Wohin ihre Flügel sie tragen

Roman

(Buch - Paperback)

1975: Die vierjährige Minh wird durch eine Hilfsorganisation aus dem vom Krieg erschütterten Vietnam in eine neue Welt gebracht - nach Amerika, wo Linda und Bruce sie voller Liebe aufnehmen und ihr ein behütetes Zuhause schenken. Gemeinsam mit ihrer Schwester Sonny wächst Minh in Sicherheit auf, erlebt jedoch auch Ablehnung, die ihr das Gefühl vermittelt, anders zu sein und nicht dazuzugehören.

So fasst Minh als Erwachsene schließlich den Entschluss, in Vietnam auf die Suche nach ihren Wurzeln zu gehen. Ihre Adoptiveltern lassen sie schweren Herzens ziehen - wie einen kleinen Vogel, den man in die Freiheit entlässt. Doch die Sorge bleibt: Wird Minh zurückkehren? Oder verlieren sie ihre Tochter für immer?

Eine zutiefst bewegende Geschichte über Familie, Identität und die heilende Kraft der Liebe, die stark genug ist, loszulassen und dennoch zu verbinden.

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Details

    • Erscheinungstermin:
      17.12.2025
    • Verlag:
    • Artikel-Nr.:
      821149000
    • ISBN:
      9783986951498
    • Originaltitel:
      The Nature of Small Birds
    • Sachgebiet:
      Erzählungen/Romane
    • Seitenzahl:
      352 S.
    • Maße:
      13,5 x 21,5 x 2,9 cm
    • Gewicht:
      451g
  • Dieses Produkt ist preisgebunden:
    Ja
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  • Angaben zum Hersteller nach GPSR:
    Gerth Medien i.d. SCM Verlagsgruppe GmbH
    Berliner Ring 62
    35576 Wetzlar
    DEUTSCHLAND
    info@scm-verlagsgruppe.de

Stimmen zum Produkt

  • 5 5
    „Wer Familienschicksale vor zeitgeschichtlichem Hintergrund und mit einer feinen Glaubensspur schätzt, sollte dieses Buch unbedingt lesen.” Library Journal

    „Eine ausgewogene Geschichte, reich an feinen Nuancen und sanften Emotionen.“ Foreword Reviews

    „Leserinnen und Leser, die die Bücher von Karen Kingsbury mögen, sollten unbedingt einen Blick in diesen Roman werfen.“ Publishers Weekly

Bewertungen

  • 4/5 Sterne

    Auf der Suche nach den eigenen Wurzeln

    1975: Im Rahmen der Operation "Babylift" wird die kleine Minh aus dem vom Krieg gebeutelten Vietnam nach Amerika gebracht, wo sie ein neues Zuhause und eine Familie bekommt. Linda und Bruce nehmen das Mädchen mit offenen Armen und Herzen bei sich auf und geben, gemeinsam mit ihrer Tochter Sonny, ihr Bestes, dass Minh sich schnell einleben kann.
    Doch womit zunächst nur die Eltern konfrontiert werden, bleibt auf Dauer auch Minh nicht erspart: immer wieder wird ihr deutlich (gemacht), dass sie anders ist. Und immer wieder begleiten sie die Fragen nach ihrer Herkunft und ihren Wurzeln. Ob sie jemals mehr darüber erfahren wird?

    Die Geschichte von Minh, auch Mindy genannt, wird auf drei Zeitebenen erzählt, aus der Sicht ihrer Eltern und ihrer Schwester Sonny.
    Zu Beginn dauert es ein paar Kapitel, bis man sich in der Großfamilie und den unterschiedlichen Zeiten zurechtfindet, was durch dieselbe wiederkehrende Reihenfolge dann aber schnell gelingt.
    Die Wahl der Personen, aus deren Sicht die Geschichte erzählt wird, war für mich anfangs etwas irritierend, da ich mir gewünscht hätte, mehr über die Gefühle und Gedanken von Minh selbst zu erfahren. Doch je mehr ich gelesen habe, desto passender habe ich es empfunden, da durch diesen Stil genau das zum Tragen kommt, was Minh selbst deutlich vor Augen steht: niemand, der es nicht selbst erlebt hat, kann wirklich verstehen wie es ihr geht und wie es ist, anders zu sein.
    Das hat mich sehr bewegt und regt zum Nachdenken an.

    Innerhalb der Familie finden sich Charaktere, die ich schnell ins Herz geschlossen habe und andere, über die ich mich regelmäßig fast geärgert habe. Auch wenn man mit der Zeit die Personen besser kennen und verstehen lernt. Aber da will ich nicht zu viel sagen, sondern überlasse es jedem selbst, sich ein Bild zu machen.

    Die Geschichte an sich ist nicht mitreißend oder spannungsgeladen, wie man es von anderen Büchern kennt, aber das muss es auch nicht. Die Geschichte erzählt stetig und wie eine Art Fotoalbum, in welchem man mal dieses und mal jenes Bild anschaut und erzählt, wie es zustande kam. Dabei erfährt man von lustigen, bewegenden und herausfordernden Momenten. Der Glaube nimmt keine vordergründige Stellung ein, fließt aber hin und wieder ganz beiläufig in die Handlung ein, was ich als passend empfunden habe.

    Was mich im Nachhinein etwas irritiert hat, war das Ende, das ich so nicht erwartet habe. Der Klappentext hat in mir andere Erwartungen geweckt und ist für mich nicht ganz stimmig.

    Dennoch empfehle ich das Buch gerne weiter. Ein schönes Buch, das eine besondere Familiengeschichte erzählt.

  • 4/5 Sterne

    Authentische Darstellung einer Adoption

    In diesem Buch geht es um die Adoption eines Kindes. Nicht irgendeines Kindes, sondern ganz bewusst um die Entscheidung für ein Kind, das nicht die gleiche Nationalität wie die Adoptiveltern und Geschwister hat.

    Den Schreibstil fand ich leicht zu lesen, und die Geschichte hat mich in ihren Bann gezogen. Erzählt wird sie in drei Zeitepochen: 1975, 1988 und in unserer heutigen Zeit im 21. Jahrhundert. Dabei erfährt man die Handlung aus drei Perspektiven: Bruce berichtet über seine Gefühle und Beobachtungen gegenüber seiner Adoptivtochter. Sonny, die Adoptivschwester, beschreibt ihre erlebte Teenagerzeit und ihre eigenen Beobachtungen. Als Letztes erfahren wir, wie es Linda, der Adoptivmutter, erging.

    Alle drei lieben Minh, genannt Mindy, und haben sie sofort ins Herz geschlossen. Sie machen keinen Unterschied zwischen sich als Amerikaner und Mindy als adoptiertem Kind aus Vietnam.

    Sie schildern, welche Schwierigkeiten es gab und wie es für sie, aber auch für Mindy war. Als Mindy im Erwachsenenalter nach ihren Wurzeln sucht, wird sie liebevoll und mit allen Mitteln unterstützt.

    Ich persönlich fand dieses Buch sehr schön. Es ist kein klassisches Buch über Schwierigkeiten und Kämpfe, sondern ein friedliches Werk, das beschreibt, wie man mit einem Adoptivkind als Familie zusammenwächst – und wie es eigentlich sein sollte.

    Es ist ein schönes Buch und ich empfehle es gern weiter.
  • 4/5 Sterne

    Ein berührendes Buch

    Susie Finkbeiner erzählt in ihrem Roman „Wohin ihre Flügel sie tragen“ die bewegende Geschichte der vierjährigen Vietnamesin Minh. Aus dem vom Krieg erschütterten Vietnam kommt sie nach Amerika, wo sie von Bruce und Linda adoptiert wird — obwohl die beiden bereits eine Tochter namens Sonny haben. Liebevoll wird Minh fortan Mindy genannt.

    Linda, die Mutter, blickt auf das Jahr 1975 zurück und schildert die Adoption sowie die Reaktionen der Familie auf das neue Familienmitglied.

    Im Jahr 1988 berichtet Sonny aus ihrer Perspektive von ihrer Kindheit und Jugend. Sie erzählt von Geschwisterliebe, kleinen Reibereien und den ersten zarten Gefühlen des Verliebtseins.

    In der Gegenwart kommt Bruce, der Vater, zu Wort. Er reflektiert die vergangenen Jahre und beschreibt, wie sehr ihn Mindys Ankunft bereichert hat.

    Auch Mindys Weg als junge erwachsene Frau wird begleitet — ihre Suche nach den eigenen Wurzeln und die liebevolle Unterstützung ihrer Familie stehen dabei im Mittelpunkt.

    Der christliche Glaube zieht sich dezent durch die gesamte Geschichte und verleiht ihr zusätzliche Tiefe. Der Roman vermittelt auf einfühlsame Weise die zeitlose Wahrheit, dass Liebe keine Grenzen kennt.

    Ein lesenswertes und berührendes Buch, das lange nachklingt.
  • 4/5 Sterne

    Ein schöner Roman mit einem bewegenden Thema

    „Wohin ihre Flügel sie tragen“ ist ein spannender Roman, der aus verschiedenen Perspektiven und mit Zeitsprüngen zwischen Vergangenheit und Gegenwart erzählt wird. Die Handlung wechselt zwischen Bruce in der Gegenwart, Linda im Jahr 1975 und Sonny im Jahr 1988.

    Zu Beginn muss man sich an die Zeitsprünge etwas gewöhnen, doch das gelingt schnell. Im weiteren Verlauf empfand ich gerade diese Wechsel der Perspektiven als sehr unterhaltsam und gelungen, da man so die Gedanken und Gefühle der einzelnen Figuren gut nachvollziehen kann.

    Das Buch ist angenehm und leicht verständlich geschrieben; die vielen Dialoge machen das Lesen noch leichter.

    Im Mittelpunkt der Geschichte stehen das Thema Vietnam und das kleine Mädchen Minh. Sie wird durch eine Hilfsorganisation aus dem Krieg in Vietnam nach Amerika gebracht. Dort findet sie bei Linda und Bruce ein behütetes und liebevolles Zuhause, in dem sie aufgenommen und umsorgt wird. Sonny wird zu ihrer Schwester.
    Dennoch erlebt Minh auch viel Ablehnung.

    Als Minh erwachsen wird, fasst sie einen klaren Entschluss: Sie möchte sich auf die Suche nach ihren vietnamesischen Wurzeln machen. Ihre Adoptiveltern unterstützen sie dabei. Wird Minh zurückkehren?

    Die Geschichte rund um Vietnam und Minh hat mich sehr beeindruckt und berührt. Sie ist tiefgehend und bewegend erzählt. Linda und Bruce sind großartige Eltern – liebevoll, unterstützend und beschützend. Minh kann sich glücklich schätzen, in eine solche Familie gekommen zu sein. Sonny empfand ich stellenweise als herausfordernd und anstrengend, doch im Grunde hat auch sie eine liebevolle Seele.

    Ein schöner Roman mit einem bewegenden Thema.
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