Spuren deines Lichts (Buch - Gebunden)

Roman

5 Sterne

Die Sozialarbeiterin Wren Crawford kämpft seit ihrer Jugend mit Depressionen und einer Angststörung. Trost findet sie u.a. in der Kunst von Vincent van Gogh. Doch eine schwierige Freundschaft scheint ihre Fortschritte zunichte zu machen ... Begeben Sie sich mit Wren auf eine heilsame Reise, weg von der Angst, hin zu Hoffnung.

  • Artikel-Nr.: 817619000
  • Verlag: Gerth Medien
  • Originaltitel: Shades of Light
Auch erhältlich als:
Buch - Gebunden (diesen Artikel sehen Sie sich gerade an)
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Details

  • Artikel-Nr.: 817619000
  • Verlag: Gerth Medien
  • Originaltitel: Shades of Light
Auch erhältlich als:
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Artikelinformationen

Artikelbeschreibung

Die Sozialarbeiterin Wren Crawford hat seit ihrer Jugend mit Depressionen und einer Angststörung zu kämpfen. Nach einem erneuten Zusammenbruch findet sie Trost und Halt in den Bildern von Vincent van Gogh, mithilfe von geistlichen Übungen, Seelsorge und tiefen Gesprächen. Doch dann droht eine schwierige Freundschaft aus der Vergangenheit ihre Fortschritte zunichte zu machen ...
Sharon Garlough Brown lädt ihre Leser mit diesem Roman dazu ein, sich gemeinsam mit Wren auf eine heilsame Reise zu begeben. Eine Reise weg von der Angst, hin zu Hoffnung und in die Gegenwart des einen, der uns selbst in unserer dunkelsten Stunde zur Seite steht.

 

Stimmen zum Produkt
  • 5 5
    Aufatmen:
    Das Buch hält es aus, dass viele Fragen des Lebens ohne Antwort bleiben und ermutigt die Leser dazu, sich dem zu stellen. Ein faszinierender Roman. Wer etwas Tiefgehendes lesen will, greife zu diesem Buch.

    ERF Life Channel Magazin:
    Die Autorin lädt ihre Leser mit diesem Roman dazu ein, sich gemeinsam mit Wren auf eine heilsame Reise zu begeben.

    Lynn Austin, Bestsellerautorin:
    Eine wunderbare, bewegende Geschichte - reich gefüllt mit tiefen geistlichen Einsichten.

    Regina Volkert, ALPHA Buchhandlung Nürnberg:
    Ein wunderbares, ermutigendes Buch, das ohne einfache Antworten auskommt und eines schenkt: Spuren seines Lichts in der Dunkelheit.

    James Bryan Smith, Autor des Bestsellers "Der Traum":
    Dieses großartige Buch verdeutlicht seelische Kämpfe, denen auch gläubige Christen ausgesetzt sind.

    Monika Schutte, Francke-Buchhandlung, Marburg:
    Dieses Buch reihe ich bei meinen Lieblingsbüchern ein. Wir begegnen Jesus als dem Mann der Schmerzen, der mit uns durch Leid geht. Eine sehr berührende Geschichte voller Hoffnung und Ermutigung.
Zusatzinformationen
  • ISBN: 9783957346193
  • Auflage: 3. Gesamtauflage (1. Auflage: 08.01.2020)
  • Seitenzahl: 416 S.
  • Maße: 13,5 x 21,5 x 3,2 cm
  • Gewicht: 656g
  • Preisbindung: Ja
  • Sachgebiet: Erzählungen/Romane

  • Mit Schutzumschlag
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Extras

Leseprobe

Bewertungen

  • 5/5 Sterne

    Ein herausforderndes Buch zwischen Dunkelheit und Hoffnung

    von
    Der neue Roman „Spuren deines Lichts“ der Autorin Sharon Garlough Brown nimmt den Leser/die Leserin mit in das Leben von Wren Crawford, ein Leben zwischen Dunkelheit und Licht.


    Wren Crawford arbeitet in einem schwierigen Job. Als Sozialarbeiterin kümmert sie sich um misshandelte Frauen und deren Kinder. Ein Beruf, der auch so schon jeden an seine Grenzen bringen kann, doch Wren lebt dazu noch seit ihrer Jugend mit Depressionen und einer Angststörung. Als dann noch ein guter Freund von ihr die Stadt verlässt, um seine Verlobte zu heiraten, bricht Wren zusammen und weist sich selbst in eine Rehaeinrichtung ein. Wie auch schon in anderen ähnlichen Situationen gelingt es ihr mit Hilfe der Bilder und Briefen von Vincent van Gogh und geistlichen Übungen ein Stück ihrer Welt zurückzugewinnen. Vertrauensvolle Gespräche mit ihrer Tante und ihrer Pastorin helfen ihr weiter, doch dann holt die Vergangenheit Wren wieder ein. Wird es eine Hoffnung für sie geben?

    Mit ihrem neuen Roman „Spuren deines Lichts“ geht die Autorin Sharon Garlough Brown ein schwieriges Thema an, von dem leider heute immer mehr Menschen betroffen sind. Depressionen und Angststörungen können vielfältige Ursachen haben und die betroffenen Menschen und deren Angehörige stark belasten, gerade da man ihnen in der Regel die Krankheit nicht äußerlich ansieht und in der Leistungsgesellschaft dieser Welt ist die Krankheit auch immer noch mit viel Scham behaftet. Sharon Garlough Brown nimmt in ihrem Buch aus zwei Seiten zu dem Thema Stellung, zum einen aus der Sicht der betroffenen Wren selbst, aber auch aus der Sicht ihrer Umgebung hierbei steht ihre Mutter und deren Gefühle im Vordergrund. Die Autorin hat beide Seiten extrem gut eingefangen und stellt beide Sichtweisen sehr realistisch und nachvollziehbar dar. Hinzu kommt noch eine gelungene Darstellung der Bilder, Briefe und des Lebens von Vincent van Gogh, die hervorragend recherchiert ist. Am meistens hat mich aber wieder gefesselt, wie Sharon Garlough Brown den christlichen Glauben in die Geschichte hat einfließen lassen und welche Hoffnung hierdurch vermittelt wird, ohne in irgendeiner Weise unrealistisch zu werden. Hierbei hat die Autorin einen großartigen Schreibstil, der sich wunderbar liest. Ein schwieriges Thema wurde hier großartig umgesetzt. Obwohl die Geschichte sehr viel Hoffnung bietet, bin ich mir nicht sicher, ob es für jeden Betroffenen und dessen Angehörigen geeignet ist, denn das Buch bleibt nicht ohne Einfluss auf den Leser/die Leserin. Im Falle einer Erkrankung sollte das Buch mit Sicherheit nicht allein gelesen werden. Allen nicht unmittelbar Betroffenen kann ich dieses Buch aber nur empfehlen, denn es bietet in Romanform viel Informationen, wie Menschen unter dieser Krankheit leiden und weckt Verständnis für deren schwierige Situation.
  • 5/5 Sterne

    von
    Auch im Dunkel bist du da
    Wren kämpft seit ihrer Jugend mit Depressionen und Angststörungen. Meistens hat sie ihr Leben im Griff, aber hin und wieder zieht es ihr den Boden unter den Füßen weg, ohne dass sie darauf vorbereitet ist. Hinzu kommt ihre Arbeit als Sozialarbeiterin, bei der sie täglich mit viel Leid konfrontiert ist. Nach einem erneuten Zusammenbruch landet sie zunächst in einer Klinik und dann bei ihrer Tante Kit, wo sie versucht, mühsam wieder auf die Beine zu kommen. Trost spenden ihr dabei, wie schon seit Jahren, die Bilder und Briefe von Vincent van Gogh.
    Ein wunderschöner christlicher Roman, der mich tief berührt hat. Schon das Cover ist wunderschön, und auch der Inhalt ist voller Schätze. Wrens Kampf mit der Depression und den Panikattacken ist so gut dargestellt, mit all seinen schmerzhaften und dunklen, hoffnungslosen Facetten, dass mich das sehr zum Nachdenken angeregt hat. Auch die Gefühle ihrer Angehörigen, insbesondere ihrer Mutter, deren Hilflosigkeit und Schuldgefühle, sind sehr einfühlsam beschrieben und verraten ein waches Auge der Autorin für die Menschen um sie herum.
    Sharon Garlough Brown schreibt sehr vielschichtig und psychologisch einfühlsam, mit Platz für die leisen Töne und Gefühle. Es ist eine Reise, auf die sie uns als Leser mitnimmt, und es ist nur auf den ersten Blick allein Wrens Reise. Wren braucht viel Mut auf ihrer Reise, sie braucht auch viel Zeit, bis sie die heilsame Wirkung dieser Reise spüren kann. Es ist alles andere als leicht, sich von der Angst loszureißen, auch wenn die Hoffnung und das Licht verlockend sind. Deshalb ist es eine zutiefst sympathische Protagonistin, mit der wir es hier zu tun haben. Auch wenn hoffentlich die meisten Leser selbst nie das Dunkel erlebt haben, in das eine Depression einen stürzen kann, so kennen wohl die meisten eine abgeschwächte Version dieses Dunkels. Schwierige Zeiten gibt es fast in jedem Leben und die tiefen geistlichen Einsichten dieses Buches können heilsam sein und Hoffnung spenden. Ich habe noch nie ein Buch gelesen, in dem so zart und einfühlsam mit dem schweren, dunklen Thema der Depression umgegangen wurde. Was Wren unter anderem aufrechthält, sind die Bilder von Vincent van Gogh, die sie mit einer Leidenschaft und einem Blick fürs Detail ansieht, die ich ehrlich gesagt vorher nicht dafür aufbringen konnte. Mit dem Hintergrundwissen aus diesem Buch habe ich mir ein paar seiner Bilder erneut angeschaut und ganz anders wahrgenommen als vorher. Allein das ist ein Gewinn für mich, den ich aus der Lektüre mitnehme. Aber es ist auch die ganze Geschichte mit allen zwischenmenschlichen Facetten, Gesprächen, leisen und lauten Untertönen, die mich auch jetzt noch beschäftigt, nachdem ich das Buch schon eine Zeitlang zur Seite gelegt habe.
    Fazit: Ein Buch, das aus den anderen christlichen Romanen heraussticht. Die Autorin beschäftigt sich sehr ehrlich und daher sehr brutal mit Wrens Depression und ihren Ängsten, dabei gibt sie dem Leser keine Chance, als unbeteiligter Zuschauer danebenzustehen. Ich habe mit Wren und ihrer Mutter mitgelitten und mitgehofft, gleichzeitig war ich dankbar für alles was ich habe – ein Gefühl welches wir auch zu selten spüren. Es ist trotz allem oder vielleicht auch gerade wegen all dem ein Buch voller Hoffnung und Lichtstrahlen, die versuchen, durch die Wolken zu brechen. Ich kann es wirklich nur weiterempfehlen!
  • 5/5 Sterne

    Woher weiß sie das?

    von
    Angefangen zu lesen - und schon hatte ich das Gefühl: Woher weiß die Autorin, wie es mir geht? Woher kennt sie diese Zerrissenheit, die Unsicherheit, die Angst und den Wunsch nach echter Heilung?
    Ein Buch, das helfen kann, Depressionen, ihre Gedanken, Ängste und Fragen ein Stück weit zu verstehen. Denn: es gibt nicht immer Heilung! Manchmal geht es auch darum, mit der Depression leben zu lernen. Leider! Und genau das will die Autorin vermitteln.
    Ich wünsche jedem den Glauben an Heilung. Aber ich wünsche jedem noch mehr Menschen an der Seite wie Hanna und Kit, die bereit sind, die Angst auszuhalten. Die bereit sind, den Schmerz mit zu tragen und da zu sein. Einfach da zu sein. Und die Stimme zu haben, die man in den dunklen Momenten nicht mehr hat.
    Das Buch macht Mut - einem Betroffenen, dran zu bleiben, einen Weg zur Heilung zu suchen. Einem Angehörigen oder Freund, den Betroffenen zu begleiten und dran zu bleiben. Ihn nicht allein zu lassen in der Not. Und weiter zu beten! Denn Gott hat uns im Blick! Und das ist die Botschaft, die Sharon Brown hier weiter gibt!
  • 5/5 Sterne

    von
    „Wenn selbst der Sohn Gottes Aufmunterung und neue Kraft brauchte, wie viel mehr brauchen wir das dann?“ (S. 388)

    Puh ... also, diesen Roman liest man nicht mal „eben so“. Das Thema „Depression und Angststörung“ kündigt das ja schon an, hinzu gesellen sich auch noch Trauer und Verlust. Und da ich die „Sensible Shoes“-Reihe bereits gelesen habe, wusste ich ungefähr, was mich erwarten würde: Sehr viel Tiefgang. Mit „Spuren deines Lichts“ hat die Autorin die „Sensible Shoes“-Reihe in der Hinsicht nochmal getoppt. Auch wenn ich nicht an Depression erkrankt bin, habe ich mir viele Notizen gemacht, oftmals genickt, weil die Autorin so vieles beim Namen nennt, das ich familiär miterlebt habe, habe mit Wren, der Protagonistin, mitgelitten.

    Unter anderem spricht die Autorin den Umgang mit an Depression erkrankten Personen, Vorurteile, die viele innerhalb von Gemeinden diesbezüglich haben. Manche Gemeinden können mit dieser Erkrankung nicht umgehen, verstehen sie nicht, weil es keine offensichtliche Krankheit ist. Wenn es nach ihnen geht, fehlt es den Erkrankten nur an Vertrauen in Gott, es fehlt an Glauben daran, geheilt zu werden, es wurde noch nicht genug gebetet. Aber wie fühlt sich jemand, dem man sowas an den Kopf wirft? Kit, die bereits in der „Sensible Shoes“-Reihe eine seelsorgerliche Rolle innehatte, hilft Wren dabei, zu lernen, ihre Erkrankung anzunehmen – hat sie doch selbst seit Jahren mit diesen Baustellen zu kämpfen:

    „Das ist ein schmerzliches Geheimnis, nicht?“, bemerkte Kit, „dass manche geheilt und befreit werden und andere nicht“ [...] „Egal, wie intensiv du betest.“

    Und auch Hannah, eine Pastorin, spricht berührende Worte: „Sie brauchen doch gar nicht an Gott festzuhalten. Er hält SIE fest. Ganz besonders, wenn Sie keine Kraft mehr haben, um sich an ihn zu klammern.“

    Zurück zur Protagonistin Wren: Die Malerei und insbesondere die Biografie des Malers Van Gogh spielten und spielen immer noch eine wichtige Rolle in ihrem Leben, was ihr in einer besonders schlimmen Phase hilft, sich wieder aus einem besonders dunklen Tief herauszukämpfen. Die Autorin flicht sehr viele, teils weniger bekannte Fakten und Hintergründe aus seinem Leben in die Handlung ein. Sein Leiden, seine Sehnsüchte, seinen Glauben und wie er diesen in der Kunst ausdrückte, Hoffnung spenden wollte – und wahrscheinlich nie konnte.

    Man erlebt Wrens Gefühle, ihre Verzweiflung so hautnah mit, dass es mich schon etwas gebeutelt hat. So ging es mir teils auch, als eine Angsterkrankung in meiner Familie auftrat. Und wie es Angehörigen und nahestehenden Menschen damit geht, wie sie damit lernen müssen umzugehen, schildert die Autorin aus der Perspektive von Wrens Mutter. Die sich Selbstvorwürfe macht, sich fragt, was sie übersehen hat, ob sie etwas falsch gemacht hat. Warum es Wren so geht. Die verzweifelt versucht, für ihre Tochter da zu sein und dabei in der Gefahr steht, ihre Tochter zu sehr zu behüten und zu bemuttern. Als Pastorenehefrau und Mutter muss sie noch viele weitere Bälle jonglieren und lernen loszulassen. Muss Wren und ihre Gedankenspiralen an Gott abgeben. Immer wieder.

    Wer sich auf christlicher Basis mit dem Thema auseinandersetzen möchte, Verständnis für Erkrankte sucht, für Erkrankte da sein möchte, sei dieses Buch wärmstens ans Herz gelegt. Übrigens gibt es dazu auch ein Hörbuch, das ich auch sehr empfehlen kann – denn nicht immer konnte ich dieses Buch lesen, es zu hören ging dann leichter.
  • 1/5 Sterne

    Leben mit Depression

    von
    Nach den vier Romanen 'Unterwegs mit dir' hatte ich große Erwartungen an diesen Roman. Leider wurden diese Erwartungen nicht erfüllt. Die Geschichte rund um Wren war einfühlsam und interessant geschildert. Wren nahm einen mit in ihr Leben, auch mit dem Maler Vicent van Gogh bekam man eine Verbindung und ein Gespür für die Kunst und seine Gemälde.
    Für mich ist es nicht befriedigend, dass man der Depression so viel Raum gibt, bzw. sich nur damit zufrieden gibt, dass es gut ist, Jesus mit hinein zu nehmen. Der Blick aufs Kreuz, das Sterben Jesu ist u.a. deshalb geschehen, dass er all unser Elend, Schuld und unsere Krankheit mit genommen hat. Am dritten Tag hat Jesus gesiegt: über meine Schuld, über mein Versagen, meine Krankheit. Er ist gekommen, die Machenschaften Satans zu vernichten. Und Depression ist ein Geist, ein Geist, der versucht, uns zu fesseln, klein zu halten, ohnmächtig und mit Todessehnsucht auszustatten.
    In diesem Buch vermisste ich, dass Wren geheilt wurde. Wir haben Vollmacht und Autorität (Hebräer 10,12-24...)
    Ich habe selber Erfahrungen mit Depressionen gemacht, habe erlebt, wie Jesus diesem Geist (manchmal auch mehreren) geboten hat, und der Mann bis heute frei ist. Er lebt wieder gerne, hat neuen Mut und Motivation - auch für Jesus zu leben und zu wirken.
    Meines Erachtens wurde in diesem Buch ein Weg beschrieben, wie man mit Depressionen leben kann. So wirkte das Buch auf mich. Darüber kann auch die einfühlsame Schilderung der Freundschaft zwischen Wren und Chasey nicht hinwegtäuschen.
    Auch diese Freundschaft ist nicht geprägt von Heilung und sich gegenseitig im Glauben weiter bringen, sondern von Co-Abhängigkeiten. Das wäre noch ein Thema für sich.
    Ich hatte mir schon einige Leute überlegt, denen ich dieses Buch schenken möchte, nachdem die ersten 4 Bände so gut ankamen und auch Heilung in den Charakteren der vier Freundinnen sichtbar wurden. Allerdings kann ich dieses Buch nicht weitergeben und auch leider nicht empfehlen. Für Menschen mit Depressionen reicht es nicht zu erfahren, wie sie damit leben sollen, sondern sie brauchen einen Weg raus aus der Depression zur Heilung. Denn diesen Weg gibt es!!
    Ich hoffe auf die folgenden Werke von Sharon Garlough Brown.
  • 5/5 Sterne

    tiefgehend

    von
    Wer die Romane Von Sharon Garlough Brown kennt, wird sich freuen bekannte Figuren aus der Romanserie der Glaubensreise wiederzutreffen. Das hat mir den Einstieg in das Buch leichter gemacht. Dennoch ist es kein Muss die Serie zu kennen. Da der Roman auch gut als einzelnes zu lesen ist.
    Wren hat seit Beginn ihrer Jugend mit einer Angststörung/ Depression zu kämpfen.
    Nach dem Zusammenbruch und der Selbsteinweisung in die Klinik findet sie Trost in den Bildern und Briefen von Vinzent van Gough. Nach der Entlassung aus der Klinik kommt sie bei ihrer Tante Kit unter. Diese hat den Beruf einer Pastorin und begleitet Wren auf ihrem Weg. Es wird nicht einfach für Wren als ein alter Freund wieder in ihr Leben tritt. …
    Mit der Hauptfigur durfte ich mich gemeinsam auf den Weg machen, weg von meiner Angst hin zu dem der in der dunkelsten Stelle zur Seite steht. Es ist ein starkes, wenn auch nicht so einfaches Buch, ein Buch was den Leser mitnimmt auf den Weg der Heilung. Glauben, auch in schweren Zeiten, das Thema zieht sich durch das Buch. Ich fand es sehr mutmachend und empfehle das Buch voll und ganz. Von mir gibt es 5 Sterne.
  • 5/5 Sterne

    Im Leid verbunden

    von
    Wren ist eine junge, alleinstehende Frau, der alles Leidvolle und Traurige sehr nahe geht. Immer wieder ist sie vor Angst und Sorge wie gelähmt.
    Ihr ungewöhnlicher Name erinnert an den kleinen Vogel, der ihre Mutter getröstet hat, als sie unerwartet mit ihr schwanger war. Wren glaubt an Gott, und dieser Glaube ist ihre große Stütze, aber wenn es ihr schlecht geht, können die Bemerkungen von anderen Christen sehr verletzend sein. Sie verstehen nicht, wie es ist eine Depression zu haben, und meinen es fehle ihr an Glauben oder Disziplin.
    Wrens Mutter sorgt sich sehr um ihre erwachsene Tochter. Sie leidet mit, wenn es Wren schlecht geht und sie ist sich oft unsicher, wie sie sich verhalten soll.
    Als Wren mal wieder von Kummer überrollt wird, bittet sie selbst um Aufnahme in einer psychiatrischen Klinik. In der Zeit dort ist sie zwar vor den Abgründen ihrer Verzweiflung sicher, aber das Erleben auf der Krankenstation ist schrecklich. Als es ihr etwas besser geht, wird sie von einer liebevollen Verwandte begleitet. Sie beginnt sich langsam zu erholen, bis ein sehnsüchtig vermisster Freund wieder in ihr Leben tritt.
    Dieser Freund, Casey, ist bipolar und es scheint ihm gerade nicht gutzugehen. Wren fühlt sich für ihn verantwortlich, aber sie spürt, dass ihre Sorge für ihn sie schwer belastet. Und dann spitzt sich die Situation zu, und sie weiß gar nicht mehr, wo sie Halt finden kann.

    Dieses Buch ist ein trauriges Buch. Die Zeit im Krankenhaus wird sehr authentisch beschrieben. Das zu lesen ist vermutlich schwer für Menschen, die selbst Erfahrungen mit psychiatrische Kliniken haben, weil die Beschreibungen so echt sind und traurige Erinnerungen wecken können.
    Die Gefühle von Wren in ihren depressiven Phasen werden gut wiedergegeben, ebenso wie manche verletzende Urteile von Christen. Aber es gibt auch gute Beispiele gelebten Glaubens. Die biblischen Motive, die im Vordergrund stehen, sind der leidende Christus in der Passionszeit und der Vater, der Jesus seinen kranken Sohn bringt und sagt, „Ich glaube, hilf meinem Unglauben.“

    Ein besonderer Trost für Wren ist die Malerei. Sie malt selbst und beschäftigt sich intensiv mit dem Leben von Vincent van Gogh, denn sie identifiziert sich mit seinem Leiden und seiner zerrissenen Seele. Im Buch werden viele seiner Werke durch die Augen Wrens beschrieben und interpretiert.

    Wer die anderen Bücher der Autorin kennt, wird sich freuen einige geliebte Charakter wiederzusehen. Die Geschichte in diesem Buch spielt neun Jahre nach dem letzten Buch über die Glaubensreise der beliebten vier Frauen.

    Fazit: Ein ernstes, trauriges und ergreifendes Buch über seelische Krankheiten. Am Beispiel einer leidenden jungen Frau erfährt der Leser den Trost, den der Glaube geben kann. Auch wenn Antworten und Lösungen fehlen, steht im Zentrum dieser Erzählung der leidende Christus, der mit seiner Gegenwart tröstet.
  • 5/5 Sterne

    von
    „Spuren des Lichts“ ist keine leichte Kost. „Spuren des Lichts“ geht an (Herzens)Orte, wo es ganz schön dunkel und hoffnungslos aussehen kann. Sharon Garlough Brown, die Bestseller-Autorin der erfolgreichen Bücher der „Vier Frauen auf der Glaubensreise“ schreibt in ihrem neuen Roman über eine junge Sozialarbeiterin, die in Depressionen fällt und sich im Blick auf so viel Not und Leid in der Welt und auch in ihrer direkten Umgebung nicht weiß zu helfen. Sie fühlt sich überrollt und überwältigt – und lässt sich in eine Klinik einweisen. Mitten in dieser tristen Umgebung erreicht die Kunst von Vincent van Gogh ihr Herz und sie erlebt ihn als „Gefährte im Leid“. In seiner Kunst erkennt sie ihren Schmerz, aber auch neue Spuren des Lichts. Sie erlebt in einem Prozess, wie sie neuen Halt erlebt trotz all dem Leid. Aber nicht nur Van Gogh – auch Jesus lernt sie als „Gefährte im Leid“ kennen und so viele mehr. Da sind viele, die leiden. Und da sind viele, die sich im Leid alleine fühlen. Aber sie sind nicht allein. Da sind viele. Wren lernt, andere Menschen im Leid zu begegnen und auch selber durch Kunst Hoffnung zu schenken.
    Der Roman rüttelt auf und bewegt. Die Autorin nähert sich mit dem Roman einem Thema, das zunächst unbehaglich wirkt. Aber gleichzeitig deckt sie auf, dass Gott kein Gott ist, der Dunkelheit meidet. Vielmehr geht er selbst durch Jesus Christus hinein und wird damit zur Hoffnung für Menschen in der Dunkelheit.
    Ich fand es sehr wertvoll, durch die Autorin Einblicke in die Thematik „psychische Krankheiten“ zu bekommen. Auch fand ich sehr wertvoll, ein wenig über die Kunst von Vincent van Gogh zu lesen. Ich habe mir gleich darauf seine Kunst angeschaut und ein wenig darüber gelesen. Wie auch bei der Glaubensreise schreibt Garlough Brown sehr praktisch von geistlichen Übungen, die mitten in Dunkelheit helfen können. Auch mit dem Buch „Spuren des Lichts“ ist der Autorin ein Meisterwerk gelungen.
  • 5/5 Sterne

    Starker Glaube

    von
    Freudig gespannt erwartete ich den neuen Roman „Spuren deines Lichts“ der Autorin Sharon Garlough Brown, die ich durch die 4 Bände der Glaubensreise von 4 Freundinnen kennen, lieben und schätzen gelernt habe.
    …… und um es gleich zu sagen: Ich wurde nicht enttäuscht! Nein, ganz im Gegenteil, ich war wieder sehr angetan und begeistert vom Inhalt und den Gedanken der Autorin.
    Wer die Glaubensreise kennt, wird sich auch über die Wiederbegegnung mit der sympathischen Pastorin Hannah Allan sehr freuen.

    Das Cover ist wunderschön in verschiedenen Blauschattierungen gestaltet und mittendrin sitzt ein kleines Vögelchen = Wren, der Namensgeber für die junge Frau!

    Da ich selbst noch nie mit depressiven oder psychisch kranken Menschen zu tun hatte, war ich sehr gespannt, inwieweit ich mich in diesen Roman und seine Gedankenwelt einfinden kann.

    Wren, eine junge Sozialarbeiterin stürzt in eine tiefe psychische Krise, mit der sie hadert und sich auch befreien will!
    Ihr hilft einmal das tiefe Glaubensfundament, das ihre Eltern bei ihr gelegt haben und die Auseinandersetzung mit den Bildern von Vincent van Gogh, da sie auch selbst malt, passt diese Parallele sehr gut zu ihr und die Beschäftigung bzw Auseinandersetzung mit demselben tun ihr sichtlich gut.

    Wrens Schicksal ging mir sehr nahe, ihre Mutter spielt in ihrem Leben eine wichtige und ihre vielen liebevollen Gedanken bezüglich eines ihrer 4 Kinder sind fantastisch zu lesen und zeigen die Liebe, die sie mit Wren verbindet.

    Wer sollte das Buch lesen?
    Obwohl ich noch nie mit psychischen Erkrankungen bzw Depressionen in Berührung kam, war es für mich eine gewinnbringende Lektüre, die mich teilweise aber auch etwas „runter zog“ und ich nur in Häppchen weiter lesen konnte und wollte.
    Jemand, der selbst betroffen ist, kann aus der Lektüre sicherlich einen großen Gewinn ziehen.

    Zufälligerweise las ich fast parallel „Das Haus der Frauen“ von Laetitia Colombani, bei diesem Roman hat die Protagonisten auch psychische Probleme. Auch ein sehr interessanter, gut zu lesender Roman und mit 250 Seiten kürzer und schneller zu bewältigen.
  • 4/5 Sterne

    von
    Meine Meinung zum christlichen Roman: Spuren deines Lichts
    Inhalt in meinen Worten:
    Wren hat es nicht leicht, seit ihrer frühsten Jugend leidet sie an einer Depression. Mal ist es besser mit dieser Krankheit, mal schlechter. Auf ihrer Arbeit wird ihr aber irgendwann als Sozialarbeiterin alles zu viel, und die Krankheit kommt zurück, so das sie in die Klinik geht. Schlimm für sie ist, das nichts mehr so ist, wie es sie sich vorstellte, als sie aus der Klinik entlassen wird. Zum Glück hat sie eine gute Pastorin an ihrer Seite, und ihre Tante Kit, die ihr auch nahe steht. Denn ihr bester Freund macht ihr dann auch noch Sorgen, als er dieser erst den Kontakt abbricht und dann doch wieder aufnimmt, was daraus folgt muss sie euch jedoch selbst erzählen.
    Wie ich das Gelesene empfand:
    Die Geschichte ist gut lesbar und ich empfand mich abgeholt und mitgenommen. Was mir jedoch am Ende schwer gefallen ist, dass das Buch mehr oder minder offen endet und mir zu vieles einfach nicht klar zu Ende gedacht war, so z.B. wie es mir Wren wirklich weiter gehen kann, das darf ich mir am Ende des Buches dann irgendwie selbst denken. Ansonsten finde ich das Buch gut durchdacht und ziemlich intensiv, so hab ich während dem Lesen immer wieder auch etwas anderes dazwischen geschoben, weil ich sonst zu tief abgetaucht wäre, und mich selbst zu tief erinnert hätte.
    Christlicher Glaube:
    Wie oft hörte ich selbst die Worte, was du bist krank, na dann bist du wohl zu wenig am Glauben oder hast vielleicht was falsch gemacht, das es aber Krankheiten gibt, die eben vorhanden sind, weil wir in einer gefallen Welt leben, vergessen zu viele. Das es eben einen Spagat zwischen Jetzt und der Ewigkeit gibt. Wie gut, das aber gerade dieses Thema in dieser Geschichte so aufgegriffen wird, und klar gemacht wird, nicht immer ist Sünde oder zu wenig im Glauben getan schuld das man erkrankt ist an der Seele. Wichtig ist, das man jeden Fall für sich betrachtet und wir haben als Christen eben nicht auf alles eine Antwort. Das finde ich wie gesagt gut aufgegriffen hier. Was ich auch toll fand, wie ein Künstler, in diesem Fall Vincent van Gogh, Wren hilft.
    So lerne ich direkt auch noch etwas über Gebet in malerischer Art. Denn es gibt nicht nur eine Form des Gebetes, was mir schon lange klar war, nur hier wird es noch einmal deutlicher klar.
    Zudem findet sich die Jahreslosung vom Jahr 2020 in dieser Geschichte. Gerade hier hat sich das Wort auch noch einmal neu für mich erschlossen und ich kann jetzt den Vers viel besser verstehen: Herr ich glaube, hilf meinem Unglauben.
    Spannung:
    Das Buch kommt mit einer Grundtraurigkeit und auch Grunddramatik an mein Herz, daraus ergibt sich eine Spannung der besonderen Form. Es ist eben kein Abenteuerroman, sondern ein Roman aus dem Leben, wie es viele treffen kann und könnte. Und genau das macht das Buch so authentisch und auf eine gewisse Weise extrem spannend, gerade am Ende als man nicht direkt weiß wie es mit Wren´s besten Freund weiter geht.
    Charaktere: 
    Ich treffe nicht auf so viele Charaktere wie es in anderen Büchern der Fall ist. Die Hauptakteurin ist Wren, daneben ihre beste Freundin, die Tante bei der sie auch eine Zeitlang wohnen darf, ihr bester Freund und die Pastorin, wobei diese trotz allem eine Randfigur bleibt. Jeder Charakter muss für sich Fragen beantworten und neue Antworten finden, mancher muss seinen Glauben komplett neu aufbauen, andere müssen lernen, das man auch durch den Glauben nicht jede Antwort und Lösung an der Hand haben kann. Zusammen gehen alle einen Weg zusammen, auch wenn er sich berührt der Weg, so muss jeder seinen ganz eigenen Weg gehen und für sich selbst das richtige erkennen. Es gibt so vieles was die Charakter ausmacht, so das ich nicht auf alles eingehen kann, nur so viel. Es lohnt sich mit den Charakteren zusammen den Weg zu gehen und sich selbst berühren zu lassen.
    Schreibstil:
    Hier ist ein kleiner Knackpunkt, einmal lese ich aus der Sicht von Wren, dann auf einmal von ihrer Mama. Das war aber nicht immer sofort erschließbar für mich und machte es nicht so ganz leicht und einfach, aber dadurch musste ich auch immer wieder aus Gedanken und Erinnerungen auftauchen und mich wieder komplett dem Buch hingeben.
    Wem ich das Buch empfehle:
    Falls ihr mit den Glauben hadert und kämpft, weil ihr gerade selbst in einem echten Loch steckt, dann kann ich euch das Buch empfehlen. Es wird nicht einfach so leicht herunter gebrochen, sondern manche Fragen bleiben offen, aber den Charakteren kann man für sich eine eigene Antwort finden. Das Buch kann ich auch empfehlen, wenn ihr nicht nur auf leichte Kost steht, sondern auch bereit seid, an euch und eurem Herzen zu arbeiten, an eure Seele heran zu gehen und dabei manchen Abgrund aber auch manchen Leuchtpunkt zu finden.
    Zitate aus dem Buch:
    Seite 191: Der Mond scheint jetzt immer noch, und die Sonne und der Abendstern, was gut ist, und sie erzählen von Gottes Liebe und rufen die Worte in Erinnerung: Ich bin immer bei euch, jeden Tag, bis das Ende dieser Welt gekommen ist. Vincent von Gogh, Brief an Theo, Juli 1877
    Seite 390: Ich weiß nicht, was ich sonst sagen soll. Außer: Erinnere Dich. Wenn Du entmutigt bist und das Gefühl hast, es gibt keine Hoffnung mehr, dann erinnere Dich daran, dass es eine Gemeinschaft von Leidenden gibt. Und Jesus sitzt mittendrin.
    Bewertung:
    Ich gebe dem Buch vier Sterne. Die jedoch recht nah an den fünf Sternen liegen. Für mich war jedoch das Ende zu offen und auch die Schreibweise im Wechsel der Charakter nicht ganz so glücklich gewählt.
  • 5/5 Sterne

    von
    Sehr intensiv
    Die Sozialarbeiterin Wren Crawford kämpft seit ihrer Jugend mit Depressionen und Angststörungen. Seit vielen Jahren findet sie Trost und Ermutigung in Bildern und Briefen von Vincent van Gogh und in ihrem Glauben. Auch bei ihrem jüngsten Zusammenbruch greift sie auf diese Rettungsanker zurück. Eine langjährige Freundschaft scheint jedoch ihren Weg zu Gesundheit zu blockieren…
    Erster Eindruck: Das Cover in den verschiedenen Blautönen mit dem kleinen Vogel gefällt mir gut – ebenso der Buchtitel, der für mich Hoffnung beinhält.
    Da ich bereits die Sensible Shoes Series der Autorin mit grosser Begeisterung gelesen habe, habe ich mich sehr gefreut, dass von ihr neue Lektüre veröffentlicht wurde. Es hat sich herausgestellt, dass in diesem Buch auch Protagonisten aus obgenannter Reihe vorkommen, und zwar neun Jahr nach Ende des vierten Bandes. Für mich war das ein schönes Wiedersehen, aber es ist nicht zwingend nötig, die Reihe zu kennen, um diesem Buch folgen zu können. Im Vorwort verrät die Autorin, wie sie zum Namen der Hauptdarstellerin Wren gekommen ist – das hat mir sehr gefallen. Ich musste mir diesen „Wren“, den Zaunkönig, gleich mal im Internet ansehen.
    „Jeder von uns bringt Licht in seine eigene kleine Ecke der Welt, nicht?“ Das ist eine schöne Aussage.
    Die Thematik Psychische Erkrankungen, Angststörungen interessiert mich sehr. Es schmerzt mich, wenn ich lese (oder auch in Gesprächen mitkriege), dass jemand „sich nicht so anstellen“ solle. Wer sich noch nie mit psychischen Problemen und/oder Panikattacken auseinandersetzen musste, wird das wohl auch nicht verstehen/nachvollziehen können. Es ist auch heute noch ein Tabu, über psychische Erkrankungen zu sprechen. Wenn jemand eine äusserlich sichtbare Verletzung hat, kann er auf Verständnis des Umfeldes hoffen – bei psychischen Erkrankungen eher weniger. Es ärgert mich, wenn zudem gesagt wird, man würde nicht genügend glauben.
    Wrens Mutter Jamie spielt in diesem Buch eine sehr grosse Rolle. Sie hat mich sehr berührt: Sie liebt ihre Tochter über alles und würde ihr nur zu gerne Licht in ihr Leben bringen. Jamie fühlt sich so hilflos. Es ist für sie nicht einfach, vier Kinder in so unterschiedlichem Alter zu haben und deren Bedürfnissen gerecht zu werden. Sie empfindet sich als schlechte Mutter, was aber nicht stimmt. Ihr Mann Dylan und ihr Glaube sind für sie wichtige Stützen. Eine weitere sehr wichtige Person ist Katherine „Kit“, Dylans Lieblingstante. Sie ist Therapeutin im New Hope-Einkehrzentrum und hat selbst Schlimmes durchgemacht.
    „Herr, ich glaube. Hilf meinem Unglauben.“ Dies wird immer wieder zitiert. Kurz und prägnant.
    Casey ist seit vielen Jahren Wrens bester Freund. Als Brooke, seine Partnerin, von ihm forderte, den Kontakt zu Wren einzustellen, hat er dem zugestimmt. Aber plötzlich meldet er sich doch wieder bei Wren. Warum?
    Das Leben und Leiden von Vincent van Gogh ist ein grosses Thema. Es ist sehr interessant, welche Parallelen Wren mit Vincents Leben sieht. Und auch, was sie alles aus seinen Bildern und Briefen entnimmt. Und diese Erkenntnisse setzt sie in ihrer eigenen Kunst wieder ein – auch in Bezug auf ihren Glauben.
    Es war eine intensive Lektüre, die mir sehr ans Herz ging, die schwere Momente beinhält, aber auch Hoffnung, Liebe, Schönheit. Es wäre wunderbar, wenn es eine Fortsetzung gäbe.
  • 5/5 Sterne

    Sehr intensiv

    von
    Die Sozialarbeiterin Wren Crawford kämpft seit ihrer Jugend mit Depressionen und Angststörungen. Seit vielen Jahren findet sie Trost und Ermutigung in Bildern und Briefen von Vincent van Gogh und in ihrem Glauben. Auch bei ihrem jüngsten Zusammenbruch greift sie auf diese Rettungsanker zurück. Eine langjährige Freundschaft scheint jedoch ihren Weg zu Gesundheit zu blockieren…

    Erster Eindruck: Das Cover in den verschiedenen Blautönen mit dem kleinen Vogel gefällt mir gut – ebenso der Buchtitel, der für mich Hoffnung beinhält.

    Da ich bereits die Sensible Shoes Series der Autorin mit großer Begeisterung gelesen habe, habe ich mich sehr gefreut, dass von ihr neue Lektüre veröffentlicht wurde. Es hat sich herausgestellt, dass in diesem Buch auch Protagonisten aus obgenannter Reihe vorkommen, und zwar neun Jahr nach Ende des vierten Bandes. Für mich war das ein schönes Wiedersehen, aber es ist nicht zwingend nötig, die Reihe zu kennen, um diesem Buch folgen zu können. Im Vorwort verrät die Autorin, wie sie zum Namen der Hauptdarstellerin Wren gekommen ist – das hat mir sehr gefallen. Ich musste mir diesen „Wren“, den Zaunkönig, gleich mal im Internet ansehen.

    „Jeder von uns bringt Licht in seine eigene kleine Ecke der Welt, nicht?“ Das ist eine schöne Aussage.

    Die Thematik Psychische Erkrankungen, Angststörungen interessiert mich sehr. Es schmerzt mich, wenn ich lese (oder auch in Gesprächen mitkriege), dass jemand „sich nicht so anstellen“ solle. Wer sich noch nie mit psychischen Problemen und/oder Panikattacken auseinandersetzen musste, wird das wohl auch nicht verstehen/nachvollziehen können. Es ist auch heute noch ein Tabu, über psychische Erkrankungen zu sprechen. Wenn jemand eine äußerlich sichtbare Verletzung hat, kann er auf Verständnis des Umfeldes hoffen – bei psychischen Erkrankungen eher weniger. Es ärgert mich, wenn zudem gesagt wird, man würde nicht genügend glauben.
    Wrens Mutter Jamie spielt in diesem Buch eine sehr große Rolle. Sie hat mich sehr berührt: Sie liebt ihre Tochter über alles und würde ihr nur zu gerne Licht in ihr Leben bringen. Jamie fühlt sich so hilflos. Es ist für sie nicht einfach, vier Kinder in so unterschiedlichem Alter zu haben und deren Bedürfnissen gerecht zu werden. Sie empfindet sich als schlechte Mutter, was aber nicht stimmt. Ihr Mann Dylan und ihr Glaube sind für sie wichtige Stützen. Eine weitere sehr wichtige Person ist Katherine „Kit“, Dylans Lieblingstante. Sie ist Therapeutin im New Hope-Einkehrzentrum und hat selbst Schlimmes durchgemacht.

    „Herr, ich glaube. Hilf meinem Unglauben.“ Dies wird immer wieder zitiert. Kurz und prägnant.

    Casey ist seit vielen Jahren Wrens bester Freund. Als Brooke, seine Partnerin, von ihm forderte, den Kontakt zu Wren einzustellen, hat er dem zugestimmt. Aber plötzlich meldet er sich doch wieder bei Wren. Warum?
    Das Leben und Leiden von Vincent van Gogh ist ein großes Thema. Es ist sehr interessant, welche Parallelen Wren mit Vincents Leben sieht. Und auch, was sie alles aus seinen Bildern und Briefen entnimmt. Und diese Erkenntnisse setzt sie in ihrer eigenen Kunst wieder ein – auch in Bezug auf ihren Glauben.

    Es war eine intensive Lektüre, die mir sehr ans Herz ging, die schwere Momente beinhält, aber auch Hoffnung, Liebe, Schönheit. Es wäre wunderbar, wenn es eine Fortsetzung gäbe.
  • 5/5 Sterne

    von
    Die Sozialarbeiterin Wren leidet schon länger an Panikattacken und Depressionen. Nach einem Zusammenbruch und einem Klinikaufenthalt sucht sie Hilfe bei einer Verwandten, die ähnliches durchgestanden hat. Der Maler Vincent van Gogh inspiriert sie durch seine eigene Geschichte und seine Bilder. Und sie beginnt selber wieder zu malen. Seelsorgerische Gespräche mit ihrer Pastorin und ihrer Tante geben ihr Halt und einfache Arbeiten ihren Tagen Struktur. Als allerdings ein früherer sehr guter Freund mit eigenen schweren Problemen bei ihr auftaucht, erleidet sie einen Rückfall.
    Diese Geschichte hat mich von Anfang an in den Bann gezogen. Wer selber mit Depressionen zu kämpfen hat, kann Wrens Gedankengänge nur allzugut nachvollziehen. Der Autorin gelingt es wunderbar Wrens Suche nach Hilfe einzufangen. Der Schreibstil ist flüssig und sehr emotional. Wrens Vorliebe für Vincent van Gogh ist in seiner persönlichen Geschichte begründet. Seine und auch Wrens Malerei helfen Beiden bei der Aufarbeitung innerer Kämpfe. Da ich selber male, haben mich besonders diese Stellen im Buch sehr angesprochen. Wrens Eltern haben durch ihren eigenen gelebten Glauben bei Wren ein festes Fundament an christlichen Werten gelegt, die ihr jetzt helfen. Sie lernt selbst in der tiefsten Dunkelheit und Verzweiflung noch ein Licht zu sehen. Sie malt eine Hand, die sie trägt und in der sie Gott erkennt. Im Leiden Christi sieht sie Bestärkung für sich selber. Sie beschäftigt sich mit der Bibel und gerade diese Erkenntnisse Wrens verleihen diesem Buch Tiefe und Wirkung. Die Charaktere und deren Entwicklung werden von der Autorin authentisch und glaubhaft ausgearbeitet. Wie schwierig es ist mit psychisch kranken Menschen umzugehen wird sehr gut verdeutlicht. Schon die kleinsten Alltagsdinge können schwerfallen und Probleme Anderer können unüberwindliche Hindernisse darstellen. Das ganze Umfeld ist betroffen.
    Mit diesem Roman ist der Autorin ein vielschichtiges und sehr tiefgründiges Werk gelungen, was mich persönlich sehr angesprochen hat.
  • 5/5 Sterne

    von
    Wren Crawford arbeitet als Sozialarbeiterin, obwohl sie seit frühesten Jugendtagen mit Depressionen und Ängsten zu kämpfen hat - nicht durchgehend, aber doch wieder und wieder. Oft fühlt sie sich deswegen ohnmächtig, aber sie hat Gott an ihrer Seite und Jesus, dem sie durch Gebete, aber auch durch Bibelarbeit wieder und wieder begegnet. Von Gleichaltrigen wird sie oft nicht recht verstanden, doch einen Freund hat sie, Casey nämlich.
    Wobei der auch nicht mehr greifbar ist durch seine plötzliche Heirat mit Brooke und seinen Umzug weit weg nach Reno. Brooke hat den Eindruck, dass Casey und Wren einander nicht guttun und möchte ihren Mann davor beschützen. Doch dient das wirklich Casey und dient es vor allem auch Wren?
    Wren, die so oft von Zweifeln gebeutelt wird - und das, obwohl ihre engere und weitere Familie stets um sie herum ist, stets bereit, mit ihr über Gott und die Welt zu sprechen. Im wahrsten Sinne des Wortes.
    Doch dann ereignet sich etwas, das Wren in ihrem Innersten erschüttert - wo ist Gott jetzt? Ein wunderbarer Roman über das Zweifeln, aber auch über das Wagen - und nicht zuletzt über Vincent van Gogh, der der kreativen Wren seit Jugendtagen Inspiration ist und Eingebung - ja, fast sowas wie ein Freund.
    Ein christlicher Roman, wie er besser nicht sein kann - eine tiefe und innige Auseinandersetzung mit dem Sinn des Lebens und Gott - wenn nicht sowieso beides Ein und dasselbe ist. Ein kluger, aber auch emotionaler Roman, der mich sehr bewegt hat.
  • 5/5 Sterne

    von
    Weil du mich niemals aufgibst
    „Jeder von uns bringt Licht in seine eigene kleine Ecke der Welt.“
    Wren Crawford und Casey Wilson sind seit ihrer Schulzeit eng befreundet, stehen einander so nahe wie Geschwister und stellen sich den Herausforderungen des Lebens mit einer psychischen Erkrankung. Während Wren als Sozialarbeiterin mit traumatisierten Frauen und Kindern arbeitet und sich berufen fühlt, verletzten und bedürftigen Menschen zu helfen, dreht Casey freiberuflich Videofilme. Caseys Heirat und der Entschluss, mit seiner frisch angetrauten Ehefrau zukünftig in Reno zu leben, zieht Wren den Boden unter den Füßen weg. Mit Casey verliert sie nicht nur ihre Unterstützung in Krisenzeiten, sondern zugleich auch ihren Vertrauten und einzigen wahren Freund. Ein Zusammenbruch ist vorprogrammiert, doch Wren stehen liebevolle Menschen zur Seite, die sie wertschätzen und unterstützen. Ihre besorgte Mutter Jamie lebt zwar mit Wrens Stiefvater und den Stiefgeschwistern in North Carolina, ist jedoch stets bemüht, für ihre Älteste da zu sein. Tante Kit ist Leiterin des New Hope-Einkehrzentrums und hat selber einen schweren Verlust erlitten. Sie ist einer der wenigen Menschen, die Wren wirklich verstehen kann und an ihrer Seite, als diese sie am meisten braucht. Geistliche Unterstützung und mitfühlende Anteilnahme erfährt sie von ihrer Pastorin Hannah Allen. Gemeinsam begleiten sie Wren auf ihrer körperlichen, geistigen, emotionalen und geistlichen Reise, bei der die Bilder des berühmten Malers Vincent van Gogh eine zentrale Rolle für die melancholische junge Frau spielen.
    Sharon Garlough Browns Neuerscheinung befasst sich mit den Problemen psychisch Kranker und stellt die sensible Sozialarbeiterin Wren Crawford in den Fokus ihrer Geschichte. Als Leser erhält man tiefe Einblicke in das Leben eines Menschen, das von Depressionen, Angststörungen und Panikattacken bestimmt ist. All jene, die bereits in den Genuss der Lektüre der Buchreihe über die Glaubensreise der vier Freundinnen Meg, Hannah, Charissa und Mara kamen, werden sich über ein Wiedersehen mit einigen Figuren dieser Romane freuen. Katherine „Kit“ Rhodes wird im vorliegenden Roman zu einer Schlüsselfigur, die sympathische Pastorin Hannah Allen gewährt geistliche Unterstützung. Mara und Charissa erhalten gemeinsam mit der Therapeutin Dawn ebenfalls einen kleinen Gastauftritt im Buch.
    Sharon Garlough Brown schreibt eindringlich, mitreißend und mit unglaublichem Gefühl, sorgt stets für starke emotionale Momente. Ein tiefer und unerschütterlicher Glaube durchdringt zudem das gesamte Buch, Bibelverse sind in kursiver Schrift dargestellt. Die exzellent ausgearbeiteten Charaktere weisen eine ergreifende Authentizität auf, ihre Gedanken und Emotionen wurden eindrucksvoll vermittelt. Wrens Ängste, ihre Hilflosigkeit und ihre unsagbaren Anstrengungen, den Alltag zu bewältigen, sind ebenso Themen dieses Buches wie auslösende Faktoren, Schuldzuweisungen, die Bedürfnisse der Betroffenen, aber auch die Gefahr der sozialen Isolation. Es ist jedoch in erster Linie der tiefe Glaube an Gott und seine schützende Hand, der diesem Roman eine faszinierende Tiefe verlieh und ihn zu einer ganz besonderen Lektüre macht.
    „Für dich ist auch das Dunkel nicht finster. An dem Ort, den sie nicht ausgewählt hatte, in dem Leben, für das sie sich immer wieder neu entscheiden musste, war sie gekannt, geliebt, gesehen, gehalten. In all der Zerbrochenheit, in allem Gestrandetsein war der eine da, der sie nicht verlassen noch aufgeben würde. Komme, was wolle. Das war ihre Hoffnung, ihr Zeugnis, ihre Vision, ihr Trost.“
    Fazit: Sharon Garlough Brown ist für mich ein Garant für wertvolle und tiefgründige christliche Romane, ich empfand „Spuren deines Lichts“ als herausragendes und überwältigendes Lesehighlight. Die Autorin gewährt faszinierende und intensive Einblicke in das Leben psychisch kranker Personen und weckt tiefes Verständnis für die Probleme der Betroffenen.
    Die Geschichte von Wren Crawford hat mir ausgezeichnet gefallen und ich kann auch das fünfte Buch aus der Feder dieser begnadeten christlichen Autorin wärmstens weiterempfehlen!
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