lässt Gott Leid zu?" kennt wohl jeder Christ, jeder setzt sich früher oder später damit auseinander und so war ich gespannt, wie dieses Buch das Thema verarbeitet.

    Von diesem Autor las ich das erste Mal. Ich war aber von Anfang an begeistert von der lebendigen und praxisnahen Erzählweise, der Autor schildert sehr authentisch seine eigene Betroffenheit, greift seine Beispiele direkt aus dem Leben und nähert sich so dem Thema sehr praxisnah. Zudem macht er von Anfang an klar, dass es nicht die eine richtig Antwort geben kann, dass er selber nach wie vor immer wieder auf der Suche ist.

    Philip Yancey beschreibt sehr eindrücklich und ausführlich die Unglücke, die ihn zur Antwortsuche nach dem Sinn von Leid inspiriert haben. Besonders beschäftigen ihn neben anderen Ereignissen immer wieder die Naturkatastrophe 2011 in Japan und der Amoklauf an der Sandy Hook Elementary School. Durch die Ausführlichkeit seiner Schilderungen ist das Buch packend zu lesen und die Unglücke gehen dem Leser sehr zu Herzen.

    Doch so packend die Erfahrungsberichte zu lesen sind, nehmen sie gefühlt mindestens die Hälfte des Inhalts ein. Erst ab der 2. Hälfte des Buches nähert sich der Autor langsam der Frage aus dem Titel. Er zitiert aus der Bibel und kommt für mich zu einem plausiblen Schluss, warum Leid in der Welt existiert. Viel wichtiger ist jedoch die Erkenntnis, dass es weniger darauf ankommt, sich über die Ursache des Leidens Gedanken zu machen, sondern vielmehr, sich um den Umgang mit dem geschehenen Leid zu kümmern. Uns sollte bewusst sein: Wenn wir leiden, ist Gott immer für uns da und Leid hat vor allem dann einen Sinn, wenn wir es nutzen, anschließend etwas Besseres daraus zu machen und unser Leben ändern. Ich habe dies als tröstlich, aber auch als Umschwung von der ursprünglichen Fragestellung nach der Ursache hin zum Umgang mit den Folgen empfunden. Besonders in den letzten Abschnitten hatte ich das Gefühl, der Autor reißt einige Dinge an, benennt sie kurz, kommt aber nicht richtig zum Punkt. Am Ende des Buches erfolgt dann aber noch mal eine schlüssige Zusammenfassung, die ich als guten Abschluss empfunden habe.

    Das Buch ist somit anders ausgefallen, als von mir erwartet. Obwohl mir klar war, dass die Frage im Titel eindeutig nie geklärt sein wird, hat mich doch der Umschwung im Buch hin zum Umgang mit den Folgen überrascht. Der thematische Schwerpunkt passt nur bedingt zum Titel. Dennoch konnte ich durch die Beispiele und einige gute Zitate vieles für mich persönlich mitnehmen und kann dieses Buch jedem empfehlen, der sich mit dem Thema auseinandersetzen möchte. Es ist gut zu lesen und eröffnet eine neue Sicht auf das Thema Leid.

    Fazit:
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    Lebensnahe Auseinandersetzung mit der Frage, warum Gott Leid zulässt und wie man damit lernt umzugehen - gut zu lesen und zum Nachdenken anregend
  • 4/5 Sterne

    Wenn es auf das Warum keine Antwort gibt

    von
    Bereits zum zweiten Mal beschäftigt sich Philip Yancey mit dem Thema Leid und warum Gott das zulässt. Sein erstes Buch „Von Gott enttäuscht“ erschien im Jahr 1997 und oft wurde er gefragt, ob er einen Vortrag zum Thema halten könnte, vor allem wenn irgendwo Katastrophe passierte und die Menschen nicht wussten, wie sie damit umgehen sollten. So kam er auf die Idee noch mal ein Buch darüber zu schreiben, nachdem er schon so lange an dem Thema dran war.

    Geht es im ersten Buch eher um die biblische Theorie zum Thema Leid, ist dieses Buch vollgepackt mit persönlichen leidvollen Erlebnissen und Katastrophen die ein ganzes Land betreffen. Besonders der Tsunami in Japan und der Amoklauf in der Sandy-Hook-Grundschule beschäftigen ihn und er geht genauer darauf ein und wie die verschiedenen Menschen damit umgehen und Gott die Schuld geben. Leider ist das Buch genau das: Eine Beschreibung seiner Reisen zu den Orten des Geschehens und die vielen Anfragen für seine Vorträge zum Thema Leid. Dazwischen streut er immer ein paar gute Gedanken und Bibelverse ein, leider fehlt hier die Tiefe und die Ausführlichkeit, die ich mir gewünscht hätte. Die Frage des Warum (auf die es ohnehin keine abschließende Antwort gibt) wird in diesem Buch nicht geklärt, dennoch kann man viele berührende Geschichten lesen. So beschreibt er die Hilfsbereitschaft der Japaner nach dem Tsunami, obwohl sie fast alles verloren haben, doch die Welle der Hilfe ist enorm. Interessant fand ich das Kapitel „Das Böse heilen“. Dabei geht es darum, dass Gott solche bösen Dinge geschehen lässt, weil wir eben alle Freiheit haben und Gott uns nicht als Marionetten halten will, wir dann aber mit den Konsequenzen leben müssen.

    Wer sich für die praktische Seite der „Warum“-Frage interessiert, für den ist das Buch genau das richtige. Wer lieber die biblische Theorie interessant findet, der sollte „Von Gott enttäuscht“ vom selben Autor lesen. Am besten man liest beide Bücher, um sich selbst ein Urteil zu bilden.
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