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„Wenn Geheimnisse aus der Vergangenheit das Leben zu zerbrechen drohen, stellt sich die Frage, was wirklich trägt und ob Vergebung möglich ist. Diese Geschichte nimmt auf der Suche nach Antworten mit auf eine Mission, die nicht nur spannend ist, sondern auch auf Herzensebene tief berührt.“ Gerdy Weiß, gerdys_buecher.reich (Instagram)
Bewertungen
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von Birte (Veröffentlicht am 08.04.2026)
spannender Roman durch die Zeiten
Nach dem Tod ihres Urgroßvaters stößt Emilia Seidel auf rätselhafte Hinweise, die ihre Familiengeschichte in ein neues Licht rücken. Was hat ihr Vorfahre im Krieg wirklich getan? Und was ist mit dem verschwundenen Schmuck geschehen, der einst einer jüdischen Familie gehörte?“
Auf den neuen Roman von Elisabeth Büchle habe ich mich besonders gefreut, weil er wieder in unterschiedlichen Jahrzehnten und dadurch im Leben unterschiedlicher Generationen spielt.
Wie auch schon im Vorgängerroman begibt sich die Protagonistin auf Schatzsuche in der Vergangenheit ihrer Familie. Hier ist es Emilia Seidel, die auf dem Dachboden ihres verstorbenen Urgroßvaters eine verschlossene Box findet. Diese Entdeckung und die darauffolgenden Begegnungen mit Menschen aus dem Leben ihres Vorfahren rütteln Emilia gehörig durcheinander, denn manche Dinge sind anders, als sie gedacht hat… Schon auf den ersten Seiten habe ich mit ihr mitgefühlt, denn nicht jede Entscheidung für einen Besuch bei einer fremden Person fällt leicht. Vor allem Emilia, aber auch die anderen Schatzsucher, sind mir sehr ans Herz gewachsen.
Der Roman hält und baut Spannung durch die Zeitsprünge auf, denen ich dank aufmerksamen Lesens der Zeitangaben gut folgen konnte. Als Besonderheit empfinde ich auch die geschichtlichen Ereignisse, die in die Geschichte einfließen, und ich habe einige Male nach Orten oder Begebenheiten im Internet gesucht.
Ich empfehle das Buch auf jeden Fall weiter! -
von Buecherliebe_talk (Veröffentlicht am 30.03.2026)
Große Leseempfehlung
Mit großer Vorfreude und Spannung habe ich auf diesen Roman gewartet, da mir das Buch „Die Erbin des Bersteinzimmers“ schon so sehr gefallen hat. Ich wurde nicht enttäuscht, denn auch „Die Hüterin der verlorenen Schätze“ versprüht ordentlich „Schatzsucherfeeling“.
Der Roman ist im tollen und bekannten Büchle-Stil geschrieben und entführt, mit dem bildhaften und spannenden Schreibstil, direkt in das Geschehen.
Ein wirklich toller und gelungener Roman! Auf beiden Zeitebenen geschehen unfassbar spannende Dinge. Zeitweise war es mir sogar etwas zu viel. Durch die gekonnten Zeitsprünge wird die Spannung hochgehalten und manchmal weiß man dadurch mehr, als die Protagonisten selbst. Das hat dazu geführt, dass ich noch mehr mitgefiebert habe.
Die Protagonisten sind alle sehr sympathisch. Emilia und Trixie wurden beide ins kalte Wasser geworfen. Im Laufe des Buches darf man erleben, wie sie sich „mausern“. Sie verstecken sich nicht vor den Widrigkeiten sondern entdecken ihren Mut und ihre Entschlossenheit, die sie vorher von sich nicht kannten. Wenn ich mal ins kalte Wasser geworfen werde, wünsche ich mir, dass ich damit so umgehen kann, wie diese beiden Damen.
Bei einer Person war ich mir bis zum Schluss nicht sicher, auf welcher Seite ich sie einordnen sollte und hatte sogar ziemlich interessante Vermutungen dazu.
Elisabeth hat gekonnt bereits bekannte Figuren aus ihren vorherigen Romanen einfließen lassen und es fühlte sich an, als würde man gute Bekannte treffen. Darüber habe ich mich ziemlich gefreut.
Sehr gefallen hat mir, dass das scheinbar unbedeutende Talent, Texte schnell Lesen und erfassen zu können, einen großen Unterschied bewirkt hat. Da zeigt sich mal wieder, es gibt keine unbedeutende Talente.
Der Glaube ist im Großteil des Buches dezent verarbeitet. An manchen Stellen tritt er aber besonders hervor.
Ich empfehle euch diesen Roman sehr gern und von Herzen weiter! Er ist toll geschrieben und vermittelt historische Aspekte, die ich vorher so nicht auf dem Schirm hatte.
(Mit Fynn und Paul würde ich jeder Zeit wieder auf Schatzsuche gehen.) -
von Salome (Veröffentlicht am 22.03.2026)
Gegen das Vergessen
In der Vergangenheit begleiten wir Trixie und Charlie, die sich zunächst eher ungewollt auf einer gefährlichen Mission der „Art Treasure Hunters“ befinden. Mitten im Dritten Reich kämpfen sie dafür, unersetzliche Kunstwerke vor der Zerstörung und der Gier der Nationalsozialisten zu bewahren.
In der Gegenwart stößt Emilia nach dem Tod ihres Urgroßvaters auf dem Dachboden auf ein altes, nie abgeschicktes Paket. Gemeinsam mit Paul begibt sie sich auf eine emotionale Schatzsuche, die nicht nur das Geheimnis des Paketes lüftet, sondern auch Fragen nach der wahren Identität ihres Urgroßvaters und seiner Rolle während des Zweiten Weltkriegs aufwirft.
Der Roman besticht durch seine sprachliche und strukturelle Gestaltung. Die Handlungsstränge sind klar voneinander getrennt, sodass man trotz der Orts- und Zeitwechsel den Faden nicht verliert. Die Autorin verbindet die Kapitel oft durch sprachliche Brücken – ein Gedanke oder ein Satz am Ende eines Kapitels wird zu Beginn des nächsten in der anderen Zeitebene wieder aufgegriffen.
Der Roman ist interessant und detailreich geschrieben und besonders ist die Einarbeitung der interessanten historischen Hintergründe.
Die Dialoge sind auf der einen Seite charmant, witzig und humorvoll, auf der anderen Seite aber auch ernst und voller Tiefgang.
Man ist so tief in der jeweiligen Zeit und Geschichte versunken, dass jeder Wechsel fast ein bisschen schmerzt – nur um sofort wieder von der neuen Perspektive eingenommen zu werden.
Ein Highlight ist das Wiedersehen mit bekannten Charakteren aus früheren Romanen, deren Wege sich hier kreuzen.
Doch einer der wichtigsten Gedanken des Buches wird treffend von Paul im Gespräch mit Emilia formuliert:
„Schuld laden wir heute nur auf uns, wenn wir vergessen, was damals im Namen des deutschen Volkes geschehen ist. Und wenn wir zulassen, dass sich die Geschichte wiederholt.“
Mit ihrem Roman leistet Elisabeth Büchle einen wichtigen Beitrag gegen das Vergessen und erinnert an unsere Verantwortung in der Gegenwart.
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von Annislesewelt (Veröffentlicht am 16.03.2026)
ein tolles Buch
Wie erwartet bin ich gut in die neue Geschichte von Elisabeth Büchle gekommen und dabei der Sogwirkung des Buches erlegen.
Auf zwei Zeitebenen begleitet man zum einen Emilia und zum anderen Trixie. Emilia stößt auf das Geheimnis ihres Großvaters und macht sich auf die Suche nach der Wahrheit.
Trixie lebt zur Zeit des Dritten Reiches und kämpft im Grunde gegen die Nazis.
Anders als erwartet hat mich in diesem Buch allerdings der zeitgenössische Teil mehr begeistert. Emilia war eine so liebenswerte Person. Ich konnte ihr Gefühlsdurcheinander gut nachvollziehen und fand es anschaulich und realistisch beschrieben. Außerdem waren die Dialoge mit Paul und Fynn teils so witzig und erfrischend, dass ich trotz aller Schwere sehr viel Spaß hatte.
Auch Trixie war mir sympathisch, leider konnte ich mich nicht ganz in sie hineindenken, weshalb sie und ihre Mädels mir etwas fremd blieben und mich bei aller Spannung – ja, ich musste auch mal das Buch zuklappen und nach Luft schnappen – dieser Teil der Geschichte nicht völlig erreichen konnte.
Dazu kam, dass im Buch – auf beiden Zeitebenen – einige bekannte Gesichter zu finden waren, was direkt ein vertrautes Gefühl in mir ausgelöst hat.
Das war auch gut so, denn dieses Buch war mir teilweise schon zu spannend, es gab eine Menge Gefahr, sich überstürzende Ereignisse, viele Geheimnisse und noch mehr Fragen. Darüber hinaus aber auch eine zarte Liebe, tiefe Gemeinschaft und eine Verbundenheit, die ihresgleichen sucht.
Es war spannend, mit Paul, Fynn und Emilia auf Spurensuche zu gehen und gleichzeitig die gefährlichen Erlebnisse mit Trixie und Team mitzuerleben.
Es war ein lesenswerter und guter Roman, auch wenn ich persönlich mit dem Ende – sowohl im historischen als auch im zeitgenössischen Teil – nicht ganz glücklich war. Irgendwie hatte ich es mir anders vorgestellt, denn so ging es mir fast etwas zu gut aus. Trotzdem, ich mochte das Buch und empfehle es gerne weiter.
Im Übrigen ist auch das Nachwort lesenswert, denn dort wird aufgeführt, welche Teile der Geschichte auf wahren Begebenheiten beruhen, welche historischen Persönlichkeiten ihren Platz in der Geschichte gefunden haben und was frei erfunden ist. Zum Abschluss gibt es noch ein Glossar, welches ich persönlich gerne nutze und wichtig finde.
Zum Schluss möchte ich nur noch sagen, dass ich diesen Roman gerne gelesen habe und erneut von Elisabeth Büchles Erzählkunst begeistert bin. -
von Milena (Veröffentlicht am 11.03.2026)
Eine spannende Schatzsuche
Emilia Seidel weiß selbst nicht so ganz was sie glauben oder hoffen soll, als sie auf dem Dachboden ihres verstorbenen Urgroßvaters auf ein altes Paket stößt. Der Inhalt lässt Vermuten, dass ihr Großvater nicht immer der Mensch war, den sie kannte und liebte. Emilia kann nicht anders, als sich auf die Suche nach Antworten zu machen - wer war ihr Großvater wirklich und welche Rolle spielte er im Zweiten Weltkrieg?
Auf einer zweiten Zeitebene begleitet der Leser eine Gruppe von britischen Agenten mitten hinein ins Dritte Reich, auf der Suche nach wertvollen Kunstschätzen.
Ich habe mich so sehr gefreut auf dieses Buch, welches lose an den Roman "Die Erbin des Bernsteinzimmers" anknüpft. Besonders auf ein Wiedersehen mit den beiden "Schatzsuchern" Fynn und Paul, die mir schon im Vorgänger sehr sympathisch waren.
Dabei wurde ich keineswegs enttäuscht und die Dynamik der Freunde hat mir erneut sehr gut gefallen.
Doch auch Emilia, die man in diesem Buch kennenlernt, hat es mir angetan. Die junge Frau hat nach einer überraschenden Entdeckung einiges zu Verarbeiten, inklusive vieler Fragezeichen, was man sehr gut nachempfinden kann.
Im Laufe der Geschichte erfährt man einige Aspekte aus ihrer Vergangenheit, welche ihr Verhalten und Entscheidungen nachvollziehbar machen.
Allgemein lese ich sehr gerne Bücher, die in der Zeit um und während dem zweiten Weltkrieg spielen. Durch den Fokus auf den vielfachen Kunstraub dieser Zeit hat die Autorin in diesem Roman einen Aspekt in den Vordergrund gerückt, worüber ich bisher eher weniger gelesen habe. Das hat mich zusätzlich neugierig gemacht.
Die unterschiedlichen Zeitebenen sind jeweils gut gekennzeichnet, ebenso die Person, aus deren Sicht erzählt wird. Dabei erhält der Leser Einblick in die unterschiedlichsten Charaktere, was zusätzlich für Abwechslung sorgt.
Die Geschichte hält ein für mich angenehmes Maß an Spannung bereit, sodass ich nach jedem Kapitel weiterlesen und erfahren wollte, wie es den Protagonisten weiter ergeht.
Allgemein mag ich den Schreibstil der Autorin sehr, was sich auch in diesem Buch erneut bestätigt hat. Ich wurde bestens unterhalten und das Buch war schneller fertig gelesen, als es mir lieb war.
Ein Buch das ich sehr gerne weiterempfehle! -
von Märchens Bücherwelt (Veröffentlicht am 09.03.2026)
Interessante Spurensuche zwischen Vergangenheit und Gegenwart
Dieser Roman knüpft an „Die Erbin des Bernsteinzimmers“ an, lässt sich aber grundsätzlich auch unabhängig davon lesen. Dennoch empfiehlt es sich, den Vorgänger zu kennen, um einige Zusammenhänge noch besser einordnen zu können.
Die Handlung entfaltet sich auf zwei Zeitebenen. Einerseits begleiten wir eine Gruppe sogenannter „Art Treasure Hunters“, die kurz vor Ende des Zweiten Weltkriegs nach Deutschland aufbrechen, um wertvolle Kunstschätze vor der Zerstörung zu bewahren. Unter der Leitung von Charlie stellen sich fünf sehr unterschiedliche Frauen dieser gefährlichen Mission. Anfangs könnten sie kaum verschiedener sein, doch mit der Zeit wächst die Gruppe zusammen. Ihre unterschiedlichen Fähigkeiten werden zur Stärke, und gegenseitiger Respekt, Unterstützung und Zusammenhalt helfen ihnen, auch schwierige Situationen zu überstehen.
Parallel dazu spielt der zweite Handlungsstrang im Jahr 2019. Emilia Seidel versucht herauszufinden, ob ihr Großvater in das Verschwinden einer jüdischen Familie und deren wertvollen Schmuck verwickelt war. Unterstützung erhält sie von den beiden Hobbyermittlern und Schatzsuchern Fynn und Paul. Besonders Pauls enormes Wissen sorgt dabei immer wieder für interessante historische und landschaftliche Hintergründe.
Sehr gelungen sind die klar gekennzeichneten Wechsel zwischen Zeit und Ort, wodurch man den unterschiedlichen Handlungssträngen gut folgen kann. Auch die Übergänge zwischen den Kapiteln sind stilistisch interessant gestaltet: Manche enden mit einem Wortlaut, der im nächsten Kapitel – obwohl es in einer anderen Zeit spielt – wieder aufgegriffen wird. Dadurch wirken die beiden Erzählstränge eng miteinander verwoben.
Inhaltlich bietet der Roman viele spannende Ansätze und verbindet historische Ereignisse mit einer persönlichen Spurensuche. Allerdings gibt es auch Passagen, die sich etwas in die Länge ziehen. Gerade im Zweiten-Weltkriegs-Strang nimmt die Spannung stellenweise ab, während der Gegenwartsstrang rund um Emilia zeitweise sehr actionreich und nicht immer ganz realistisch wirkt.
Etwas gestört hat mich zudem stellenweise die etwas derbe Ausdrucksweise einer Kunstschatzjägerin, die für meinen Geschmack nicht notwendig gewesen wäre und dadurch etwas aus dem ansonsten stimmigen Gesamtbild herausfiel.
Auch der christliche Gedanke bleibt eher dezent im Hintergrund. Zwar zeigen Figuren wie Charlie und Paul durch viele kleine Gesten Werte wie Respekt, Verständnis und Hilfsbereitschaft, doch hätte gerade in der dargestellten Zeit der Glaube noch etwas tiefer ausgearbeitet werden können.
Das Cover sorgt für einen hohen Wiedererkennungswert, da es stilistisch stark an den Vorgänger erinnert.
Und auch das Ende hält noch eine überraschende Wendung bereit, mit der ich zunächst etwas gehadert habe. Dennoch wird deutlich, welche Botschaft hinter der Geschichte steht: Zusammenhalt, Mut und selbstloses Handeln können selbst in dunklen Zeiten Hoffnung geben und Veränderungen bewirken.
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