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Stürme der Liebe (Buch - Gebunden)

4.5 Sterne

Stürme der Liebe (Buch - Gebunden)

4.5 Sterne

Stürme des Glaubens und der Liebe bringen das Leben von Gareth und Dorcas Morgan in Aufruhr, als Andrew Wakefield, der blonde, blauäugige Adlige, die Geschwister in Wales besucht. Noch ahnt er nicht, dass sein Lebensweg fortan untrennbar mit dem der Geschwister verknüpft sein wird.

  • Artikel-Nr.: 396024000
  • Verlag: SCM Hänssler
  • Originaltitel: The Ramparts of Heaven
  • Reihe: Wakefield Saga
Auch erhältlich als:
Buch - Gebunden (diesen Artikel sehen Sie sich gerade an)
396.024
19,99 €
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  • Artikel-Nr.: 396024000
  • Verlag: SCM Hänssler
  • Originaltitel: The Ramparts of Heaven
  • Reihe: Wakefield Saga
Auch erhältlich als:
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Artikelinformationen

Artikelbeschreibung

Gareth Morgan ist ein leidenschaftlicher junger Mann, der Kämpfe und Herzen gewinnt, wo auch immer er hinkommt. Dorcas Morgan ist Gareths lebhafte Schwester, die lange um ihre große Liebe kämpft. Stürme des Glaubens und der Liebe bringen ihr Leben in Aufruhr, als Andrew Wakefield, der blonde, blauäugige Adlige, die Geschwister in Wales besucht. Noch ahnt er nicht, dass sein Lebensweg fortan untrennbar mit dem der Geschwister verknüpft sein wird. Durch das Feuer der Erweckung von John Wesley und George Whitefield entfacht, zwingt Gareth, Dorcas und Andrew eine Entscheidung zu treffen, die ihr weiteres Leben unwiderruflich verändern wird …

 

Zusatzinformationen
  • Format: Buch - Gebunden
  • ISBN: 978-3-7751-6024-7
  • ISBN 10: 3775160248
  • Auflage: 1. Auflage, 18.05.2020
  • Seitenzahl: 400 S.
  • Maße: 13.5 x 21.5 x 3.3 cm
  • Gewicht: 624g
  • Altersempfehlung: von 30 bis 65 Jahre

  • Band 5
Beteiligte Personen

Extras

Hochauflösendes Cover
3.
Leseprobe

Bewertungen

  • 5/5 Sterne

    Bewegender 5. Teil der sehr empfehlenswerten christlichen Wakefieldsaga

    von
    Kurzmeinung: Auch der 5. Band der christlichen Wakefieldsaga hat mich sehr gut unterhalten. Ich kann diesen tiefgründigen historischen Roman nur empfehlen.

    Inhaltsangabe: Das Buch führt uns nach England im 18. Jahrhundert. Neben der Familie Wakefield geht es in diesem Band auch um die Brüder John und Samuel Wesley und George Whitefield.. , fallen und stehen wieder auf. Im Mittelpunkt dieses Bandes stehen vor allem Andrew und Georg Wakefield , Caroline Barksdale und die Geschwister Gareth und Dorcas. Alle ringen um den rechten Glauben und den Herausforderungen , die das Leben an sie stellt. Und sie müssen sich entscheiden. Um dem Inhalt nichts vorwegzunehmen möchte ich mehr über die Handlung nicht verraten.

    Über den Autoren: Gilbert Morris (1929-2016) war Pastor, Englisch-Professor und Bestsellerautor. Mit seiner Frau und seinen drei Kindern lebte er in Alabama, USA.

    Cover und Buch: Auch Band 5 der Wakefieldchronik erschien beim SCM Verlag, ist fest gebunden und hat 390 (spannende) Seiten. Mir gefällt das Cover sehr. Das Buch ist sehr schön und hochwertig gemacht. Zu Beginn des Buches ist ein Stammbaum, den ich praktisch finde.

    Meine Meinung: Ich schreib es schon in meinen anderen Rezensionen, für mich ist die Wakefieldsaga eine Perle unter den Büchern, etwas ganz Besonderes. Sie ist nicht nur eine unterhaltsame christliche Familiengeschichte, sondern ein christlicher Roman mit sehr viel Tiefgang, der mich überzeugt hat. Ich war ja schon von Band 1 so begeistert und würde Lesern auch empfehlen die Bücher der Reihenfolge nach zu lesen, um das größte Lesevergnügen zu haben. Von Beginn an fand ich den Schreibstil des Autoren sehr einnehmend, ich war sofort im Geschehen, es war alles bildlich da, ohne zu sehr auszuschmücken.

    Die Charaktere waren auch diesmal sehr unterschiedlich und überzeugend dargestellt, mir gefiel in diesem Band von den fiktiven Personen besonders Dorcas . Ich finde es sehr bemerkenswert bei dieser Saga, dass der Autor immer wieder sehr glaubensstarke Frauen als Protagonistinnen hat. Aber der Leser gewinnt auch einen sehr interessanten Einblick vom Leben und Wirken John und Samuel Wesley und George Whitefield. Mir gefiel besonders, dass auch Susanna Wesley hier erwähnt wurde, die nach meiner Meinung eine herausragende christliche Persönlichkeit war.

    Natürlich gibt es auch in diesem Band etwas Liebe und Romantik, hier tat mir besonders Dorcas manchmal leid. Aber das ist nicht die Hauptsache. In diesem Band ging es Gilbert Morris besonders um die große christliche Erweckung und die Begründer der methodistischen Kirche. Das war mir stellenweise ein wenig zu langatmig und darum fand ich die Bände 1-4 spannender, aber das sieht sicher jeder Leser anders.

    Wie immer sind auch in diesem Band die historische Fakten sehr gut recherchiert, besonderen Schwerpunkt hat hier die Religion und das Leben der Zeit von 1731-1741.

    Bei so einer fesselnden Unterhaltung, die lange nachwirkt, ist es immer schade, wenn das Buch zu Ende ist. Aber ich freue mich schon auf Band 6 und werde die Bücher sicher öfters lesen.

    Fazit: Auch wenn mir die vorhergehenden Bände noch ein wenig besser gefielen, gebe ich doch auch hier verdiente 5 Sterne und finde die Saga sollte besonders bei christlichen Lesern historischer Romane nicht im Bücherregal ( oder auf dem E-Reader ) fehlen.

  • 4/5 Sterne

    Der Glaube auf verschiedenen Wegen

    von
    Im fünften Teil der Wakefield Saga "Stürme der Liebe" von Gilbert Morris erfährt der staunende Leser, wie intensiv Menschen im 18. Jahrhundert um den wahren Kern des Glaubens gekämpft haben.
    Die Geschichte setzt im Jahr 1731 in Großbritannien ein: Auf Wunsch von Tante Hope fährt Andrew nach Wales zu den Verwandten Gareth und Dorcas, um sie nach England einzuladen. Das Leben in Wales ist für viele sehr beschwerlich und fast schon so ärmlich, dass Einige hungern müssen.
    Dorcas kümmert sich auf dem Gut um die betagte Tante Hope während Gareth als Diener in Oxford arbeitet, wobei er nebenbei studieren kann.

    Das Gut führt der ältere Bruder George und somit muss der jüngere Bruder Andrew in Oxford Theologie studieren. Andrew schließt sich dem "Klub der Heiligen" an bei dem auch John und Charles Wesley Mitglieder sind. Sie singen, beten und lesen in der Bibel. Bischof Crawley beobachtet den Klub allerdings mit Misstrauen, denn er möchte Andrew für eine hervorragende Karriere in eine wichtige Kirche einsetzen. Andrew umwirbt schon seit einiger Zeit Caroline. Als diese ihn jedoch abweist und seinen Bruder George heiratet, ist er am Boden zerstört. Er fühlt sich verraten und geht mit John Wesley nach Amerika um zu missionieren. Haben
    die jungen Männer überhaupt eine Chance die Indianer zum christlichen Glauben zu bekehren?

    Ein hochinteressantes Hauptthema des Romans beschäftigt sich mit der Erweckungsbewegung, die von der englischen Kirche argwönisch beobachtet wurde. Auch der Einfluss der "Böhmischen Brüder" lässt sich bei John Wesley spüren, deren Gelassenheit und unbeschreibliches Gottvertrauen eine große Rolle spielte.
    Die Einflüsse des sehr beeindruckenden Theologen George Whitefield lassen sich im Roman sehr schön erkennen. Trotz seines jugendlichen Alters überzeugt er durch einen beachtlichen, quicklebendigen und intensiven Glauben an Gott. Sein Leben ist durch fasten und beten geprägt. Er spricht von der Herrlichkeit des Himmels und der Liebe Gottes, ist durch die Verinnerlichung seiner Theologie allzeit fröhlich und überzeugt die Menschen scharenweise mit seinem unerschütterlichem Glauben. Auch Gareth vermag sich dem nicht zu entziehen und seine Predigten sind, durch das Leben George Whitefields beeinflusst, feurig, enthusiastisch und von der unbedingten Liebe zu Gott getragen.
    Andrew ist ein gutaussehender Mann, der jedoch die Liebe als Schwäche wertet. Erst durch Dorcas erfährt er die wahre Liebe und erkennt dadurch, wieviel Freude er bislang in der Ehe entbehrte.
    Dorcas ist eine liebende und genügsame junge Frau, die Gott von ganzem Herzen liebt. Zu ihrem Bruder Gareth hat sie eine innige Beziehung und steht ihm stets treu zur Seite.

    Auch die Methodisten brauchten eine gewisse Zeit bis sie sich formiert haben, wobei dieser Prozess von vielen Widerständen und Diskussionen unter den Theologen begleitet war. Das einfache Volk jedoch fühlte sich durch diese Form des gelebten Glaubens das erste mal verstanden.
    Auch dieser Teil der Romanserie hat mir außerordentlich gut gefallen und so erwarte ich sehnsüchtig das Finale dieser beeindruckenden Saga; allerdings schon jetzt mit einem recht traurigen Gefühl, denn ich liebte den einfachen Schreibstil des Autors und leider scheint es keine weiteren Übersetzungen mehr zu geben.
    Einen herzlichen Dank an SCM Hänssler für die Produktion des wunderschönen Buches.
  • 4/5 Sterne

    Der Club der Heiligen im 18. Jahrhundert

    von
    Meine Meinung: Es geht weiter mit den Wakefields, welche mir im Laufe der letzten Bände sehr ans Herz gewachsen sind. Ihr unerschütterlicher Glaube, ihre Menschlichkeit, ihr Familienzusammenhalt, starke weibliche wie männliche Charaktere mit Vorbildfunktion und ihr Glaube an die Liebe finden bei mir fruchtbaren Boden und daher begleite ich sie sehr gerne auf ihren Lebensreisen.
    Dieses Mal sind wir mit den angehenden Geistlichen Andrew unterwegs, welcher im Auftrag seiner geliebten Tante dessen Verwandte Dorcas und Gareth zu einem besseren Leben verhilft. Wie Andrew seinen Weg geht, welche Verstrickungen und Irrungen ihn begleiten und ob sich Dorcas und Gareth zurecht finden, darauf finden wir hier Antworten. Zusätzlich handelt dieser Band auch sehr viel von John Wesely und George Whitefield, wie diese ihre Berufung im Glauben leben. Da ging mir der Fokus auf die Familie Wakefield etwas verloren. Gerne hätte ich mehr von Andrews Bruder und deren Mutter gelesen, welche auf Wakefield leben.
    Wiederrum historisch sehr gut recherchiert, die Sprache mag ich seit dem ersten Band und ich erfreute mich, dass ich Wakefield wieder besuchen konnte.
    Fazit: wie zu erwarten eine angenehm lesbare Fortsetzung der Wakefied Saga. Nur der Fokus auf mehr Wakefield Familie hat mir gefehlt, daher gebe ich 4 Sterne.
  • 4/5 Sterne

    Die Zeit der Erweckung

    von
    Wakefield-Saga, Band 5: England, 18. Jh. Andrew Wakefield ist auf dem Weg, ein Geistlicher zu werden; sein Bruder, Sir George Wakefield, hat das Familienunternehmen übernommen. Andrew reist auf Geheiss seiner Grosstante Hope nach Wales, um den verarmten Geschwistern Gareth und Dorcas Morgan zu helfen. Er unterbreitet ihnen ein Angebot, dass das Leben aller verändert…

    Erster Eindruck: Das Hardcover wirkt sehr hochwertig und passt ausgezeichnet zu einem historischen Roman.

    Dies ist Band 5 der Reihe und in sich abgeschlossen; ich würde dennoch empfehlen, mit Band 1 zu beginnen.

    Dieses Mal führt der Autor den Leser zurück ins England des 18. Jahrhunderts, nämlich 1731 - 1741. Einleitend gibt es einen Stammbaum der Wakefields (ab Robin Wakefield) – wie immer sehr hilfreich.

    Andrew Wakefield, der Enkel von Amos, war mir gleich sympathisch. Er wird ein Geistlicher, weil er der Zweitgeborene ist. Der Ältere übernimmt das Familienanwesen und der Jüngere hat der Kirche zu dienen. Er freut sich, zu lernen und Gott zu dienen. Ein Wiedersehen gibt es mit Hope – schön, dass sie und Andrew eine besonders innige Beziehung haben. Es hat mich auch gefreut, über Evan und Jenny und deren Nachkommen zu lesen: Enkel Dorcas und Gareth. Hope bittet Andrew, sich um die beiden zu kümmern, da sie in grosser Armut leben.
    Gareth wird ein Serviteur in Oxford, wo Andrew studiert, und Dorcas wird zur Gesellschafterin von Hope. Heute würde man sagen, dass dies eine Win-Win-Situation ist, oder? Gareth ist dankbar, aber nicht glücklich.
    In Oxford gibt es den sogenannten „Klub der Heiligen“ unter der Führung von John Wesley. Dieser Klub hat mich ein bisschen eingeschüchtert, da er unter einem sehr strengen Regime steht. Auch George Whitefield ist in diesem Klub, der später – ebenso wie vor ihm John und dessen Bruder Charles – in die Amerika-Mission geht. Bei der ersten Amerika-Mission ist auch Andrew Wakefield dabei.
    Der einzige Mann, dem man seinen Glauben auch vom ersten Moment an vollständig abnimmt, ist George Whitefield. Er brennt förmlich dafür. Die anderen Männer machen im Lauf der Zeit unterschiedliche Erfahrungen in Sachen Glaube.

    Dorcas und Gareth haben mir sehr gefallen. Der Glauben bedeutet ihnen sehr viel und sie sind in dieser Hinsicht auch kompromisslos. Gareth will seinen Glauben nicht verleugnen und trägt alle Konsequenzen, die sich dadurch ergeben.

    Auch der bereits fünfte Band der Reihe hat mich wieder begeistert. Die zentralen Themen der Wakefield-Saga sind Glaube und Liebe. Da der Protagonist Andrew zudem ein Geistlicher war, ist dieses Thema noch präsenter als sonst. Es war sehr interessant, Einblicke in die Leben der Erweckungsprediger John Wesley und George Whitefield sowie den Methodismus zu erhalten. Ich freue mich schon auf den nächsten Band.
  • 4/5 Sterne

    Gut geschrieben, aber eher für Fortsetzungsleser als für Einsteiger in die Serie geeignet

    von
    „Stürme der Liebe“ ist der 5. Teil der Saga um die Familie Wakefield. Man kann eigentlich (siehe Fazit!) mit jedem Band neu in die Reihe einsteigen und benötigt kein Vorwissen, da die Saga fortlaufend ist und immer andere Personen im Mittelpunkt der Geschichte stehen. Besonders spannend ist die Serie für alle Freunde historischer Romane und Kenner der englischen Geschichte, da der Autor historische Personen in die Handlung mit einbaut und die politischen Verhältnisse mit einfließen lässt.

    Den Titel fand ich diesmal erst etwas kitschig, aber letztlich ist er doch sehr passend, da die Protagonisten viele innere und wahrhaftige Stürme erleben. Die zentrale Figur aus dem Wakefield-Clan ist diesmal Andrew Wakefield. Die einzige Person, die man aus dem Vorgängerband bereits näher kennt bzw. theoretisch kennen kann, ist Hope Wingate (letzte Tochter von Christopher Wakefield), die inzwischen eine alte Frau ist. Als historische Personen stehen die Gründer der Methodisten John & Charles Wesley und der Erweckungsprediger George Whitefield im Mittelpunkt der Erzählung.

    Ich habe bisher alle Teile der Saga gelesen und entsprechend hoch waren meine Erwartungen. An dieser Messlatte ist „Stürme der Liebe“ leider gescheitert, obwohl es immer noch ein guter Roman ist, der viele aus dieser historischen Gattung in den Schatten stellt. Ich persönlich fand die Konzentration auf John Wesley und seine inneren und nach außen getragenen geistlichen Prozesse etwas langatmig. Hier wäre in meinen Augen weniger mehr gewesen.

    Andrew Wakefield ist ein ganz anderer Charakter als die anderen Kinder der Wakefield-Sippe und ich finde es spannend, wie Gilbert Morris immer wieder neue Persönlichkeitstypen zum Leben erweckt. Die Liebesgeschichte zwischen Andrew und seiner späteren Frau ist voller Tragik, aber auch Schönheit und gab bei mir letztlich auch den Ausschlag für die insgesamt positive Bewertung. Bewegend fand ich auch die Entwicklung, die der Waliser Gareth Morgan macht.

    Fazit: Wer auf der Suche nach einem guten historischen Roman mit Tiefgang ist, kommt hier auf seine Kosten. Man sollte allerdings beim Lesen bereit sein, sich auf geistliche Themen einzulassen, da sie in diesem Buch eine große Rolle spielen. Eher für Fortsetzungsleser als für Einsteiger in die Wakefield-Serie geeignet.
  • 4/5 Sterne

    Wenn das Leben nicht wie geplant verläuft...

    von
    "Stürme der Liebe" ist eigentlich eine Biografie von John Wesley und den Pionieren der großen Erweckungsbewegung im England des 18. Jahrhunderts. Trotz massiver Widerstände der etablierten Pfarrherren schafften sie sich Bahn. Weil die Kirche die einfachen Menschen verloren hatte, suchten diese jungen Prediger einen neuen, für damalige Verhältnisse revolutionären Weg: Sie predigten auf offenem Feld, unter freiem Himmel. Tausende von bisher unerreichten Bergarbeitern und andere Angehörige des "niederen Volkes" strömten zusammen, um das Evangelium zu hören. Viele kamen zum Glauben und suchten nach Möglichkeiten, ihrem Glauben Ausdruck zu geben, weil die Vertreter der anglikanischen Kirchen ihnen nichts Vergleichbares anbieten konnten.
    Das Buch schildert markante Details aus der "Karriere" von John Wesley, den man sonst nur von der erfolgreichen Seite kennt. Sein erster Einsatz als Pfarrer in Georgia, noch ohne persönliche Beziehung zu Christus (!), endete in einem Fiasko. Er musste das Land heimlich und überstürzt verlassen, um einer drohenden Verhaftung zu entgehen. Als Versager (auch in seinen eigenen Augen) kehrte er nach England zurück. Den Weg aus dieser selbstverschuldeten Sackgasse fand er ausgerechnet in einer schlichten Versammlung der "Böhmischen Brüder" (Zinzendorf). Der lebendige Gott redete zu ihm und John Wesley öffnete sich für eine persönlichen Beziehung zu ihm. Mit einem neuen Auftrag ausgestattet, begann er – seinem Vorbild George Whitefield folgend – auf dem freien Feld zu predigen, mit wachsendem Erfolg.
    Theologisch hochinteressant sind die Auseinandersetzungen Wesleys mit Vertretern der anglikanischen Kirche bei der Entstehung der methodistischen Bewegung und mit seinem Studienkollegen George Whitefield, der als überzeugter Calvinist die Prädestinationslehre vertrat. Nach harten Auseinandersetzungen war für die beiden klar: In ihren Gedanken blieben sie getrennt (jeder meinte, im Recht zu sein), aber nicht im Herzen. In gegenseitiger Wertschätzung blieben sie zeitlebens miteinander verbunden.
    Und mitten in diese kirchengeschichtlich bedeutsame Epoche malt der Verfasser verschiedene Liebesgeschichten – wie schon in früheren Ausgaben der Wakefield Saga. Nicht plump, sondern sehr dezent, oft mit dramatischen Passagen. Die unterschiedlichsten Beziehungsmöglichkeiten zwischen Mann und Frau werden beschrieben. Den Vogel abgeschossen hat in diesem Buch Andrew Wakefield, seines Zeichens Pfarrer einer grossen anglikanischen Kirche in London. Er war überzeugt: "Ein Geistlicher braucht eine Frau, die sich um das Haus kümmert, Gäste begrüßt und es muss Kinder geben." Es sollte eine reine Vernunftehe sein, "auf keinen Fall etwas Erotisches". Seine erste grosse Liebe hatte ihm einen Korb gegeben. Nun versuchte er es mit Dorcas, der bescheidenen Dienerin im Hause Wakefield. Diese hatte aber andere Vorstellungen, wollte ihm ihre Liebe schenken und hoffte auf eine Veränderung seiner Einstellung. Die Ehe wurde mehr und mehr zur Katastrophe, mit getrennten Schlafzimmern und höchst seltenen körperlichen Begegnungen. Es brauchte für Andrew einen totalen Zusammenbruch, körperlich und psychisch, bis er (der Pfarrer!) zum lebendigen Glauben an Jesus Christus kam. Aber durch diese Wende wurde sein Leben völlig auf den Kopf gestellt.
    Ein spannendes Buch, das man stellenweise nicht mehr aus der Hand gibt. Die Frage, wie ich Gottes Willen erkennen kann, durchzieht das Buch in allen Phasen der Geschichte.
  • 5/5 Sterne

    Der bisher beste Band der Saga, großartige Historie der englischen Erweckung. Absolut empfehlenswert!

    von
    Das Buch „Stürme der Liebe“ ist fünfte Band der Wakefield Saga von Autor Gilbert Morris. Auch dieser Band kann unabhängig von den vorherigen Bänden gelesen werden, doch ist es für das Gesamtverständnis vorteilhafter, wenn man die anderen Bücher kennt.

    Im Mittelpunkt dieses Buches steht die Geschichte von Andrew Wakefield und Dorcas Morgan sowie ihres Bruders Gareth. Dorcas und Gareth leben nach dem Verlust ihrer Eltern in tiefer Armut in Wales, als Andrew Wakefield in ihr Leben tritt. Er lädt die beiden ein mit ihm nach England zu kommen. Dorcas wird die Gesellschafterin von Andrews Tante Hope und Gareth folgt Andrew an die Universität nach Oxford. Beide Männer kämpfen auf unterschiedlichen Wegen mit ihrem Glauben, als sie auf den „Klub der Heiligen“ um John und Charles Wesley sowie später George Whitefield stoßen. Wird das Feuer der Erweckung auch Andrew und Gareth erreichen? Welchen Einfluss wird es auf ihren Glauben nehmen?

    So unglaublich es klingt, aber die Wakefield Saga wird von Band zu Band besser und dabei war das erste Buch schon großartig. Der Autor Gilbert Morris schafft es in einer unvorstellbaren Weise historische Tatsachen in eine spannende Geschichte einzuweben, wie ich es kaum bei anderen Autoren gefunden habe. Der Schreibstil liest sich bestens und so fesselnd, dass man das Buch einfach nicht aus der Hand legen kann. Die Charaktere der Protagonisten sind absolut gelungen und realitätsnah entwickelt worden. Die Zweifel und Meinungen der Handelnden sind so gekonnt und nachvollziehbar aufgebaut, dass es ein Leichtes ist, diesen zu folgen. In Dorcas hat Gilbert Morris erneut eine inspirierende Frau geschaffen. Die Geschichte der Erweckung in England und Amerika ist großartig recherchiert und wird gelungen vermittelt. Sehr gerne empfehle ich dieses Buch wie auch schon die ersten Bände weiter. Die Leseprobe für den folgenden Band ist bereits wieder so spannend, dass die Vorfreude groß ist und ich das Erscheinen kaum erwarten kann.
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