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Django (Buch - Paperback)

Perus Staatsfeind Nummer eins

Django (Buch - Paperback)

Perus Staatsfeind Nummer eins

4.5 Sterne

In den 70ern und 80ern überfiel er mit seiner Bande über 200 Banken. Er erbeutete Millionen. Der Mann mit den zwei Pistolen wurde zum meistgesuchten Mann in Peru. Aber dann geriet alles ins Wanken, als seine Frau zum Glauben an Jesus Christus kam…

  • Artikel-Nr.: 395780000
  • Verlag: SCM Hänssler
Auch erhältlich als:
Buch - Paperback (diesen Artikel sehen Sie sich gerade an)
395.780
17,95 €
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Artikelinformationen

Artikelbeschreibung

"Mercedes, ich bin gerade dabei, aus dem Gefängnis auszubrechen. Dies ist mein Geburtstagsgeschenk für dich!"

Man nannte ihn Django, Perus Staatsfeind Nummer Eins. Er galt als einer der berüchtigtsten Verbrecher des Landes. Er überfiel mehr als zweihundert Banken und häufte sich ein Vermögen von über zwanzig Millionen Dollar an. Er organisierte einen der spektakulärsten Gefängnisausbrüche in der Geschichte Perus. Geiselnahmen, Verfolgungsjagden und Schießereien waren an der Tagesordnung. In der Unterwelt wurde er als Held gefeiert. Seine Frau und seine Kinder wünschten sich nur, dass er wieder nach Hause kam. Und die Polizei wollte ihn lieber tot als lebendig.
Nach einem missglückten Coup wurde Django verhaftet und bis zu seiner Verlegung im Kerker des Gerichtsgebäudes in Lima untergebracht. Da kam ihm zu Ohren, dass beim Gefangenentransport seine Ermordung geplant war. Also fasste er einen wahnwitzigen Entschluss …

 

Zusatzinformationen
  • Format: Buch - Paperback
  • ISBN: 978-3-7751-5780-3
  • ISBN 10: 3775157808
  • Auflage: 1. Auflage, 21.02.2018
  • Seitenzahl: 368 S.
  • Maße: 13.5 x 21.5 x 3 cm
  • Gewicht: 515g
  • Altersempfehlung: von 24 bis 39 Jahre

  • Mit s/w-Abbildungen

Extras

Hörprobe
1. Die Leseprobe zum Anhören
Leseprobe
Hochauflösendes Cover

Bewertungen

  • 4/5 Sterne

    Ein Leben als Bankräuber

    von
    Schon als Jugendlicher wird Oswaldo kriminell und wegen einiger Delikte ins Gefängnis eingesperrt. Dort trifft er eine folgenschwere Entscheidung: Um reich zu werden, will er in Zukunft Banken überfallen. Sein Plan geht auf und bald schon ist Oswaldo der Polizei in Peru nur noch als ,,Django" bekannt, der mit seinen Kumpels eine Bank nach der anderen ausraubt und selbst aus den berüchtigsten Gefängnissen ausbricht... .
    In diesem Buch erzählt Damaris Kofmehl die wahre Geschichte von Django, der viele Jahre lang als ,,Perus Staatsfeind Nummer Eins" gesucht wurde, aber lange nicht geschnappt werden konnte. Sie schildert dabei Oswaldos Geschichte aus seiner Sicht, wodurch man einen guten Einblick in seinen Charakter erhält und erfährt, was ihn antreibt, so viele Verbrechen zu begehen.
    Gleich zu Beginn merkt man, dass Frau Kofmehl wohl nicht die beste Schriftstellerin ist, aber die spannende Biographie, die sie dem Leser präsentiert, macht das schnell wieder gut. Es ist einfach sehr interessant, wie Oswaldos Leben verläuft und vor allem, welche Wendungen es immer wieder nimmt.
    Oswaldo wurde leider schon früh kriminell, doch ist anfangs eher als harmlos einzustufen. Erst als er im Gefängnis die ,,richtigen Leute" kennenlernt, entscheidet er sich dafür, nicht mehr arbeiten zu gehen, sondern nur noch Banken zu überfallen. Beim Lesen hatte ich immer das Gefühl, dass er in seiner Rolle als Django gar nicht mehr richtig mitbekommt, was er den Angestellten und den anderen Menschen in den Filialen eigentlich antut. Er will zwar immer, dass niemand verletzt oder gar getötet wird, aber er hat überhaupt nicht im Blick, wie er die Leute traumatisiert. Wie im Buch auch beschrieben wird, fühlt er sich mit seiner Waffe in der Hand einfach mächtig und denkt, niemand könne ihm etwas anhaben.
    Besonders beeindruckt hat mich seine Ehefrau Mercedes, die in der ganzen schweren Zeit immer zu ihm steht, obwohl er sie ständig belügt und betrügt und sie die gemeinsamen Kinder alleine großziehen muss. Spätestens, als sie Django eine Bibel mit ins Gefängnis bringt, merkt man, dass sie Christin ist und von Gott die Kraft zum Gebet für ihren Mann und zum Durchhalten bekommt.
    Damaris Kopmehl schreibt manchmal ein wenig holprig und ich brauchte einige Zeit, bis ich mich an ihren Schreibstil gewöhnt hatte. Sie schafft es allerdings Djangos Werdegang gut und auch spannend zu erzählen. Bestürzt war ich beim lesen allerdings von den Zuständen in den Gefängnissen und Polizeistationen, in denen man Oswaldo oft verprügelt und gefoltert hat. Obwohl ich darüber sehr schockiert bin, finde ich es doch sehr wichtig, dass Frau Kofmehl diese Dinge im Buch erwähnt und nicht einfach übergangen hat.
    Insgesamt ist ,,Django" ein spannendes, aber auch sehr bewegendes Buch, indem man sieht, dass Gottes Vergebung jedem gilt und jedes Leben völlig umgestalten kann. Gerne empfehle ich diese Biographie hier weiter.
  • 5/5 Sterne

    Ich vergebe dir Papa

    von
    "Ich bin kein guter Vater. Ich habe deine Mutter betrogen. Ich bin 35 Jahre alt und gelte als der härteste Verbrecher Perus. Und meine Zukunft sieht ebenfalls nicht rosig aus: Entweder ich werde im Knast verrotten oder irgendein Justizbeamter wird dafür sorgen, dass ich früher oder später umgebracht werde."(Auszug aus dem Buch)
    Oswaldo Gonzalez Morales (Django) wurde am 5. August 1948 in einem Dorf, hoch im Norden Perus geboren. Als er sechs Jahre alt ist verunglücken seine Eltern mit ihrem Auto in den Bergen und sind sofort tot. Aber Oswaldo hat Verwandte in Lima, die ihn fürsorglich bei sich aufnehmen und wie ihren eigenen Sohn großziehen. Doch die Großstadt und ein Freundeskreis haben keinen guten Einfluss auf ihn und so fängt Oswaldo an mit seinen Freunden in Wohnungen einzubrechen. Doch er lernt auch seine große Liebe Mercedes kennen und heiratet sie, als er im Gefängnis ist. Aber dieser Haftaufenthalt ist alles andere als gut für Oswaldo, den hier bekommt er nicht nur Folter, sondern auch die Idee Bankräuber zu werden. Insgesamt begeht er nach seiner 4-jährigen Haftstrafe, zusammen mit seinen Freunden, mehr als 200 Banküberfälle und wird dadurch Perus Staatsfeind Nummer eins. Doch als er nach Jahren erneut inhaftiert wird, erfährt er, dass seine Ermordung geplant ist. In kürzester Zeit schmiedet er einen perfiden Plan, den er fast mit seinem Leben bezahlen muss.

    Meine Meinung:
    Als ich das Cover sah, war ich mir erst unschlüssig, ob ich eine Bankräubergeschichte wirklich lesen möchte. Von der Schweizer Autorin Damaris Kofmehl, die bekannt ist, durch ihre einzigartigen Lebensgeschichten hatte ich bisher noch kein Buch gelesen. Was wie sich jetzt herausstellt, ein großer Fehler war, den die Geschichte von Django hat mich mehr als fasziniert. Der Schreibstil der Autorin ist sehr gut, mit kurzen Kapiteln, die in der Gegenwart und Vergangenheit spielen. Wen ich nicht wüsste, das dieses Buch auf wahren Begebenheiten basiert, würde ich sagen ich lese einen fesselnden Thriller. Oswaldos Lebenswerk hat mich mehr als tief bewegt, vor allem das er dieses offen, ehrlich und in mühsamer Arbeit für seine älteste Tochter Aileen im Gefängnis niedergeschrieben hatte. Die Zustände und Haftbedingungen Perus haben mich allerdings schwer erschüttert. Nicht nur das bei den Aufenthalten Mord und Totschlag an der Tagesordnung steht, nein auch Foltermethoden werden angewandt, die mich schon allein beim Lesen zu Tränen rührten. Was Oswaldo, den man später Django nannte, da alles ertragen musste, ist so unvorstellbar und kann man mit Nazimethoden vergleichen. Das in dieser ganzen Zeit seine Frau Mercedes mit den drei Kindern ihm treu zur Seite steht, obwohl er ihr oft genug untreu war, hat er allein ihrer Liebe und der Gnade Gottes zu verdanken. Doch das sie dazu noch jahrelang, jeden Tag für ihren Mann betet, hat mich überwältigt. Selbst das er heute mit fast 70 Jahren seinen Glauben bezeugen darf hat er in erster Linie seiner Frau und ihrem tiefen Glauben an Jesus zu verdanken. Den mehr als einmal hat Django in seinem Leben den Tod vor Augen. Ein authentischer Lebensbericht, bei dem ich mir sicher bin, das er nicht nur Christen faszinieren wird, weil er so dramatisch und realistisch darstellt und aufzeigt, was Gefangenen in Peru blüht. Über Djangos Leben gibt es inzwischen in Peru auch einen Film, der sicher ebenfalls sehenswert wäre. Ich kann dieses Buch definitiv wärmstens empfehlen und vergebe 5 von 5 Sterne.
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