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Der Tag, an dem die Zeit stillstand (Buch - Gebunden)

5 Sterne

Der Tag, an dem die Zeit stillstand (Buch - Gebunden)

5 Sterne

Autumn Manning hat einen Zuganschlag überlebt und lebt seitdem sehr zurückgezogen. Eines Tages jedoch steht Reese, die junge Tochter eines Opfers, vor ihrer Tür und bittet sie um Hilfe. Autumn ist wenig begeistert, aber Reese lässt sich nicht abschütteln.

  • Artikel-Nr.: 332186000
  • Verlag: Francke-Buch GmbH
  • Originaltitel: Life After
332.186
18,95 €
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  • Artikel-Nr.: 332186000
  • Verlag: Francke-Buch GmbH
  • Originaltitel: Life After

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Artikelinformationen

Artikelbeschreibung

Autumn Manning ist die einzige Überlebende eines Anschlags auf die Chicagoer Hochbahn. Ein Jahr nach dem Unglück lebt sie immer noch sehr zurückgezogen. Schuldgefühle machen ihr zu schaffen: Warum hat sie als Einzige überlebt? Warum hat Gott das Unglück zugelassen?
Eines Tages steht Reese, die junge Tochter eines Opfers, vor ihrer Tür. Sie will ein Gedenkvideo für ihre Mutter produzieren und bittet Autumn um Hilfe. Ihr Vater, der Psychiater Paul Elliott, ist alles andere als begeistert von dieser Idee. Liegt es daran, dass Autumn nach dem Anschlag zunächst für seine Frau Vivian gehalten wurde? Oder steckt etwas ganz anderes dahinter? Als Autumn und Reese sich gemeinsam auf Spurensuche begeben, stoßen sie auf mehr als ein dunkles Geheimnis – und entdecken, wie erleichternd es sein kann, endlich die Wahrheit zu wissen!

Eine fesselnde Erzählung über Leid, Trauer und die Rückkehr ins Leben; extrem hoffnungsvoll und voller überraschender Wendungen.

 

Zusatzinformationen
  • Format: Buch - Gebunden
  • ISBN: 978-3-9636218-6-4
  • ISBN 10: 3963621869
  • Auflage: 1. Auflage, 18.11.2020
  • Seitenzahl: 400 S.
  • Maße: 13.5 x 21.5 x 2.7 cm
  • Gewicht: 581g

  • Mit Schutzumschlag
Beteiligte Personen

Extras

Leseprobe

Bewertungen

  • 5/5 Sterne

    Ein bewegendes und aufwühlendes Buch

    von
    Autumn Manning hat als Einzige einen Anschlag auf die Chicagoer Hochbahn überlebt. Ein Jahr nach der Tragödie lebt sie nach wie vor sehr zurückgezogen, gequält von grossen Schuldgefühlen. Warum hat sie überlebt? Wie konnte Gott dies zulassen? Da erhält sie Briefe von Reese, der zwölfjährigen Tochter eines Opfers. Sie fühlt sich verpflichtet, ihr zu antworten. So kommt Reese auf die Idee ein Video zu drehen, um den Verstorbenen, also auch ihrer Mutter, zu gedenken. Ihr Vater, Paul Elliott, ist darüber gar nicht begeistert. Er hütet ein Geheimnis, ebenso wie Autumn…

    Erster Eindruck: Das Cover des Schutzumschlages mit der Stadtszene gefällt mir sehr gut (obwohl ich kein Fan von Schutzumschlägen bin).

    Rein aufgrund der Inhaltsbeschreibung war klar, dass es kein Friede-Freude-Eierkuchen-Roman werden würde. Und der Einstieg war heftig! Nur allein die Vorstellung, was in diesen Sekundenbruchteilen passiert ist und wie viele Menschen gestorben sind, wie viele Menschen sich wohl psychisch schwer oder gar nicht mehr erholen werden. Puh, da musste ich echt schlucken.
    Die Geschichte war sehr spannend und wurde abwechslungsweise aus Autumns und Pauls Sicht erzählt, was ein stetiges Switchen bedingte. Das war manchmal nicht so einfach, da es von beiden auch Erinnerungen und Albträume gab.
    Das Thema Überlebensschuld hatte ich erst vor kurzem in einem anderen Buch. Es muss wirklich ein sehr dramatisches, beklemmendes Gefühl von Schuld sein. Sprüche wie „Du hast ja überlebt, sei doch froh“ sind da sicherlich nicht hilfreich. Die Familie von Autumn macht sich grosse Sorgen um sie.
    Für Paul ist die Situation beileibe nicht einfach, denn er ist nicht „nur“ privat von der Tragödie betroffen, sondern er denkt, als Therapeut müsste er die Lage doch „im Griff“ haben. „Paul hasste Hilflosigkeit. Es war – mit Abstand – eines der schlimmsten Gefühle der Welt. Vor allem, wenn es um seine Familie ging.“ Ja, Hilfslosigkeit ist wirklich schlimm.
    Welches Geheimnis hat Autumn? Und wovor fürchtet sich Paul?

    Mir hat dieses Zitat gefallen: „Wenn wir versuchen, Gott zu verstehen, ist das so, als wollten wir einen Fisch im Pazifik mit fünf Zentimetern Zahnseide fangen.“

    Schuldgefühle, Überlebensschuld, Geheimnis, Wahrheit, Glaube, Liebe – dies sind ein paar der behandelten Stichworte. Am Ende des Buches ist ein Interview mit der Autorin abgedruckt: das hat mir sehr gefallen, denn ich mag es, noch ein paar Informationen zur Entstehungsgeschichte zu erfahren. Abschliessend möchte ich anmerken, dass der englische Buchtitel „Life After“ aus meiner Sicht sehr viel passender wäre. Das Buch war sehr bewegend und aufwühlend, so dass ich es in Häppchen lesen musste – es ist definitiv nichts zum mal eben so „Runterlesen“. Von mir gibt es 5 Sterne.
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