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Die Tochter des Kapitäns (Buch - Paperback)

Die Tochter des Kapitäns (Buch - Paperback)

4 Sterne

London, 1880 - Auf der Flucht vor ihrem Arbeitgeber landet Rosalyn Bernay alleine und ohne Geld vor einem Londoner Theater. Sie kann ihr Glück kaum fassen, als sie dort als Garderobiere arbeiten darf, und taucht in die schillernde Welt des Theaters ein. Ein spannender Liebesroman!

  • Artikel-Nr.: 395832000
  • Verlag: SCM Hänssler
  • Originaltitel: The Captain's Daughter
  • Reihe: Liebe in London
Auch erhältlich als:
Buch - Paperback (diesen Artikel sehen Sie sich gerade an)
16,95 €
Jetzt versandkostenfrei lieferbar
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Artikelinformationen

Artikelbeschreibung

London, 1880 - Auf der Flucht vor ihrem Arbeitgeber landet Rosalyn Bernay alleine und ohne Geld vor einem Londoner Theater. Sie kann ihr Glück kaum fassen, als sie dort als Garderobiere arbeiten darf, und taucht in die schillernde Welt des Theaters ein.
Eine Handverletzung hält Nate Moran von der Armee fern. Stattdessen arbeitet er nachts als Bühnenarbeiter bei einem großen Londoner Theater. Doch er zählt die Tage, bis er wieder zurück zu seinem Regiment darf. Denn eine Schuld lastet schwer auf seiner Seele.
Aber dann trifft er auf eine wunderschöne Frau, die sich gerade ein neues Leben an dem Ort aufgebaut hat, dem Nate nur zu gerne entfliehen möchte. Kann die Liebe den Graben zwischen Angst, Schuld und Geheimnissen überwinden?

 

Zusatzinformationen
  • Format: Buch - Paperback
  • ISBN: 978-3-7751-5832-9
  • ISBN 10: 3775158324
  • Auflage: 1. Auflage, 20.02.2018
  • Seitenzahl: 336 S.
  • Maße: 13.5 x 21.5 x 2.9 cm
  • Gewicht: 454g

  • Mit UV-Spotlack

Extras

Hörprobe
1. Die Leseprobe zum Anhören
Leseprobe
Hochauflösendes Cover

Bewertungen

  • 5/5 Sterne

    Liebesgeschichte in der bunten Theaterwelt

    von
    1879: Rosalyn Bernay arbeitet als Gesellschaftlerin bei einer reichen Damen, als sie von deren Mann des Diebstahls beschuldigt wird und Hals über Kopf fliehen muss. Um zu entkommen, steigt sie in den erstbesten Zug und landet in London. Auf dem Bahnsteig begegnet ihr Nate, der seine Verletzungen als Soldat auskuriert und wieder mit seinem Regime nach Indien zurückkehren möchte. Doch Rosalyn missdeutet seine guten Absichten, ihr zu helfen als unschicklich. Wenig später begegnen die beiden sich im Theater wieder, so Nate einen Job als Bühnenarbeiter hat. Doch Rosalyn hat weder eine Arbeit noch eine Unterkunft…

    Es hat Spaß gemacht, das Buch zu lesen. Sprache ist flüssig und die Geschichte ist mit vielen Dialogen sehr lebendig. Trotz dem sich die Sichtweisen von Nate und Rosalyn abwechseln, steht die Geschichte von Rosalyn mehr im Vordergrund.

    Einigen Kleinigkeiten haben mich am Buch allerdings gestört. Eine davon ist der prompte Wechsel zwischen Rosalyns und Nates Sichtweisen. Der Wechsel wurde weder durch einen Absatz noch durch eine Zwischenüberschrift deutlich gemacht, so dass ich beim Lesen immer wieder gestolpert bin, wenn plötzlich ein Perspektivwechsel stattfand.

    Auch den Titel „Die Tochter des Kapitäns“ fand ich nicht passend gewählt. Dieser hat bei mir die Erwartung hervorgerufen, dass es noch ein Rätsel rund um den früh verstorbenen Vater von Rosalyn gibt. Dies ist jedoch nicht der Fall. Gegen Ende des Buches fand ich außerdem, dass es zu viel Schmachterei und Schwärmerei zwischen Nate und Rosalyn gab, so dass mir dort Inhalt und Spannung gefehlt haben.

    Dafür hat mir der Schauplatz des Theaters sehr gut gefallen. Die Autorin schreibt im Nachwort, dass sie in dem Roman ihre Leidenschaft zu den Operetten von Gilbert und Sulivan, zu den Lebensumständen im viktorianischen England und zur Arbeit des Waisenhausleiters George Müller vereinen konnte. Auch wenn alle drei Leidenschaften nicht so präsent herausstechen, merkt man der Autorin ihre Begeisterung für das Schreiben an. Ich konnte mich gut in die Geschichte hineindenken und mir die Schauplätze und Personen vorstellen, ohne von langatmigen Beschreibungen überhäuft zu werden. Auch die Hauptcharaktere Nate und Rosalyn fand ich sehr sympathisch,

    Letztendlich ein schöner, historischer Roman mit einer sehr dominierenden Liebesgeschichte, eingebettet in den Schauplatz des bunten und abwechslungsreichen Theaterlebens.
  • 4/5 Sterne

    historische Geschichte mit dem Fokus auf Lebensglück und Glauben

    von
    Inhalt: London, 1880 - Auf der Flucht vor ihrem Arbeitgeber landet Rosalyn Bernay alleine und ohne Geld vor einem Londoner Theater. Sie kann ihr Glück kaum fassen, als sie dort als Garderobiere arbeiten darf, und taucht in die schillernde Welt des Theaters ein. Eine Handverletzung hält Nate Moran von der Armee fern. Stattdessen arbeitet er nachts als Bühnenarbeiter bei einem großen Londoner Theater. Doch er zählt die Tage, bis er wieder zurück zu seinem Regiment darf. Denn eine Schuld lastet schwer auf seiner Seele. Aber dann trifft er auf eine wunderschöne Frau, die sich gerade ein neues Leben an dem Ort aufgebaut hat, dem Nate nur zu gerne entfliehen möchte. Kann die Liebe den Graben zwischen Angst, Schuld und Geheimnissen überwinden?

    Meine Meinung: eine historische Geschichte, in der das London von 1880 Platz findet, die Stellung der Frau damals, das Leben im Theater, die Suche nach dem Lebensglück und der Glaube.
    Als Hauptprotagonistin lernen wir Rosalyn mit ihrer Kindheit und ihrer Flucht nach London am besten kennen. Sie ist eine sympathische Person und bleibt für mich eher oberflächlich, da mir persönlich eine tiefere Innenschau fehlt. Die Geschichte wird meist aus ihrer Sicht und aus der Sicht von Nate, welchen sie am Bahnhof kennen lernt, erzählt. Dabei sind die Wechsel meist zu fließend und nicht einmal durch einen Absatz gekennzeichnet, was mich im Lesefluss doch störte. Sehr gut wiederrum hat die Autorin es geschafft, mich ins damalige London mitzunehmen. Ich war schockiert, wie sehr die Frauen damals den Launen und Machenschaften der Männer ausgeliefert waren. Die Einblicke ins damalige Theaterleben waren sehr vergnüglich und unterhaltsam. Hier konnte ich deutlich die Leidenschaft zu der Thematik spüren.
    Das Buch verfügt über einen eher geringen Spannungsbogen bzw. wird durch eine Hintergrundstory eine gewisse Spannung aufgebaut und dann sehr banal in 2 Sätzen beiläufig abgehandelt. Trotzdem hat mir Rosalyns Geschichte zugesagt, da die Werte Liebe und Glaube gut herausgearbeitet wurden und der Fokus darauf gerichtet wurde. Damit kann ich über einige Schwächen hinwegsehen.
    Fazit: eine unterhaltsame Geschichte mit dem Fokus aufs damalige Theaterleben und das Lebensglück unterstützt durch einen tragenden Glauben. Aufgrund der oben erwähnten kleinen Schwächen bekommt Rosalyn und ihre Truppe 4 unterhaltsame Sterne von mir.

  • 4/5 Sterne

    Gib nicht so schnell auf, was Gott dir so ganz offensichtlich geschenkt hat

    von
    Rosalyn, Julia und Cara Bernay stammen aus Plymouth und wurden nach dem spurlosen Verschwinden ihres Vaters und dem Tod ihrer Mutter zu Vollwaisen. Sie wuchsen in einem Waisenhaus in Bristol auf und schon bald nahte der Zeitpunkt, wo die drei Schwestern sich trennen mussten. Im Jahre 1873 wurde Rosalyn siebzehn Jahre alt, verließ das Waisenhaus und trat ihren Dienst als Gesellschafterin einer wohlhabenden Witwe an. Deren neuer Ehemann besaß jedoch eine grausame und böse Seite, und als es zum Äußersten kam, musste Rosalyn fliehen. Sie landete in London, wo sie bereits auf dem Bahnhofsgelände von einem Mann bedrängt wurde.

    Nathan Stuart Moran diente nach siebenjährigem Kriegsdienst aufgrund einer schweren Handverletzung ein Jahr lang als Reservesoldat und wünschte sich nichts sehnlicher, als sich wieder für den aktiven Dienst qualifizieren und zu seinem Regiment zurückkehren zu können, welches in Indien stationiert werden soll. Der loyale und gewissenhafte Unteroffizier war gerade auf dem Bahnhofsgelände unterwegs, als er den Zwischenfall bemerkte und Rosalyn Bernay beistand. Aufgrund eines Missverständnisses vertraute sich die junge Frau jedoch lieber einer älteren Dame an, als dem stattlichen Soldaten in Uniform zu folgen. Diese Entscheidung sollte sie kurz darauf bitter bereuen. Allen Umständen zum Trotz behauptete Rosalyn sich jedoch und mit der Unterstützung von Nate, seiner Familie und neu gewonnen Freunden führte sie ihr Weg ins Theater, wo sie eine Anstellung als Garderobiere fand. Durch eine glückliche Fügung arbeitete dort auch Nate – und die beiden jungen Menschen konnten ihre gegenseitige Anziehung bald nicht mehr leugnen.

    Der vorliegende historische Liebesroman aus der Feder von Jennifer Delamere nimmt im England des Jahres 1873 seinen Anfang und lässt vor den Augen der Leser das viktorianische England wieder auferstehen. In einnehmendem Schreibstil und mit vielen humorvollen Passagen erzählt die Autorin vom Alltagsleben und den Errungenschaften dieser Epoche. Sie lässt zugleich auch ihre große Liebe zur Musik einfließen. Das aufregende Leben vor und hinter den Kulissen wird thematisiert und der Glaube zieht sich wie ein roter Faden durch das gesamte Buch. Die gesamte Familie Moran, aber auch die Bernay-Schwestern schöpfen daraus Kraft und Zuversicht für ihre Handlungen und ihr Leben. Durch die Kindheitserinnerungen der Bernay-Schwestern erfährt man zudem vom beeindruckenden Lebenswerk des deutschen Theologen und Evangelisten Georg Müller, der 1829 als Missionar nach England ging und dort einige Jahre später mehr als zweitausend Waisenkindern ein Zuhause gab.

    Die handelnden Personen dieses Buches waren liebevoll gezeichnet und wuchsen mir rasch ans Herz. Den beiden Protagonisten Nathan und Rosalyn wurden sympathische Nebenfiguren zur Seite gestellt, wobei mich Nates redselige und neugierige Schwester Mary sowie Rosalyns kühne und unabhängige Schwester Julia am meisten amüsierten. Einziger Kritikpunkt in diesem Buch war der beständige und vollkommen übergangslose Wechsel der Erzählweise, der einen Perspektivenwechsel weder anzeigte, noch kommentierte. Etwas befremdlich fand ich auch den Buchtitel, der meines Erachtens mit dem Inhalt kaum etwas zu tun hat. Im Buch wird lediglich in einem einzigen Satz erwähnt, dass Rosalyns Vater Kapitän eines Kaufmannsschiffs war, und auf den letzten Seiten werden drei Zeilen einer langsamen und zärtlichen Ballade zitiert, in denen ebenfalls die Tochter eines Kapitäns besungen wird.

    Fazit: „Die Tochter des Kapitäns“ war eine emotionale und romantische Geschichte, die interessante Themen aufgriff und mich sehr gut unterhalten hat. Ich kann dieses Buch jedem Fan historischer Liebesromane ans Herz legen.
  • 4/5 Sterne

    Glaube, Vertrauen und Mut

    von
    „….aber Gott wird für mich sorgen. Er hat mich so weit gebracht und er wird mich jetzt nicht enttäuschen“

    Einen Teil ihrer Kindheit verbringt Rosalyn im Waisenhaus in Ashley Down, gemeinsam mit ihren beiden Schwestern.
    …einige Jahre später, London 1880 – Rosalyn Bernay flüchtet vor ihrem Arbeitgeber. Alleine, ohne finanzielle Mittel landet sie mitten in London – leider in der entgegengesetzten Richtung, wo sie eigentlich hin wollte. Dort angekommen nimmt das Schicksal seinen Lauf. Durch einen Zufall erhält sie beim Londoner Theater eine Anstellung als Garderobiere und lernt die schillernde Welt des Theaters und Schauspiels kennen. Schnell schlägt ihr Herz für den Gesang und die Welt, in der ihr alles neu und verlockend erscheint.
    Sie lernt den Offizier Nate Moran kennen, der wegen einer Handverletzung im Krieg derzeit nachts als Bühnenarbeiter im Londoner Theater arbeitet. Etwas lastest sehr schwer auf ihm und er zählt die Tage, bis er endlich wieder zu seinem Regiment darf um den Dienst in Indien anzutreten.
    Rosalyn fasst gerade Fuß in der Welt, aus der Nate aus Schuld, Angst und Geheimnissen entfliehen will. Hat die Liebe eine Chance, wenn Schuld und eine schwere Last so schwer auf Nate drücken? ….

    Die Autorin erläutert ganz am Schluss ihres Buches, dass Sie eine Leidenschaft für Operetten von Gilbert und Sullivan hat und dies in diesem Roman vereint mit ihrem Interesse für das Leben im viktorianischen Zeitalter. Dieser Roman ist angesiedelt um 1880, mitten in der schillernden Londoner Welt des Theaters und der Schauspielerei. Aufgrund des Titels hatte ich eine etwas andere Handlung erwartet. Rosalyn ist zwar die Tochter eines Kapitäns, dies spielt aber in der Geschichte keine wirkliche Rolle.
    Durch Jennifer Delameres Liebe für die Operetten fühlt man sich beim Lesen ganz in die Theaterwelt versetzt. Die Szenen sind wunderbar bildlich beschrieben, sodass man sich als Leser mitten in der faszinierenden Welt des Theaters wiederfindet und in die Geschichte eintaucht.
    Die Charaktere der Protagonisten sind gut ausgearbeitet. Rosalyn ist mir seit Beginn ans Herz gewachsen und ich hatte erst Sorge, dass sie etwas zu naiv an ihr neues Leben rangeht. Doch sie meistert ihr Leben gut und ist eine starke selbstbewusste Frau. Sehr beeindruckend fand ich die Szene, als Rosalyn ohne eine Sekunde nachzudenken Penny hilft, die sie doch einige Monate zuvor, so übel verraten hatte. Eine schöne Botschaft, die sich hinter dieser Geste verbirgt. Auch Nates ist ein sympathischer junger Mann, mit einer guten Portion an trockenem Humor. Wenn Nates mit seiner Geige spielt, verzaubert er sich und auch die Zuhörer mit seiner wundervollen Musik in der er alle seine Gefühle ausdrücken kann.
    Nate und Rosalyn sind beide der Meinung, dass eine Beziehung zwischen Ihnen unmöglich ist, daher entwickelt sich die zarte Liebesgeschichte nur sehr langsam.

    „Bist Du nicht in dem Glauben erzogen worden, dass Gott Dir immer schenkt, was du brauchst?“
    Glaubensaspekte und das Vertrauen in Gott sind Kernthemen dieses Romans, die immer wieder geschickt in die Handlung eingearbeitet sind. Das Thema Vergebung spielt zum Schluss in eine Rolle, ist aber nicht das Hauptthema. Immer wieder neu auf Gottes Führung zu hoffen und darauf zu vertrauen, dass Gott sich sorgt, auch wenn es noch so ausweglos erscheint, ist hier die Kernaussage.

    Der Roman ist leicht und flüssig zu lesen, jedoch gibt es einen Negativpunkt, der den Lesefluss immer wieder unterbricht: an den Wechseln der Erzählstränge sind keine Leerzeilen bzw. Absätze eingefügt. Dies ist beim Lesen sehr irritierend, wenn man von der einen Zeile zur Nächsten in einem völlig anderen Geschehen wieder auftaucht, weil man das im ersten Moment gar nicht mitbekommt und sich fragt, warum es denn jetzt in ein anderes Thema springt.
    Hier hätte ich mir Absätze gewünscht, um den Perspektivenwechsel optisch erkennen zu können. Ansonsten ist die Geschichte ruhig aber sehr gefühlvoll geschrieben. Die Leidenschaft der Autorin für Operetten und das viktorianische Zeitalter spürt der Leser fortwährend.

    Fazit:
    Die Tochter des Kapitäns ist ein gefühlvoller Roman, in dem der Leser in die glitzernde Welt des Theaters, der Schauspielerei und der Liebe zum Gesang einzutauchen verknüpft mit Aspekten des Glaubens.
  • 4/5 Sterne

    Bereichernde Unterhaltung

    von
    »...und vergessen Sie nicht, fassen Sie Mut.« (S.61)

    Rosalyn fasst sich ein Herz und flüchtet vor ihrem Arbeitgeber, der sie des Diebstahls beschuldigt. Während ihrer Flucht gerät sie ein paar Miseren, bei denen sie dem Offizier Nat begegnet, der aufgrund einer Verletzung beurlaubt ist und seinem Bruder in London hilft.

    Rosalyn darf spüren, dass sie von Gott durch alle Schicksalsschläge getragen wird. Wie es ihr im Waisenhaus von Mr. Müller vorgelebt wurde, erfüllt Gott ihre Bedürfnisse. Und so strandet sie in einem Theater, darf dort als Garderobiere aushelfen und entdeckt ihr Herz für den Gesang und das Schauspiel.

    Auch wenn Rosalyn tatsächlich die Tochter eines Kapitäns war, tangiert diese Tatsache doch nur wenig den Inhalt. Trotzdem hat mich dieser Roman immer wieder an Jane Austens »Persuasion« erinnert. Die Handlung ist allerdings nicht im Regency, sondern im viktorianischen Zeitalter, 1880, angesiedelt. Die Liebesgeschichte entwickelt sich sehr zurückhaltend, denn die beiden Protagonisten sind der Meinung, dass in unter den gegebenen Umständen eine Beziehung oder Heirat unmöglich ist.

    Jennifer Delamere hat ein Faible für die Operetten von Gilbert und Sullivan, was man während des Lesens deutlich spürt. Sie beschreibt Theaterszenen so bildlich, dass man sich alles wunderbar vorstellen kann und das Gefühl hat, mitten drin zu sein im schillernden Theaterkosmos.

    Wie bereits angedeutet, hat der Glaube an Gott eine zentrale Rolle in diesem Roman. Gerade die Botschaft, die vermittelt wird, ist mal eine andere. Natürlich geht es u.a. um Vergebung, aber auch um Vertrauen in Gottes Versorgen und sein Wirken.

    Ich bin wirklich gern in dieses Buch eingetaucht. Einen Wermutstropfen gibt es jedoch: Es wurde zwischen den Perspektivwechseln von Nate und Rosalyn keine Leerzeilen eingefügt (vergessen?), so dass ich nicht gleich mitbekam, wenn mal wieder einer kam. Das hat das Lesevergnügen etwas geschmälert, was echt schade ist. Inhaltlich trotzdem eine Leseempfehlung.
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