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von Birgit E. (Veröffentlicht am 09.06.2026)
Intensives, abenteuerliches Buch mit Liebesgeschichte
Was war das für eine spannende Reise mit dem Piraten Jack und der Pfarrerstochter Lily-Anne. Spannung pur von Anfang an!
Man begleitet hier die Geschichte von Jack Cole, einem gesuchten Piraten und Lily-Anne Woodsley, der Pfarrerstochter mit einem Fehltritt mit Folgen. Die Geschichte wird abwechselnd aus beiden Perspektiven erzählt.
Lily-Anne ist eine brave, angepasste nach christlichen Regeln lebenden junge Frau, die sich nach Liebe und Anerkennung sehnt. Sie ist in einem Pfarrhaus nur mit ihrem Vater aufgewachsen, hat hohe moralische Wertmaßstäbe. Sie verschwindet heimlich, landet in Liverpool und wird dort Jack Coles Frau und Ersatz-Mutter für dessen Tochter Sophia. Von heute auf morgen lebt sie in anderen Verhältnissen, muss sich um die ca. 5- bis 6-jährige Tochter kümmern und kommt mit allerhand zwielichtigen Gestalten in Kontakt. Es war für mich beeindruckend zu sehen, wie aus der ängstlichen, angepassten Pfarrerstochter eine selbstbewusstere, mutig für sich und ihre Angehörigen einstehende und sorgende Frau wird, die es nach und nach lernt, ihren Mann, dessen Tochter und sogar deren zwielichtige Verwandtschaft und Freunde lieben zu lernen. Sie lernt im Laufe der Zeit ein neues Bild von Gott kennen und was es wirklich heißt, Gott als dem liebenden Vater in allen Lebenslagen zu vertrauen.
Jack Cole ist ein im Pfarrhaus Woodsley gestrandeter Pirat, der dort vom Pfarrer gepflegt und im christlichen Glauben unterwiesen wird. Dieser Glaube zieht ihn an und doch sind die Umstände immer wieder so, dass er sich gezwungen fühlt, in das alte Leben zurückzumüssen, um die Menschen, die er liebt und für die er sich verantwortlich fühlt zu beschützen. Diese innere Zerrissenheit Jacks zieht sich durch das ganze Buch, einerseits möchte er das alte Piratenleben hinter sich lassen, doch andererseits scheinen ihn die Umstände und sein aufbrausender Charakter immer wieder in das alte Leben zurückzuzwingen. So fühlt er sich wiederholt unwürdig für ein Leben mit Gott. Er möchte sich auch seiner Familie gegenüber als würdig erweisen und deren Liebe gewinnen sowie sie vor den Schrecken seines alten Lebens beschützen.
Ich fand diese Reise der beiden Hauptprotas zu- und miteinander sehr spannend zu lesen, wie sie es lernen miteinander eine Familie zu werden und jeder es lernt auf Gott zu vertrauen. Das Setting außenherum sorgte zusätzlich für viel Spannung, so dass ich mich oft nicht vom Buch trennen konnte. Amy Jasmin Ritter schreibt sehr intensiv und gewährt dem Leser sehr tiefgehende Einblicke in Jacks und Lily-Annes Wesen, wodurch diese Geschichte für mich sehr an Tiefe gewann. Ehrlich gesagt, fand ich Jack in seiner ungehobelten, rauen und piratenhaften Art noch etwas interessanter als Lily-Anne.
Mein Fazit:
Das Lied der Segel ist ein abenteuerlicher Roman mit einer zarten Liebesgeschichte, wobei der Schwerpunkt noch mehr in der charakterlichen Entwicklung der beiden liegt, was mir sehr gut gefallen hat. Wer gerne abenteuerliche, historische Romane mit einer kleinen Liebesgeschichte liest, kommt mit diesem Roman vollkommen auf seine Kosten.
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von MeineKleineBuecherecke (Veröffentlicht am 13.05.2026)
Toller Roman - lesenswert!
Ich war sehr auf Amy Ritters neuen Roman „Das Lied der Segel“ gespannt. Der Klappentext klang ja äußerst interessant. Eine Pfarrerstochter und ein Mann mit zweifelhaftem Ruf gehen eine Zweckehe ein? Ungewöhnlich.
Und so wollte ich natürlich wissen, wie die Geschichte sich entwickelt. Es handelt sich hier übrigens um den ersten Band einer Dilogie und der 2. Teil erscheint bereits heuer im Herbst!
Doch nun zum Inhalt:
England, 19. Jahrhundert
Lily Woodsley ist verzweifelt, denn sie hat etwas getan, dass ihr Herz schwer mit Schuld und Scham beschwert und sie vor allem zu einer Entscheidung zwingt, die sie nie hatte auf sich zukommen sehen. Denn diese Verzweiflung treibt sie weg von ihrem Vater und in die Arme eines Mannes, der ihr nie auch nur in ihren kühnsten Träumen als möglicher zukünftiger Ehemann vorgeschwebt wäre.
Jack Cole wirkt unfreundlich und hart, trägt eine Augenklappe, hat einen äußerst zweifelhaften Ruf und hat sich gerade erst von einem schlimmen Überfall auf ihn erholt. Und zwar genau im Pfarrhaus ihres Vaters. Von dort kennt sie ihn auch, doch rechnete sie niemals damit, dass er es auch plötzlich ist, der ihr auf ihrer Flucht am Hafen begegnet, wo er sie rettet und ihr kurzerhand eine Zweckehe anbietet.
Nun findet sie sich in der unvorstellbaren Lage wieder, auf dieses – eigentlich absolut absurde - Angebot einzugehen. Wie tief konnte sie noch sinken?
Wer genau ist Jack eigentlich und was passierte in seiner Vergangenheit? Warum wirkt er immer so getrieben? Und warum ist er so barsch zu ihr?
Bald schon ist sie mit einer weiteren großen Überraschung konfrontiert (die ich euch nicht verrate, sonst würde ich ja spoilern… ;-))
Eine Reise in eine unsichere Zukunft beginnt für Lily. Doch nicht nur sie, sondern auch Jack werden auf ihrem Weg erfahren, dass das Leben gute Wendungen nimmt und man Altlasten loslassen darf / kann, wenn man sich für Gott, Seine Vergebung, Gnade und Seine Wege öffnet.
Ein wunderbarer Roman über Fehler, Schuld und die Last der Vergangenheit, aber auch die Hoffnung und die Freude die kommt, wenn wir Gott im Glauben und Vertrauen alles bringen und IHM erlauben, aus den Scherben unseres Lebens etwas Schönes zu machen.
Amy Ritter hat einen tollen Schreibstil und diese Geschichte lässt mich schon gespannt auf Band 2 warten, denn ich möchte natürlich unbedingt wissen, wie es für die beiden weitergeht!
Große Leseempfehlung! -
von gerdys_buecher.reich (Veröffentlicht am 06.05.2026)
Abenteuergeschichte vom Feinsten
Das Lied der Segel
Autorin: Amy Jasmin Ritter
Verlag: Brunnen 2026
Print: 368 Seiten
Perspektive: Erzähler
Altersempfehlung: ab 14 Jahren
Band: 1/2 Licht am Horizont-Reihe
5/5 Sternen
Das Lied der Segel ist ein Roman, der mich total überrascht hat.
Denn wenn man eine nette Liebesgeschichte erwartet, hat man hier aufs falsche Pferd gesetzt.
Inhalt:
Lilly-Anne Woodley ist eine schüchterne, angepasste Pfarrerstochter flieht von Zuhause, da ihre Schuld sie zu erdrücken droht. Ihr Plan in Liverpool Arbeit zu finden, ist jedoch gescheitert und wortwörtlich im Dreck liegend findet sie Jack Cole, ein ehemaliger Seefahrer, den ihr Vater letztens gesund gepflegt hatte. Dieser braucht dringend eine Lösung für eines seiner großen Probleme und so bittet er Lilly ihn zu heiraten. Eine Zweckehe zwischen zwei Personen, die unterschiedlicher nicht sein könnten, entfaltet sich im Laufe des Buches auf höchst spannende und immer wieder überraschende Weise vor dem Auge des Lesers.
Über die Protas:
Lilly - total eingeschüchtert. Vor Angst gelähmt. Sie war mir ehrlich gesagt nicht sehr sympathisch. Ziemlich lange sogar hatte ich meine Mühe mit ihr. Doch im Umgang mit den anderen Personen um sich herum hat sie eine bemerkenswerte Entwicklung hingelegt und ich musste immer mehr meinen imaginiären Hut vor ihr ziehen. Schön war auch zu lesen, wie sie immer mehr die Lügen überwinden konnte, die sich seit Kindheit in ihr Herz eingebrannt hatten und sie dadurch daran gehindert hatten in die Freiheit bei Gott zu gelangen.
Jack Cole entpuppt sich ziemlich bald als berüchtiger Pirat. So richtig stilecht mit Augenklappe. Einzig die blonden Haare passten für mich nicht zum Bild. In meinem Kopf ist er halt einfach dunkelhaarig ;-) Er hat auf dem Krankenbett durch die Hilfe des Pfarrers erlebt, dass es einen Gott gibt, der vergibt. Alles. Doch das Leben als neuer Mensch ist nicht leicht und schon bald holt ihn seine Vergangenheit ein und er muss noch einen letzten Auftrag erfüllen, der ihm alles abverlangt.
Das mochte ich:
- Die Thematik des Buches würde ich als schwer bezeichnen. Ängste und Sorgen sind allzu präsent und doch scheint immer wieder Hoffnung hindurch. Das leise klopfen und rufen Gottes, das keinen verloren gehen lassen möchte.
- Action und Spannung
- Amy schreibt unglaublich bildhaft. Ich hatte die Szenen wie in einem Film vor meinem inneren Auge und habe mich unglaublich gefreut wieder einmal auf Seefahrt zu gehen.
- Ausweglos scheinende Situation mit überraschender Wendung
- Spannender Cliffhanger
Besonders gut fand ich:
Ich habe es wirklich geliebt Lilly und Jack zu begleiten. Zunächst laufen ihre Leben eher parallel, als zusammen, doch dann überkreuzen sie sich und sie sind fest verbunden, sodass es wirklich schwer war das Buch zur Seite zu legen und nun noch mehrere Monate auf die Fortsetzung warten zu müssen. Doch wie die Autorin in ihrem Nachwort schreibt, Jack braucht diese Zeit. Sein Charakter ist so tiefgründig und vielschichtig, dass es nicht möglich ist ihn authentisch auf ein paar wenigen Seiten zu Ende zu erzählen, ohne dass die Entwicklung als unrealistisch rüberkäme.
Fazit:
Das Lied der Segel erzählt die Geschichte eines ruchlosen Piraten, der an sein persönliches Ende gelangt. Dort trifft er auf einen Pfarrer, der ihm einen Weg der Vergebung aufzeigt. Doch wie sehr Kapitän Jack Brixton auch bereit ist in diesem neuen Leben zu leben, seine Vergangenheit holt ihn ein und drängt ihn zurück in die Dunkelheit.
Auf 368 Seiten begleitet man zwei Personen, die auf den ersten Blick nicht unterschiedlicher sein könnten. Doch letztlich ist es die Schuldfrage, die beide quält. Und so haben sich die ängstliche Pfarrerstochter, die in Sünde gefallen ist und das Höllenfeuer fürchtet und der mörderische Piratenkapitän gefunden und schlagen gemeinsam einen Weg ein, den sie selbst nie erwartet hätten.
Ich bin auf jeden Fall unglaublich gespannt, wie es ihm, Lilly und den anderen noch weiter ergehen wird. Und wer weiß, vielleicht gibt es auch noch eine Reunion mit seiner Halbschwester?
Das Lied der Segel hat mich tief berührt. Ich habe gebangt, gehofft, gelacht, geweint und mich gefreut. Und am Ende die Geschichte mit einem tiefen Seufzen beendet.
Eine absolute Leseempfehlung an alle, die Abenteuerromane mögen oder Piraten oder verlorene Charaktere, die ganz dringend Rettung brauchen.
PS: Nach Der Korsar und das Mädchen von Elisabeth Büchle (seit Jahren mein Lieblingsbuch), könnte diese Dilogie es auch schaffen, mein Liebling zu werden. Piraten erobern einfach mein Herz -
von bibliothek.auf.dem.land (Veröffentlicht am 05.05.2026)
Verantwortung, Vertrauen, Verlässigkeit
Lily-Anne Woodsley, eine vermeintlich unscheinbare Pfarrerstochter und ein brutaler Pirat im Jahre 1863. Werden sich jemals ihre Wege auf dieser Erde kreuzen? Scheint eher unwahrscheinlich. Und jetzt kommt das große ABER, denn in unserem Buch hier treffen sich die beiden tatsächlich.
Eine spannende Reise voller Gefahren nimmt ihren Lauf. Lily flüchtet nach einem Fehltritt aus ihrem wohlbehüteten Zuhause. Sie lernt Menschen und Orte kennen, von denen sie niemals gehört, geschweige denn gesehen hat. Eine Zweckehe mit dem berüchtigten Piraten Jack scheint ihr einziger Ausweg. Einfach wird es jedenfalls nicht, denn auch an Jack nagt etwas, was Lily nicht packen kann.
Und je dunkler es um die beiden wird, umso mehr spüren sie das leise Klopfen des verlorengegangenen Glaubens an ihrer Herzenstür.
Mir hat es sehr gefallen, wie man beim Lesen spürt, dass die liebende Hand Gottes sein Kind zu sich ziehen möchte, um ihm Geborgenheit und Liebe zu geben. Das sogar ein kleiner Funken Hoffnung einer verzweifelten Seele Mut und Vertrauen schenkt.
Der Schreibstil ist so zu Herzen gehend und die Spannung hält bis zum Schluss an.
Es war für mich ein Lesegenuss, zu sehen, wie Gott in seiner Liebe an verirrten Seelen wirken kann, wenn sie sich für ihn und sein Gnadenangebot öffnen. Der Segen, der daraus entsteht ist unbeschreiblich.
P.S. Ihr dürft Euch auf die Fortsetzung im September 2026 freuen. -
von Nicola's Lesestube (Veröffentlicht am 14.04.2026)
Ein mitreißendes Buch
Pfarrestochter Lilly Woodley ist schwanger, doch der Kindsvater lässt sie im Stich. Sie flüchtet und findet sich in den Gassen von Liverpool wieder.
Dort begegnet sie Jack Cole, einem rauhbeinigen, einschüchternden Seemann, der eine bewegte Vergangenheit hat.
Die beiden schließen eine Zweckehe.
Kann es wirklich gelingen, das beide davon profitieren und ihre Vergangenheit hinter sich lassen können?
Gleich mein erstes Buch von Amy Jasmin Ritter hat mich von Anfang an mitfiebern lassen.
Was Lilly und Jack passiert ist, wie sie versuchen miteinander klar zu kommen obwohl sie oft streiten und dennoch beide unsicher sind und viel mit sich selbst ausmachen ist ganz wunderbar beschrieben.Ich habe mit beiden so gut mitfühlen können.
Diese fesselnde Erzählung zeigt einmal mehr, daß man nie die Hoffnung aufgeben und trotz aller Widrigkeiten nicht an Gott und seinem Plan zweifeln darf.
Auch wenn manches nicht immer einen Sinn ergibt und der Weg nicht immer einfach ist lässt Gott uns nicht allein. Er lässt uns stärker werden, nicht nur im Glauben, sondern auch als Mensch. Das ist mir besonders bei Lilly aufgefallen.
Ein mitreißendes Buch über das über-sich-hinauswachsen, trotz aller Zweifel den Glauben an Gott und den Mut nicht zu verlieren und auch an sich selbst zu glauben.
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von Naomi (Veröffentlicht am 09.04.2026)
Ein spannender Piratenroman
Dieses Buch überzeugt mit konträren, tief ausgearbeiteten Protagonisten, die beide vor dem größten Dilemma ihres Lebens stehen. Sie Ringen mit ihren Umständen, ihren Eigenschaften und mit Gott. Auf diese Reise werden wir mitgenommen und gewinnen tiefe Einblicke.
Der Einstieg in das Buch war leicht und schwer zugleich: Die Protagonisten waren mir schnell sympathisch und angesichts ihrer Herausforderungen wollte ich nur eines: Weiterlesen und wissen, was passiert (eine gute Voraussetzung für einen Roman, finde ich… ;)).
Auf der anderen Seite wurde man ziemlich in den Konflikt hineingeworfen, Hintergrundinfos gab es nur häppchenweise. Dazu muss man wissen: Das Buch ist zwar Auftakt einer Dilogie, im Debut der Autorin taucht Jack, einer der Protas, allerdings schon auf. Tatsächlich wünschte ich, ich hätte dieses schon vorher gelesen! Auch wenn es eigentlich unabhängig dasteht. Dafür wird viel auf die Gefühlsebene eingegangen, ich habe es teilweise als wiederholend empfunden - vielleicht war ich auch nur ungeduldig, weil ich ja wissen wollte, wie es weitergeht!
Das Erzähltempo ist sehr hoch, die Sprache der Autorin außerordentlich bildhaft und mitnehmend.
Ganz besonders finde ich, wie sie das Ringen der Protagonisten mit Gott und auch Bibelverse geschickt in die Erzählung eingebunden hat. Angesichts der tiefen Nöte wirkt es authentisch und inspirierend, für das eigene Leben, mit viel geringeren alltäglichen Sorgen.
Mein Fazit:
Dieses Buch hat mich atemlos zurückgelassen und mir einiges zum Nachdenken gegeben. Ich freue mich auf die spannende Fortsetzung in Band 2! -
von Annina (Veröffentlicht am 08.04.2026)
Glaube, Hoffnung und Liebe vereint in einem Abenteuer
Gott sei Dank erscheint im September eine Fortsetzung!
Ab und zu waren es mir zu viele Ortswechsel der Charaktere und der Perspektivenwechsel, doch ab der Hälfte hat mich das Buch so gepackt, dass es nebensächlich wurde. Bereits am Anfang hat die Autorin Spannung aufgebaut indem einem als Leser ein klein wenig von den Geheimnissen der Hauptcharakteren offenbart wurde. Je mehr Seiten ich gelesen habe, desto mehr wusste ich von den Geheimnissen und Geschichten Lilys & Jakes. Deren Wachstum während des Buches sind unglaublich in der Geschichte verpackt und haben mich total mitfiebern lassen. Auch wie deren Glauben an Gott sich verändert hat und das absolute Highlight & Höhepunkt mit der Begegnung zwischen Lily und Gott hat mich tief berührt. Passend zum Erscheinungsjahr hat die Autorin auch den Jahresvers „Siehe ich mache alles neu.“ wunderschön eingeflochten ins Geschehen. -
von lucy.liest (Veröffentlicht am 18.03.2026)
Abenteuerlicher Liebesgeschichte
Wir kennen den Piraten Jack schon aus Amys ersten Roman „Hinter dem Schleier“ und in diesem Buch bekommt er seine eigene Geschichte. Jack genest nach den schweren Verletzungen bei einem Pfarrer. Dieser pflegt ihn nicht nur, sonder erzählt ihn auch viel über Gott. Jack lässt es nicht los und er möchte endlich ein gutes Leben führen. Doch so einfach ist es nicht, denn er kommt nicht aus den Fängen derer raus, die ihm nach dem Leben trachten. Was die Situation schwieriger macht, ist seine kleine Tochter für die er eine Mutter braucht, nachdem seine Frau gestorben ist. In der Stadt läuft er Lily, der Pfarrerstochter über den Weg. In seiner Verzweiflung bietet er ihr die Ehe an, damit seine Tochter in gute Hände kommt. Die zurückhaltende Lily, trägt ein Kind unterm Herzen, was sie Jack nicht verrät und geht daher bereitwillig diesen Kompromiss ein, da sie keinen anderen Ausweg sieht.
Lily ist auf die auf die Schmeicheleien eines jungen Mannes reingefallen ist und nun schwanger. Durch ihre Lebensumstände lernt sie sehr schnell sich zu behaupten und stellt sich mutig vor ihre Kinder.
Jack ist hin- und hergerissen. Er möchte sein Leben ändern und rutscht doch immer wieder in die aufbrausende Wut, die ihn zu brutalen Taten führt. Er möchte gerne glauben, das Gott ihn seine Gräueltaten vergibt, doch das klappt nicht so richtig. Jack zeigt Lily gegenüber erst Desinteresse, merkt aber bald, das diese unscheinbare Frau einen Mut und Stärke hat, die er sehr bewundert.
Es ist eine Geschichte die mich sofort mit gezogen hat. Man fliegt durch die Seiten dieser abenteuerlichen und gefährlichen Geschichte. Amy hat eine großartige Schreibweise mit der sie uns mitten in die Geschichte nimmt. Besonders gefährliche und spannende Stellen schafft sie so gut in Worte zu fassen. Das brutale Leben der Piraten wird nicht verschönert darstellt, sondern sehr authentisch und ehrlich. Wenn du Lust auf eine abenteuerliche Piratengeschichten, mit einer romantischen Liebesgeschichte und einem Glauben an Gott, der jeden liebt, hast, dann solltest du es lesen.
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von Annislesewelt (Veröffentlicht am 16.03.2026)
ein rauer Pirat und eine stille Pfarrerstochter
Überraschend anders und dabei so gut zu lesen.
Schon am Anfang stürzt man in den Strudel der Ereignisse und erlebt alle turbulenten und aufregenden Ereignisse mit.
Lily war mir direkt sympathisch und ich mochte sie sehr, vor allem weil sie nicht als leuchtende und fehlerfreie Person beschrieben wird.
Jake dagegen hat es mir schwergemacht, ihn gern zu haben, doch im weiteren Verlauf mochte ich ihn, obwohl ich mich mit so manch einer Handlung, Aussage und Einstellung schwergetan habe. Doch genau das hat mich am Ende begeistert.
Mit Jake und Lily hat Amy Jasmin Ritter zwei ganz unterschiedliche Persönlichkeiten geschaffen.
Lily ist aus gutem Haus, überbehütet, sehr angepasst und bemüht sanft.
Jake ist rau, grob, teilweise unhöflich und auf einer Mission, die Gefahr, Angst, Flucht und Gewalt beinhaltet.
Ja, dieses Buch fesselt von der ersten Seite an, man verschlingt es geradezu und taucht ein in die Wirren der Herzen, der Umstände und der unterschiedlichen Geschehnisse.
Dabei ist alles lebendig und bildhaft beschrieben und erzählt von Liebe, Kraft, Schuld, Hoffnungslosigkeit, Kämpfen und der unverdienten Liebe Gottes.
"Das Lied der Segel" ist eine aufregende und gefährliche Geschichte, in der so viel passiert, dass man atemlos durch die Seiten stolpert und von so mancher Wendung überrascht wird.
Für mich sticht dieses Buch aus der Fülle der historischen Romane hervor. Piraterie und Kämpfe in Verbindung mit einer zarten, aufkeimenden Liebe, habe ich so schon lange nicht mehr gelesen.
Ich mochte die Beschreibungen der Kämpfe und Schlachten, der Schiffsüberfälle und der Flucht genauso gern wie die sanften und feinen Momente.
In diesem Buch wird deutlich, dass Gottes Liebe immer gilt, auch dann, wenn wir uns weit entfernen und Dinge tun, die falsch sind.
Ja, es geht teils heftig zu und man blickt in seelische Abgründe, um dann durch Jonah und seine eingestreuten und treffenden Bibelverse ein Lächeln geschenkt zu bekommen.
"Das Lied der Segel" hat mir also sehr gut gefallen und ist für jeden, der spannende Bücher liebt. -
von Kristina (Veröffentlicht am 15.03.2026)
Spannender historischer Abenteuerroman
Lily- Anne Woodsley hat als Pfarrerstochter ein behütetes Leben bis sie, getrieben von Scham und Schuld, heimlich ihr Zuhause verlässt und sich schutzlos auf der Straßen Liverpools wiederfindet. Als Jack Cole sie aus einer brenzligen Situation rettet und ihr eine Zweckehe anbietet, stimmt Lily zu, obwohl der Mann ihr Angst macht. Wer ist dieser Seefahrer mit der Augenklappe? Welche Taten verfolgen ihn und wer zwingt den Pirat einen letzten Auftrag auszuführen?
Während Lily sich um Jacks kleine Tochter Sophia kümmert und mit immer neuen herausfordernden Situationen konfrontiert ist, lernt sie sich ihren Ängsten stellen und findet im Glauben neue Zuversicht und Mut. Jack befindet sich derweil in großen Zwiespalt und ficht viele innere und äußere Kämpfe aus… Vergangenheit, Sorge um seine Familie, gezwungen in sein altes Piratenleben zurück zu kehren, aber auch die leise Hoffnung auf Gottes Gnade…
„Das Lied der Segel“ ist das 1. Buch der Autorin Amy Jasmin Ritter, dass ich las. Das schöne Cover und der Klappentext haben mich neugierig gemacht auf die Geschichte von Lily-Anne und Jack, zwei Protagonisten, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Der Roman hat mich von der 1. Seite an in seinen Bann gezogen und die Spannung bleibt bis zum Ende hoch. Da die Geschichte abwechselnd aus der Sicht von Lily und Jack erzählt wird, lernt man beide Charaktere sehr gut kennen, erlebt ihre Fragen, Zweifel, Kämpfe und Siege hautnah mit.
Besonders die Entwicklung von Lily hat mir gefallen und mich beeindruckt. Von ihrem Dasein als „graue Maus“ entwickelt sie sich zu einer starken, mutigen Frau, die im Glauben Halt findet und zu ihren Überzeugungen steht.
Jack ist ein sehr vielschichtiger Charakter, dessen inneren Zwiespalt deutlich spürbar ist. Er hat von Gottes Gnade gehört, zweifelt aber immer wieder, ob sie auch für ihn gilt, ob ein Neuanfang möglich ist... Ich hätte gern mehr über Jacks Vergangenheit und die geheimen Auftraggeber, die ihn verfolgen und seine Familie bedrohen, erfahren. Außerdem hab ich mich stellenweise gefragt, ob man mit seinen Verletzungen wirklich noch so lange kämpfen bzw. eine Flucht überstehen kann.
„Das Lied der Segel“ ist ein spannender Roman, dessen Geschichte noch in mir nachklingt. Ich bin schon sehr gespannt auf der 2. Teil der Dilogie. -
von Jana (Veröffentlicht am 12.03.2026)
berührender und spannender Roman
„Das Lied der Segel“ durfte ich vorab lesen, wofür ich dem Brunnen Verlag ganz herzlich danke.
Zunächst einmal möchte ich das Cover loben. Es ist sehr schön gestaltet und passt hervorragend zur Thematik des Buches.
Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen. Schon ab der ersten Seite wird man in die Geschichte hineingezogen und möchte das Buch kaum noch aus der Hand legen. Die Handlung beginnt spannend und bleibt bis zum Schluss fesselnd.
Wer den Debütroman „Hinter dem Schleier“ von Amy Jasmin Ritter kennt, wird feststellen, dass es in diesem Buch um Jack Brixton geht, der dort als Pirat vorkommt. Dennoch lässt sich „Das Lied der Segel“ auch problemlos unabhängig vom Debüt lesen.
Die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet – jeder für sich einzigartig und besonders. Besonders beeindruckt hat mich die Entwicklung von Lily. Aber auch die anderen Figuren wirken authentisch und lebendig. Die Autorin schafft es, dass man sich gut in die Charaktere hineinversetzen kann, was ich persönlich immer sehr schätze.
Der Glaube ist ebenfalls Teil der Geschichte und wird auf eine sehr natürliche Weise eingebunden, ohne dabei aufdringlich zu wirken.
„Das Lied der Segel“ ist ein berührender und spannender Roman. Er behandelt Themen wie Schuld, Vergebung, Gottes Gnade und Hoffnung.
Ich freue mich schon sehr auf den zweiten Band und kann es kaum erwarten, weiterzulesen.
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von Märchens Bücherwelt (Veröffentlicht am 10.03.2026)
Zwischen Schuld, Gnade und Hoffnung
Diese Dilogie knüpft an den Debütroman Hinter dem Schleier an und erzählt die Geschichte von Elissas Halbbruder Jack, einem gefürchteten Piraten, dessen gnadenloser Ruf ihm weit voraus eilt. Doch hinter der rauen Fassade beginnt sich langsam etwas zu verändern. Nachdem der Pfarrer Woodsley ihn schwer verletzt versorgt und ihm Worte aus der Bibel mit auf den Weg gibt, hinterlassen diese Begegnungen deutliche Spuren. Schritt für Schritt wird Jacks innere Zerrissenheit sichtbar: der Kampf zwischen seinem bisherigen Leben voller Schuld und dem tiefen Wunsch nach einem Neuanfang.
Auch Lily, die Tochter des Pfarrers, trägt eine schwere Last mit sich. Von Schuldgefühlen geplagt und von den strengen Drohungen ihrer Mutter mit der Hölle verunsichert, flieht sie aus ihrem behüteten Zuhause in der Hoffnung auf eine Anstellung in Liverpool und gerät dabei ausgerechnet in die Arme des gefürchteten Piraten. Während Jack um das Leben seiner kleinen sechsjährigen Tochter Sophia bangt und gleichzeitig von einem unbekannten Auftraggeber verfolgt wird, müssen Lily und er lernen, sich zu arrangieren, um gemeinsam zu überleben.
Die Geschichte baut von der ersten bis zur letzten Seite eine intensive Spannung auf. Die Handlung ist stellenweise rau und ungeschönt, was hervorragend zur dargestellten Epoche passt. Besonders gelungen ist jedoch die Darstellung von Jacks Charakter: Trotz seines oft gefühllosen und harten Auftretens spürt man deutlich den inneren Kampf, der in ihm tobt. Die Worte des Pfarrers und die Bibelverse haben sein Herz erreicht und lassen ihn nicht mehr los. Er sehnt sich danach, sein altes Leben hinter sich zu lassen und ringt verzweifelt um Vergebung, während ihn seine Schuldgefühle immer wieder niederdrücken.
Ähnlich ergeht es Lily, deren Angst vor Verdammnis und Strafe ihr den Zugang zur göttlichen Vergebung erschwert. Umso berührender ist es zu erleben, wie gerade zwei Kinder nach und nach die Mauern um ihre Herzen einreißen. Die Autorin zeigt anhand von Menschen, die in unseren Augen zutiefst sündig erscheinen mögen, wie Gott wirken kann, wenn jemand ihn um Gnade bittet und bereit ist, sich verändern zu lassen.
Die Entwicklung der Figuren wird dabei sehr authentisch und emotional erzählt. Man fühlt mit den Charakteren mit, kann sich in ihre Gedanken und Konflikte hineinversetzen und erlebt die Handlung beinahe so, als wäre man selbst Teil der Geschichte. Der christliche Gedanke zieht sich sanft, aber deutlich durch die gesamte Handlung und ist so geschickt verwoben, dass er die Geschichte bereichert, ohne sie zu überladen.
Besonders eindrucksvoll vermittelt der Roman die Botschaft, dass jeder Mensch, egal wie schwer seine Vergangenheit auch sein mag, in Gottes Augen wertvoll ist und eine neue Chance erhalten kann. Das Bild eines Gottes, der seine Arme offen hält und immer wieder Geborgenheit schenkt, wird hier sehr bewegend dargestellt.
Ein spannender und zugleich tief berührender Abenteuerroman über Schuld, Vergebung und die verändernde Kraft von Gottes Gnade, der große Vorfreude auf den zweiten Teil weckt. -
von riegermilena (Veröffentlicht am 02.03.2026)
spannender Abenteuerroman
Amy Jasmin Ritter führt uns in ihrem zweiten Roman wieder ins England des 19. Jahrhunderts. Dort lernen wir zwei Personen kennen, die unterschiedlicher nicht sein könnten.
Lily ist Pfarrerstochter und nach einigen weitreichenden Entscheidungen in einer scheinbar ausweglosen Situation, weshalb sie schließlich ihr Zuhause verlässt. Schneller als gedacht befindet sie sich in Schwierigkeiten, doch Jack Brixton ist genau im richtigen Moment zur Stelle. Lily weiß nicht so recht, was sie von dem furchteinflößenden Mann halten soll. Als er ihr jedoch einen Ausweg anbietet, kann sie nicht anders, als sein Angebot anzunehmen. Mehr und mehr wird Lily klar, dass dieser Weg einiges von ihr fordern wird und sie sich ihren Ängsten stellen muss.
Die ein oder andere kennt Jack Brixton vermutlich aus dem ersten Roman der Autorin, wo er seinem "Job" als Pirat alle Ehre macht. In diesem Buch bekommt er nun seine eigene Geschichte. Diese steht aber für sich und kann unabhängig von dem anderen Buch gelesen werden.
Was mir an diesem Buch besonders gefallen hat, war die Entwicklung von Lily. Durch all die Herausforderungen die sich ihr in den Weg stellen ist sie gezwungen über sich hinauszuwachsen und ihren Ängsten den Kampf anzusagen.
Jack Brixton dagegen zeigt, dass es nicht immer einfach ist, alte Angewohnheiten und Entscheidungen hinter sich zu lassen und eine neue Richtung einzuschlagen.
Sehr bewegt hat mich auch das Nachwort der Autorin, worin auch sie auf die Entwicklung des Protagonisten eingeht und damit voll ins Schwarze trifft.
Die Geschichte zeigt auf eindrückliche Art und Weise, das Gottes Gnade genügt und jeden Morgen neu ist. Es geht um Vergebung, Vertrauen und die Hoffnung auf eine neue Chance.
Die Autorin hat eine wunderbare Art zu schreiben und das Geschehen bildhaft und eindrücklich zu beschreiben. Durch unerwartete Wendungen bleibt die Geschichte spannend und kurzweilig.
Am Ende gibt sie noch einen Vorgeschmack auf den Folgeband, worauf ich mich schon sehr freue! -
von Sara (Veröffentlicht am 02.03.2026)
„Atemlos, spannungsgeladen, glaubensvoll“
Der Roman „Das Lied der Segel“ von Amy Jasmin Ritter erzählt die Geschichte einer gefallenen Pfarrerstochter Lily und des Piratenkapitäns Jack, die beide nicht unterschiedlicher sein könnten. Doch als er sie aus einer dunklen Gasse rettet und ihr ein Angebot macht, das einerseits so abwegig und ungehörig ist und der jungen Frau dennoch einen Funken Hoffnung bietet, nimmt sie zögerlich an. Was danach geschieht, ist eine Achterbahnfahrt der Erlebnisse, dass es die Leserschaft teils atemlos zurücklässt.
Die Autorin schreibt auf eine solch detaillierte und atmosphärische Weise, dass man sich als Leser tatsächlich als Teil der Geschichte fühlt. Dabei folgt Spannung auf Spannung, so dass es manchmal kaum auszuhalten ist. Die beiden Protagonisten erleben mit all ihren dunklen Geheimnissen, in all der Lebensangst, mit der sie konfrontiert werden, dass es einen Gott gibt, der sie liebt und der einen guten Plan für sie hat. Und so stehen sie mehr als einmal vor der Entscheidung, Rache und Unvergebenheit loszulassen und zu vertrauen, sowohl Gott als auch sich gegenseitig.
Am Ende erfahren die Leser in einem kurzen Einblick in den darauffolgenden Band, dass die Geschichte der beiden nicht zu Ende ist, denn der Roman schließt mit einem offenen Ende, das den Wunsch entfacht, direkt weiterzulesen. Doch bis zum Erscheinen des zweiten Bandes müssen wir uns noch etwas gedulden.
Amy Jasmin Ritter ist ein großartiger Roman gelungen, der nicht nur die Abenteuerlust weckt und voller Aufregung steckt, sondern der auch wertvolle Glaubensgrundlagen und Hoffnung vermittelt. Ich empfehle dieses Buch sehr gerne weiter, auch wenn es teilweise nichts für schwache Nerven ist.
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von Regina (Veröffentlicht am 16.02.2026)
voller Spannung, Abenteuer und aufrüttelnden Gefühlen
Amy Jasmin Ritter hat mich persönlich mit diesem Roman einfach umgehauen. Ich kann nur schwer in Worte fassen, wie gefesselt ich von diesem Buch war.
Der Autorin ist ein unglaublich packender Abenteuerroman gelungen. Ab Seite eins hat mich die Geschichte rund um Lily und Jack in den Bann gezogen und von Kapitel zu Kapitel bin ich immer weiter und weiter in die Geschichte eingetaucht.
Die charakterlichen Entwicklungen der Hauptfiguren wurden so vielschichtig dargestellt. Es war spannend zu sehen, wie Lily mit Gottes Hilfe eine innere Stärke erlangt hat, von der sie zu Anfang nicht einmal gewagt hat zu träumen. Jack ist ein sehr vielschichtiger Charakter und ich war beeindruckt davon, wie die Autorin seinen inneren Kampf dargestellt hat, sein altes Leben zu lassen und einen besseren Weg einzuschlagen, mit Gott an seiner Seite.
Der Schreibstil hat mir persönlich unfassbar gut gefallen, er war so fesselnd und wie die Gefühle beschrieben wurden, einfach ein Traum.
Fazit: Dieser Abenteuerroman ist ein absolutes Jahreshighlight und ich kann es einem jeden nur ans Herz legen. -
von Raphaela23 (Veröffentlicht am 31.01.2026)
Erfrischend ungewöhnliche Handlung mit großer Tiefe
Bereits der Prolog weckt das Interesse an der Geschichte, in welcher der aus dem Debütroman der Autorin bekannte Jack Brixton die Hauptrolle spielt.
Zeitlich gesehen schließt ‚das Lied der Segel’ kurz nach den im vorigen Band erzählten Geschehnissen an, ist inhaltlich jedoch auch unabhängig gut lesbar.
Ich war zuerst skeptisch, da Jack im ersten Band definitiv nicht meine Lieblingsfigur war und das Thema Piraterie mich damals so überhaupt nicht abgeholt hat. Nach nur wenigen Kapitel war ich jedoch bereits gepackt und habe mich in einem Rutsch durch die spannende Geschichte gelesen, die so wunderbar komponiert ist und das überraschend ungewöhnliche Thema in einer beeindruckenden Art und Weise erlebbar macht. Für mich hat dieses Buch das Offen-gebliebene des ersten Bandes erlöst, so wie Jesus jede einzelne Geschichte erlösen kann.
Die Geschichte enthält durch das Piraten-Thema durchaus einiges an Gewalt (nicht meine Präferenz bei Büchern), dennoch sind die Handlungen meines Erachtens nach nicht unnötig heftig dargestellt.
Als besonders herausragend empfand ich die ausdrucksstarken und dennoch realistisch dargestellten Charakterentwicklungen der Protagonisten. Zudem sind starke theologische Wahrheiten im Plot verwoben, die gemeinsam mit aussagekräftigen Bibelstellen eine berührende Tiefe in die Erzählung bringen.
Amy Jasmin Ritters Schreibstil ist angenehm und einnehmend. Ihre Sätze sind gut lesbar und die bildhaften Beschreibungen lassen die Gegenden, Personen und Interaktionen sehr lebendig werden.
Durch den Erzählstil, der abwechselnd die Sichtweisen von Jack und Lily im Blick hat, werden die beiden Protagonisten mit all ihren Kämpfen, Zweifeln und Gedanken sehr nahbar. Dadurch konnte ich beide trotz ihrer Eigenheiten schnell lieb gewinnen und habe ihren Weg gerne und gespannt miterlebt.
Ich freue mich sehr auf weitere Romane der Autorin, deren Schreibstil und differenzierte (theologische) Aussagen sie für mich zu einer neuen Lieblingsautorin machen. Wäre der nächste Teil der Reihe bereits veröffentlicht, hätte ich direkt nahtlos weitergelesen!
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