SCM Benutzerkonto

SCM-Benutzerkonto

Bestellhotline

Kundenservice

(jeweils Mo-Fr von 8 bis 17 Uhr)

Das Mädchen aus Herrnhut (Buch - Gebunden)

Roman

4.5 Sterne

Das Mädchen aus Herrnhut (Buch - Gebunden)

Roman

4.5 Sterne

Der Historiker Daniel Ritter ist fasziniert von einer Holzfigur, die ein Mädchen mit Umhang darstellt. Ihre Spur führt bis ins Mittelalter zurück und ist gesäumt von mysteriösen Todesfällen und Verstrickungen. Bei seinen Nachforschungen gerät Daniel in große Gefahr ... Ein vielschichtiger Roman, der in das historische Herrnhut entführt.

  • Artikel-Nr.: 817565000
  • Verlag: Gerth Medien GmbH
817.565
12,00 €
Jetzt versandkostenfrei lieferbar
Merken

Ihnen gefällt dieser Artikel und Sie möchten Ihnen gerne weiterempfexhlen?

Das freut uns! Folgende Möglichkeiten stehen Ihnen dafür zur Verfügung:

Ihre Vorteile:

  • Schnelle Lieferung
  • Kauf auf Rechnung
  • Praktisch bezahlen per:
    VISA Master Card PayPal SEPA Lastschrift/Bankeinzug

Details

  • Artikel-Nr.: 817565000
  • Verlag: Gerth Medien GmbH

Passende Themenwelt zu diesem Produkt

Artikelinformationen

Artikelbeschreibung

Der Historiker Daniel Ritter ist fasziniert von einer Holzfigur, die ein junges Mädchen mit Umhang darstellt. Denn diese Figur gibt einige Rätsel auf. Ihre Spur führt zurück bis ins Mittelalter und sie ist gesäumt von mysteriösen Todesfällen und seltsamen Verstrickungen. Was verbindet Luise, eine Frau, die im 18. Jahrhundert in der Herrnhuter Gemeinschaft lebte, mit der jungen, modernen Lehrerin Emma Fischer? Daniel, der schon bald auch von Emma fasziniert ist, macht sich gemeinsam mit ihr an die Nachforschungen. Doch dann geraten beide in große Gefahr ... Ein vielschichtiger Roman, der in das historische Herrnhut entführt.

 

Zusatzinformationen
  • Format: Buch - Gebunden
  • ISBN: 978-3-9573456-5-3
  • ISBN 10: 3957345650
  • Auflage: 1. Auflage, 13.12.2018
  • Seitenzahl: 384 S.
  • Maße: 13.5 x 21.5 x 3 cm
  • Gewicht: 617g

Extras

Leseprobe

Bewertungen

  • 5/5 Sterne

    Die Geheimnisträgerin

    von
    Im Prolog trauert auf der Isola di San Pietro ein Mann namens Nikodemus um die Liebe seines Lebens. Eine von ihm geschnitzte Frauenfigur aus Zedernholz bildet das zentrale Thema dieses Buches. Die sogenannte „Nikodemus Figur“ ist ein begehrtes Objekt, das seinen Weg im Verlauf der Jahrhunderte im wahrsten Sinne des Wortes mit Leichen pflastert.

    In zwei Erzählsträngen thematisiert Elisabeth Büchle zum einen die Ereignisse der Jahre 1731 und 1732 in Herrnhut, und befasst sich danach im zweiten Teil des Buches mit der Gegenwart im Jahr 2007. Die Handlung der Vergangenheit schildert das Leben des Dienstmädchens Luise, das sich zu einer von Nikolaus Ludwig Graf von Zinzendorf gegründeten Gemeinschaft in Herrenhut aufmacht, um Arbeit zu finden. Der Kutscher Christian Schönburg rettet der völlig entkräfteten und halb erfrorenen jungen Frau das Leben. Luise fühlt sich dank der geschwisterlichen Liebe und des Einsatzes füreinander in Herrnhut rasch geborgen, doch das ruhige Leben der liebenswürdigen und freundlichen Dienstmagd wird bald von einer Tragödie überschattet.

    Im Zuge einer Studienreise treffen in Herrnhut im Jahr 2007 die junge Lehrerin Emma Fischer und der Historiker Daniel Ritter aufeinander. Was zunächst als Zufallsbekanntschaft beginnt, wird schon bald zu einer brandgefährlichen Zusammenarbeit und mündet nach mehreren spannenden Abenteuern letztendlich in ein aufregendes Finale. Denn nicht nur Daniel Ritter möchte das Mythos um die Nikodemus Figur entschlüsseln. Gefährliche Männer und in Kutten gekleidete Mönche sind hinter der Statue und all jenen, die um ihr Geheimnis wissen, her.

    „Es geht nicht darum, Schätze zu heben, Emma. Es geht darum, Geschichte zu ergründen, Lebenswege von Personen aus vergangenen Zeiten zu erhellen. Es gilt zu erforschen, was sie getan haben, was sie bewegt hat und warum sie auf die eine oder andere Weise gehandelt haben.“ (Dr. phil. Daniel Ritter)

    Die Geschichte der Herrnhuter Gemeinde stellt eine interessante Rahmenhandlung dar. Bereits im Vorwort liefert die Autorin historische Fakten zu dieser Glaubensgemeinschaft und dessen Gründer, Graf von Zinzendorf. Auch Erdmuthe Dorothea Gräfin von Zinzendorf sowie Anna Nitschmann, die Gründerin der Gemeinschaft von Bethlehem und Nazareth in Pennsylvania, erhielten eine Nebenrolle in dieser Geschichte. Die Charakterzeichnung der handelnden Figuren hat mir sehr gut gefallen, besonders die inneren Kämpfe und die Entwicklung der scheuen und zurückhaltenden Luise im friedlichen neuen Zuhause der Glaubensgemeinschaft empfand ich als tief berührend. Auch der sanfte und wortkarge Christian ist mir rasch ans Herz gewachsen, während ich den verarmten Reichsfreiherrn Baron von Freienstein lange nicht einschätzen konnte. Emma und Daniel, den sympathischen Protagonisten der Gegenwart, werden durch Rahel und Falk zwei interessante Nebenfiguren zur Seite gestellt. Die beiden höchst unterschiedlichen Schüler haben jeweils eine herausragende Begabung, die in diesem adrenalingeladenen Abenteuer zum Einsatz kommt. Besonders gut gefallen hat mir hierbei der nach außen hin respektlos erscheinende Klassenkasper Falk, der mich mit seinem losen Mundwerk nicht selten zum Schmunzeln brachte. Falks hohe Intelligenz, sein fürsorglicher Umgang mit der scheuen Rahel und seine gutmütige Hilfsbereitschaft machen ihn zu einer Figur, die durch ihre Gegensätze auffällt.

    In diesem spannenden Buch erzählt Elisabeth Büchle eine interessante, Generationen übergreifende Geschichte über eine Holzstatue aus dem dreizehnten Jahrhundert und den Mythos, der rund um dieses Objekt entstanden ist. Den Leser erwartet die Lebensgeschichte der Luise, eine akribische Recherche der beiden sympathischen Protagonisten Emma und Daniel, die abenteuerliche Suche nach Beweisen, und letztendlich ein adrenalingeladenes Finale. Sowohl im historischen Part, als auch in der Gegenwart, bereichert eine zarte Liebesgeschichte die Handlung. Der einnehmende Schreibstil, gefühlvolle Szenen und der christliche Glaube, der das gesamte Buch durchdringt, rundeten diese grandiose Geschichte ab. Was mir jedoch beim Lesen ein wenig Probleme bereitete waren die Schriftgröße und der Zeilenabstand, die für mich persönlich zu klein bzw. zu gering ausgefallen sind.

    FAZIT: Dieser Roman aus der Feder einer meiner favorisierten christlichen Autorinnen hat mir ausgezeichnet gefallen. „Das Mädchen aus Herrnhut“ vereint romantische und spannende Elemente und wartet mit einem sehr gut recherchierten historischen Hintergrund auf, der diese Geschichte in Kombination mit dem Christlichen Glauben zu einem fantastischen Leseerlebnis macht. Begeisterte fünf Sterne!
  • 4/5 Sterne

    Wertvolle Figur

    von
    Luise arbeitet bei den Frankeschen Anstalten. Es ist das Jahr 1731. Doch ihr passieren immer wieder Missgeschicke, die so nicht mehr in der Anstalt geduldet werden. Schlimm, dass dies gerade bei einem vornehmen Herren passiert und er siestreng beäugt. Er möchte sogar, dass Luise aus der Anstalt ausgeschlossen werden soll.
    Dies passiert und Luise, kaum zwanzig Jahre alt, verlässt die geborgene Einrichtung. Es ist Winter, es schneit unheimlich viel und die Kälte sitzt ihr in den Knochen. Eine kleine Habseligkeit hat Luise bei sich: eine Holzfigur, die wertvoll scheint.
    Doch Luise ist zu erschöpft für einen langen Weg. Sie bricht zusammen und wird fast zugeschneit. Doch sie wird zufällig gefunden und landet bei den Herrnhutern.
    Sie wird herzlich aufgenommen. Nur ihre Figur fehlt. Und ihre beste Freundin wurde leider tot aufgefunden. Zudem erblindet Luise. Trotz allem findet sie einen christlichen Ehemann, der sie stark begleitet, auch in ihren schweren Tagen.
    Ein starker Krimi mit einer Handlung im 17. Jahrhundert.

    2007. Emma ist eine Lehrerin und erlebt fast die gleiche Geschichte wie Luise. Emma soll eine sehr wertvolle Holzfigur besitzen.
    Emma macht die Bekantschaft mit Daniel Ritter. Auch hier passieren kriminalistische Ereignisse.
    Beide Geschichten spielen jeweils zu einem anderen Jahrhundert. Doch was hat es mit der Figur auf sich? Selbst im zweiten Weltkrieg soll sie eine Rolle gespielt haben.
    Warum wird Emma beobachtet und sogar verfolgt?
    Einige wilde Jagten bringen absolute Spannung ins Buch. Man hofft darauf, dass man mehr erfährt. Doch vieles bleibt ein Rätsel um die Figur. Unheimliche Mönche schrecken vor fast nichts zurück, die Vernetzung ist intakt und lässt so keine sicheren Verstecke zu.

    Ein wunderbares Buch, das auch die Gründung der Herrnhuter erzählt. Eine christliche Gemeinschaft, bis heute aktiv. Aus dieser Gemeinschaft sind die heute immer noch beliebten Losungen entstanden.
    Die Geschichte zeigt, wie die christliche Gemeinschaft damals gelebt hat. Mit Luise und ihrer Holzfigur hat die Autorin darin eine spannungsbezogene Geschichte geschrieben. Phantasiereich, abwechslungsreich.
    Ein Buch das ich gerne weiterempfehle.
  • 4/5 Sterne

    Eine spannende Reise in die Herrnhuter Vergangenheit

    von
    1731: Nachdem Luise ihre letzte Anstellung verloren hat, landet sie in der Herrnhuter Gemeinschaft, wo sie schnell ein vollwertiges Mitglied wird. Doch irgendjemand scheint sie zu verfolgen und dabei auch vor Gewalt nicht zurückzuschrecken.
    2007: Die junge Lehrerin Emma besucht Herrnhut und taucht mit dem Historiker Daniel in die faszinierende Geschichte ein und stößt dabei auch auf das Schicksal von Luise... .

    Elisabeth Büchle hat hier einen faszinierenden Roman geschrieben, indem sie geschickt eine Brücke von der Vergangenheit in die Gegenwart schlägt und dabei sehr viel Spannung mit eingebaut hat.
    Von der Herrnhuter Gemeinschaft hatte ich schon vorher etwas gehört, aber nie genau gewusst, was diese genau gemacht und ausgezeichnet hat. Deshalb habe ich mich auch sehr gefreut, dass die Autorin hier einen spannend Einblick in das Leben der Herrnhuter gibt und dabei hervorhebt, wie das Zusammenleben der Menschen dort aussah. So war es für mich erstaunlich, dass dort Männer und Frauen gleichberechtigt waren und auch keine Standesunterschiede gemacht worden sind.
    Auch stand dort der christliche Glaube im Vordergrund und hat das Leben der Menschen geprägt.
    Die Figuren im Buch sind allesamt glaubwürdig und wirkten auf mich sehr authentisch. Besonders Luise und den Kutscher Christian mochte ich sehr gerne. Wie immer hat Frau Büchle ihre Figuren mit Ecken und Kanten gestaltet und sie so sehr menschlich wirken lassen.
    Vom Schreibstil her lässt sich der Roman gut lesen und man merkt wieder, dass die Autorin sehr gut recherchiert hat. Allerdings ist dieses Buch auch um einiges brutaler, als ihre anderen Romane und hat teilweise schon etwas von einem Krimi.
    Insgesamt hat mich ,,Das Mädchen aus Herrnhut" sehr gut unterhalten und mir die Herrnhuter Gemeinschaft näher gebracht. Gerne empfehle ich diesen spannenden Roman hier weiter.
Schreiben Sie Ihre eigene Kundenmeinung

Gerne möchten wir Sie dazu einladen, unsere Artikel in einer Rezension zu bewerten. Helfen Sie so anderen Kunden dabei, etwas Passendes zu finden und nutzen Sie die Gelegenheit Ihre Erfahrungen weiterzugeben.

Verwandte Artikel finden

Weitere Artikel von Elisabeth Büchle

Feedback geben!