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Winterleuchten am Liliensee (Buch - Paperback)

Roman

5 Sterne

Winterleuchten am Liliensee (Buch - Paperback)

Roman

5 Sterne

Schwarzwald, 1965: Lisa hatte es nie leicht im Leben und wird von Selbstzweifeln geplagt. Als sie von der Försterfamilie Vogel an den reizvollen Liliensee eingeladen wird, hofft sie, dort Heilung zu erfahren. Doch nicht nur während eines Schneesturms ziehen dunkle Wolken auf … Eine spannend-romantische Geschichte.

  • Artikel-Nr.: 817661000
  • Verlag: Gerth Medien
817.661
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  • Artikel-Nr.: 817661000
  • Verlag: Gerth Medien

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Artikelinformationen

Artikelbeschreibung

Schwarzwald, 1965: Lisa hatte es nie leicht im Leben und wird von Selbstzweifeln geplagt. Als sie von der Försterfamilie Vogel an den reizvollen Liliensee eingeladen wird, hofft sie, dort Heilung zu erfahren. Charlotte Vogel nutzt die Gunst der Stunde, denn sie wünscht sich nichts sehnlicher als eine liebevolle Schwiegertochter. Und tatsächlich: Lisa unternimmt eine Bergtour mit Robert, dem ältesten Sohn der Familie, doch schon bald schweben die beiden in Gefahr ...

Eine spannend-romantische Geschichte, die aufzeigt, dass Gott auch auf krummen Linien gerade schreiben kann.

 

Zusatzinformationen
  • Format: Buch - Paperback
  • ISBN: 978-3-9573466-1-2
  • ISBN 10: 3957346614
  • Auflage: 1. Auflage, 21.08.2020
  • Seitenzahl: 224 S.
  • Maße: 13.5 x 21.5 x 1.7 cm
  • Gewicht: 317g

Extras

Leseprobe

Bewertungen

  • 5/5 Sterne

    Eintauchen und wohlfühlen

    von
    Draussen wird es kalt, man liest auf dem Sofa, eingekuschelt in eine Decke, der Kamin, wenn vorhanden, flackert. Dazu dann ein Wohlfühlroman von Elisabeth Büchle. Ich mag ihre "Winter-Reihe", Romane fürs Herz und mit Tiefgang, mit Protagonisten, die bereits einiges im Leben ertragen mussten, die dann an den verschiedenen Wegkreuzungen im Leben entscheiden müssen, welchen Weg sie einschlagen.

    "𝚆𝚒𝚗𝚝𝚎𝚛𝚕𝚎𝚞𝚌𝚑𝚝𝚎𝚗 𝚊𝚖 𝙻𝚒𝚕𝚒𝚎𝚗𝚜𝚎𝚎" ist so eine Geschichte. Es spielt im Schwarzwald im Jahr 1965 (übrigens eine Zeit, in der sich meine Eltern kennengelernt haben, die 1966 geheiratet haben).

    Lisa hat keine einfache Kindheit gehabt, als junge Frau quälen sie nun Selbstzweifel und ihr Selbstwertgefühl ist nicht stark ausgeprägt. Durch ein Missverständnis kommt sie an den Liliensee, zu Familie Vogel. Charlotte Vogel empfängt sie, obwohl nicht erwartet, trotzdem mit offenen Armen. Ihr Sohn Robert vermutet in ihr allerdings eine Betrügerin. Auf einer gemeinsamen Bergtour geraten die beiden in Gefahr....

    Schon von der ersten Seite hat man das Gefühl in diese Zeit und in dieses Forsthaus einzutauchen. Alles ist warmherzig und vor allem so anschaulich beschrieben, dass man einen inneren Film vor Augen hat beim Lesen. Der Roman bietet eine sehr gelungene Mischung aus Humor, Romantik, aber auch tiefgründige Gespräche und Gedankengänge. Klar, man kann sich schon von Anfang an denken, wie es enden wird, aber der Weg dahin ist amüsant und vor allem auch abwechslungsreich beschrieben. Die Protagonisten haben Ecken und Kanten, sie müssen sich verändern, sich öffnen, müssen Vertrauen entwickeln. Es ist eine Geschichte, die vor allem sehr lebendig und warmherzig erzählt wird. Ein Schuss Spannung rundet die Geschichte dann auch ab. Wie alle Romane der Autorin, ist auch dieser ein Roman mit christlichen Werten und Hintergrund. Diese "Grundstimmung", den Glauben mit sicherem Gefühl mit hinein zu verabeiten, das gelingt der Autorin immer sehr gut.


    Wieder einmal ist ihr daher ein perfekter Wohlfühlroman gelungen, den ich wärmstens empfehlen kann. Ich hoffe auf eine Fortsetzung mit Georg, denn Familie Vogel ist mir ans Herz gewachsen.
  • 4/5 Sterne

    Heimat, Zugehörigkeit und Heilung

    von
    Im Mittelpunkt dieses Buchs steht die 23jährige Lisa. Aufgewachsen bei ihrer Großtante in Frankreich, reist sie nach dem Tod ihrer Mutter hoffnungsvoll in den Schwarzwald. Eine ehemalige Freundin der Mutter, Charlotte, ist bereit sich um die Tochter der Verstorbenen zu kümmern. Charlotte ahnt nicht, dass es neben dem sechsjährigen Mädchen, dessen Patentante sie ist, eine weitere Tochter gibt. Umso größer ist das Erstaunen der ganzen Familie als die erwachsene Lisa am Bahnsteig steht, nicht ein kleines Mädchen, das ein Zuhause braucht.

    Schon bald reift in Charlotte ein Plan heran. Mit drei erwachsenen Söhnen sehnt sie sich schon lange nach einer weiteren weiblichen Person im Haushalt. Da ihr ältester Sohn, Robert, nach einer enttäuschenden Beziehung Lisa eher feindselig gegenübersteht, und der Jüngste weg ist zum Studium, versucht sie ihren mittleren Sohn und Lisa zusammenzubringen. Ihre Pläne werden jäh unterbrochen, als Robert und Lisa vermisst werden. Sie werden auf einem Berg von einem heftigen Schneesturm überrascht. Zum Glück gibt es in der Nähe eine Schutzhütte, die mit dem Nötigsten ausgestattet ist.

    Während die Familie besorgt auf die Rückkehr der Beiden wartet, lernen sich Robert und Lisa in dieser Zeit der erzwungenen Zweisamkeit besser kennen. Neben fröhlichem Geplänkel, Kartenspielen und Schneeräumen, werden im Schutz der Dunkelheit auch tiefe Verletzungen angesprochen. Doch auch wenn sie sich besser kennenlernen und ihrer Heilung ein ganzes Stück näher kommen, steht noch einiges zwischen ihnen.

    Diese Wohlfühl-Wintergeschichte fängt die Stimmung einer ländlichen Familie in der Mitte des letzten Jahrhunderts auf. Zarte Naturbeschreibungen lassen die Sehnsucht nach einem kalten Wintertag und warmen Kaminfeuer erwachen.

    Freunde von romantischen Geschichten werden sich an der wachsenden Anziehung zwischen Robert und Lisa freuen. Allerdings wirken die Aussagen manchmal etwas klischeehaft, wenn abgegriffene Beschreibungen wie ein muskulöser Körperbau oder große Rehaugen zu oft eingesetzt werden.

    Doch diese Geschichte lebt nicht nur von einer Romanze. Robert und Lisa lernen sich nicht nur besser kennen, sie helfen sich gegenseitig bei der Heilung ihrer inneren Verletzungen. Dabei erfahren sie mehr über den wahren Heiler, Gott. Besonders eindrücklich ist das Beispiel einer Leinwand oder Schneefläche. Es bleiben zwar Spuren von Verletzungen, aber Gott kann den Schmerz mit weißer Farbe übermalen.

    Fazit: Eine wohltuende Wintergeschichte, die den Leser in eine verschneite Schwarzwaldlandschaft entführt, mit geistlichen Impulsen über die Heilung von Enttäuschungen, die Menschen uns verfügen.
  • 5/5 Sterne

    Knisternde Funken im eisigen Schneesturm

    von
    "Winterleuchten am Liliensee" ist der Auftakt von Elisabeth Büchles neuer Schwarzwald-Reihe und ist im August 2020 bei Gerth-Medien erschienen.



    Die Geschichte entführt uns an einen wunderbaren Ort zu einer liebenswerten und ganz besonderen Familie in die Höhen des Schwarzwalds.

    Dort residiert Charlotte Vogel mit ihrem Ehemann Heinrich, Ihren noch unverheirateten Söhnen und einem etwas schrullig wirkenden aber äußerst sympathischen Opa.

    Als unverhofft Lisa, eine junge Frau aus Frankreich im Leben der Försterfamilie erscheint, wird deren beschaulicher Alltag durcheinander gewirbelt..

    Mein Lese-Eindruck:

    Als begeisterte Schwarzwald Reisende habe ich mich sehr gefreut auf diesen neuen "Wohlfühlroman" und wurde nicht enttäuscht.

    Dieser Roman hat gehalten, was er versprochen hat, und so wurde mir eine sehr entspannende, romantisch-packende Liebesgeschichte geschenkt.

    Zeitlich tauchen wir ein in das Jahr 1965, lernen wunderbare sehr gut ausgearbeitete Charaktere kennen, die im Laufe der Handlung eine persönliche Entwicklung durchleben.

    Besonders Lisa, die eine schwierige Kindheit hatte, gewinnt nicht zuletzt durch ihren Glauben eine innere Stärke, die ihr hilft trotz Widrigkeiten ihren Weg zu gehen.

    Der Schreibstil ist flüssig, bildhaft und sehr angenehm zu lesen.

    Die Geschichte samt Haupt-und Nebenfiguren ist ansprechend und es macht großen Spaß mit Leichtigkeit und Spannung der Handlung zu folgen und durch die Seiten zu fliegen.

    Die Naturbeschreibungen spielen eine große Rolle und spiegeln die Atmosphäre dramatischer Szenen wieder.

    Besonders ein Schneesturm und seine Folgen zeigen sowohl die Faszination der weißen Welt, als auch die Gefahr für Natur und Mensch.

    Und zugleich werden auch die Gefühle der beiden Hauptprotagonisten aufgewirbelt und Vergangenes kommt ans Licht...

    Mein Fazit:

    Ein tolles Buch, das hinter seiner Romantik und Leichtigkeit, tiefe Lebensspuren aufzeigt, Sehnsucht nach Heimat thematisiert und mich mit einem guten Gefühl und der Vorfreude auf die nächsten Bände zurücklässt.
  • 5/5 Sterne

    Das beste Buch das ich seit langem gelesen habe, absolute Kaufempfehlung

    von
    Das Buch Winterleuchten am Liliensee von Elisabeth Büchle ist das beste Buch das ich seit langem gelesen habe.

    Die Autorin hat sowohl die Charaktere so wunderbar und liebevoll gezeichnet, dass ich sie mir bildlich vorstellen konnte, hier ist besonders der "gnitze" Opa Johann zu erwähnen. Auch war ich so vom Geschehen gefesselt, dass ich es fast körperlich gespürt habe, wie sich die Protagonisten gefühlt haben. Was mir auch sehr gefallen hat war, dass z.B. das regionale Kartenspiel Binokel erwähnt wurde, was für mich einfach eine runde Sache war und super gut zum Buch gepasst hat.

    Ich freue mich, dass diese Reihe in 4 Bänden angelegt ist und bin schon gespannt, wie es den mir lieb gewonnenen Menschen weiterhin ergeht.
  • 5/5 Sterne

    Einsamkeit und gute Gemeinschaft

    von
    Hier kommt ein ansprechender Roman der aus der überschaubaren Provinz des Schwarzwaldes im Jahr 1965, bis in das Leben von zeitlich und räumlich weiter entfernten Menschen strahlt.
    Da ist Charlotte Vogel, die mit großer Herzensgüte die Geschicke ihrer Familie mit drei Söhnen ordnet. Sie ist auch dazu bereit, die kleine Tochter einer Freundin aufzunehmen. Nur stellt sich dann heraus, dass Lisa Schwaiger, die der Einladung gefolgt ist, schon erwachsen ist. Charlotte geht freundlich auf sie zu. Der älteste Sohn Robert bleibt allerdings skeptisch, denn er kann sich nicht vorstellen, wie das alles zusammenpasst. Von dem kleinen Mädchen, das ursprünglich erwartet worden war, gibt es auch noch keine Spur. Lisa hingegen genießt das Familienleben und die wohltuende Natur. Sie nimmt sogar den Vorschlag an, mit Robert eine Erkundungstour auf einen Berg zu machen. Das wird jedoch gefährlich, in mehrfacher Hinsicht.
    Ein herzerwärmender Winterroman mit sympathischen Charakteren, die Humor zeigen. Er legt dar, dass herzliche Begegnung und das Anteil nehmen am anderen, notwendig sind. So können sich Dinge klären und alte Verletzungen heilen. Eine Verwechslung wird somit der Ausgangspunkt für ein erneuertes Leben.
    Ich habe dieses Buch mit großer Freude gelesen, mir die landschaftlichen Beschreibungen vor Augen gemalt und mit den Menschen gelacht und gelitten. Das kann man an kalten Wintertagen wirklich brauchen.
  • 4/5 Sterne

    Kurz aber mit Tiefgang

    von
    Schwarzwald, 1965: Lisa schneit eines Tages aufgrund einer Verwechslung bei der Försterfamilie Vogel herein und wird liebevoll von fast allen Familienmitgliedern – bis auf den ältesten Sohn Robert – aufgenommen. Er bleibt Lisa gegenüber misstrauisch. Eines Tages unternimmt Robert eine Bergtour mit Lisa. Doch da werden sie von einem Sturm überrascht und müssen in einer Hütte Zuflucht suchen…
    Das Cover sticht sofort ins Auge. Die wunderschöne Naturlandschaft mit dem See, dem Wald und den Bergen ringsum kombiniert mit den Sonnenstrahlen, stehen in wunderbarer Harmonie mit dem Buchtitel. Der winterliche Bergsee leuchtet einem regelrecht entgegen.
    Mit seinen 224 Seiten ist das Buch zwar recht kurz, lässt sich gut lesen und eignet sich auch perfekt als Lektüre zwischendurch – und doch überzeugt es mit einer großen Portion Tiefgang durch seine Charaktere und ihre Geschichte. Die beiden Protagonisten – Lisa und Robert – haben keine leichte Vergangenheit. Lisa ist eine unsichere junge Frau, die sich nach Liebe und Geborgenheit sehnt und Robert hat Mühe wieder jemandem zu vertrauen. Diese Konstellation macht es den Beiden nicht leicht. Die gute Zeichnung der Charaktere hat bei mir dazu geführt, dass ich beide Figuren gut vor meinem geistigen Auge beim Lesen sehen und ihr Handeln verstehen konnte.
    Auch wenn Lisa und Robert jeweils eine schwierige Vergangenheit haben, so versinkt dieses Buch nicht in Melancholie. Die Warmherzigkeit und Lockerheit der Familie Vogel - und damit der Nebencharaktere - sorgt immer wieder für Auflockerung und auch Lisa und Robert überzeugen immer wieder mit Schlagfertigkeit und Witz. Allerdings habe ich bei anderen Büchern der Autorin schon mehr von diesem Witz erlebt. Das hat mir ein bisschen gefehlt.
    Ebenso hat mir auch ein zeitgeschichtlicher Bezug zu den 60er Jahren gefehlt. Es ist zwar verständlich, dass die Geschichte auf diese Weise nicht im Hier und Jetzt spielen kann, aber so ein wirklicher Bezug zum Leben im Schwarzwald im Jahr 1965 oder zu irgendwelchen Ereignissen in diesem Jahr waren leider nicht vorhanden. Da hätte ich mir mehr gewünscht.
    Was mir aber an dem Buch besonders gut gefallen hat, ist die folgende Aussage: „„...Dort oben auf dem Berg habe ich verstanden, dass Gott mit weißer Farbe über ein verunstaltetes Bild malen kann. Und auch wenn ein paar dunkle Flecken durchschimmern, so sind sie doch nicht mehr als ein Mahnmal, das Schwere nicht zu vergessen, sondern es fortan besser zu machen und für das Gute dankbar zu sein...“ Da ich selber male und weiß wie man gerade auch mit Acrylfarben immer wieder Dinge übermalen und somit verändern kann, finde ich den gezogenen Vergleich zum Leben sehr gelungen. Es gibt immer Hoffnung. Auch wenn etwas misslungen ist, so soll man sich davon nicht unterkriegen lassen. Das eigene Lebensbild ist immer noch zu retten – besonders wenn man dem Meistermaler den Pinsel überlässt.
    Ich hoffe ja, dass es ein Wiedersehen mit der wunderbaren Familie Vogel geben wird. Ich habe sie jedenfalls sehr ins Herz geschlossen. Das Buch hat mir gut gefallen und ich empfehle es unbedingt weiter.
  • 5/5 Sterne

    Naturbursche und Stadtmädchen

    von
    Schwarzwald 1965, die Försterfamilie erwartet das sechsjährige Patenkind der Mutter, doch am Bahnhof steht nur eine junge Frau – Lisa, die man einlädt ihre Urlaubstage bei der Familie zu verbringen. Während Mutter Charlotte Vogel in Lisa die Gesichtszüge ihrer Freundin erkennt, ist der älteste Sohn Robert sehr misstrauisch: Woher kommt Lisa und was beabsichtigt sie? Mit ihrer freundlichen Art und ihrer Hilfsbereitschaft erobert Lisa die Herzen und schnell versucht Charlotte sie mit einem ihrer Söhne zu verkuppeln. Lisa fährt mit Georg an den Liliensee und mit Robert in die Berge. Ein plötzlicher Schneesturm verhindert allerdings die Rückkehr am Abend. Eingeschlossen in einer Berghütte müssen Lisa und Robert ausharren und miteinander auskommen...

    Ich kenne schon einige Bücher der Autorin Elisabeth Büchle und habe mich sehr gefreut als ich den neuen Winterroman entdeckte. Zuerst ein großes Lob für das Cover, es ist wunderschön… im Bergsee spiegelt sich die verschneite Landschaft und Sonnenlicht erhellt die Szene. Dies passt sehr gut zum Inhalt des Romans.
    Der Schreibstil von Elisabeth Büchle ist gut zu lesen. Ihre Naturbeschreibungen malen deutliche Bilder vor mein inneres Auge, zB.: „Tautropfen saßen wie Perlen auf Grashalmen und reflektierten die für die Jahreszeit ungewöhnlich helle Morgensonne, klebten an Spinnweben, als wollten sie dafür Sorge tragen, dass die seidigen Fäden, die sonst gern im Verborgenen blieben, an diesem Tag nicht übersehen wurden. Wie filigrane Kunstwerke, im Geheimen entstanden und nun in einer Galerie ausgestellt, die sich Natur nennt.“ (s.S. 31)
    Die Protagonisten sind ebenso liebevoll gezeichnet und man schließt sie schnell ins Herz. Allen voran natürlich Lisa, deren Leben bisher nicht leicht war und die tiefe Verletzungen und Sehnsucht nach Annahme und Familie in sich trägt. Der Familienzusammenhalt der Vogels führt ihr sehr deutlich vor Augen, was sie nie hatte. Ja, die Vogels Eltern, die sich herzlich zugetan sind, erwachsene Söhne, die ihren Weg gefunden haben, aber (zum Leidwesen der Mutter) noch keine Frau für‘s Leben und der etwas schrulliger Großvater, der mehr sieht als man denkt und der mit kryptischen Äußerungen manches lenkt. Und natürlich spielt auch Gott, der uns liebt, und der Glaube an ihn eine wichtige Rolle im Buch.

    Mich hat das Buch von Beginn an gefesselt, die Dialoge haben mich oft zum Lachen gebracht, mich aber nach nachdenklich zurückgelassen. Ich habe den Roman an nur einem Tag durchgelesen. Und schon jetzt hoffe ich, dass es bald eine Fortsetzung dieser Reihe gibt.
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