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Bewertungen
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von Barbara (Veröffentlicht am 25.08.2018)
Beeindruckend
Ich war vom ersten Augenblick gefesselt von der Geschichte. Ich lese gerne wahre Geschichten die von Erlebnissen mit Gott erzählen.
Diese Geschichte ist so spannend, bewegend, beeindruckend und flüssig geschrieben, man hat das Gefühl selbst dabei zu sein.
Es erzählt von einem göttlichen Wunder und zeigt Gottes Liebe zu jedem Einzelnen von uns.
Ich kann das Buch sowohl Jugendlichen als auch Erwachsenen sehr empfehlen. -
von Smilla507 (Veröffentlicht am 12.05.2015)
"Hauen wir ab, Jungs!"
Samu, Filo und Etueni, 3 Jugendliche im Alter von 14 und 15 Jahren, haben im Oktober 2010 die Nase voll vom Leben auf der kleinen Südseeinsel Tokelau. Auf der Insel herrscht ein sehr christliches Leben und viele strenge Regeln beherrschen das Leben der Tokelauer. Samu und Filo beschließen einen Trip mit einem Dingi (kleines Boot) zur Nachbarinsel zu unternehmen. „Fischen, Schweine füttern, in der Bibel lesen. Das ist kein Leben, Leute!“ (S. 71) Etueni schließt sich den Beiden an. Es ist ein feuchtfröhlicher Abend, sie trinken unerlaubten Alkohol – und treffen nie auf der Nachbarinsel ein.
Drei Jahre später begibt sich Damaris Kofmehl auf eine Reise nach Sydney. Schon immer wollte sie mal jemanden interviewen, der als Schiffbrüchiger überlebt hat. In Sydney trifft sie auf Filo, der ihr die Geschichte erzählt.
Filo, der auf der Insel nicht mehr leben wollte, lebt nun also in Sydney, wo er zu einer Straßengang gehört. Trotz der eindrücklichen Erlebnisse mit Gott, welche die Drei in ihrem Dingi hatten, scheint Filo auf die schiefe Bahn geraten zu sein. Damaris Kofmehl merkt, dass sie nicht nur die Geschichte Filos aufschreibt, sondern auch dabei ist seine Geschichte mit zu schreiben.
Auch der Streetworker Johnny hat eine bewegte Vergangenheit, die sie in die Geschichte von Filo einwebt.
Ähnlich, wie Damaris Kofmehl, war auch ich auf die Geschichte der drei Jugendlichen gespannt. Wie ergeht es einem 51 Tage auf dem Meer, ohne ausreichender Versorgung an Lebensmitteln und Süßwasser, ohne Schutz vor Sonne etc.? Dass sie überlebten war tatsächlich ein Wunder bzw. Gnade Gottes.
Der Schreibstil ist flüssig und gut lesbar. Die Autorin erzählt zu Beginn, wie es dazu kam, dass die drei Jungen von der Insel abhauen wollten, wie sich das Leben auf Tokelau abspielte. Zwischendurch berichtet sie von ihren Recherchen und dem Aufeinandertreffen mit Sam und Filo in Sydney. Leider durfte Damaris Kofmehl nicht nach Tokelau einreisen und somit Etueni treffen. So erzählt sie nur aus Filos Sicht, was ich ein wenig schade fand. Auch die Ausflüge in Johnnys Vergangenheit kamen für mich überraschend und haben die Spannung unterbrochen, die gerade auf hoher See aufgebaut worden war.
Trotz allem ist dieses Buch ein interessanter Bericht, der immer wieder mit einer Prise Spannung aufwartet. Das Ende ist zwar bekannt, dennoch wollte ich unbedingt wissen, wie sich die Jungs fühlten, als sie nach 51 Tagen endlich von einem Schiff entdeckt und gerettet wurden. Da hatte ich schon dermaßen mit ihnen gelitten, dass ich ein paar Tränen verdrücken musste.
Ein absolut lesenswertes Buch, sowohl für Jugendliche als auch Erwachsene, das zeigt, dass Gott uns nie im Stich lässt – auch wenn wir vor ihm flüchten wollen. Und es macht sehr deutlich, dass man mit strenger, einengender Erziehung und Zwang (nicht nur) im Glauben eher das Gegenteil erreicht...
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von Hilde (Veröffentlicht am 18.04.2015)
Hat mir sehr gut gefallen
Faszinierend wie Gott handelt auch in scheinbar aussichtslosen Situationen.
Sehr gut geschrieben.
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