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Bewertungen
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von Natalia (Veröffentlicht am 12.04.2026)
Rotkäppchen mal anders
Kurzmeinung: Spannender historischer Roman, den man nicht so schnell aus der Hand legt
Die bekannte Autorin Karen Witemeyer hat zusammen mit dem Francke Verlag den historischen Roman " Sag, wo mag die Erbin sein" auf den Büchermarkt gebracht und schon allein der erste Eindruck vom Cover ist wunderschön. Sogar meine Kinder haben sich gleich das Buch geschnappt und gefragt, ob es da um Rotkäppchen geht. Das Buch ist ein Taschenbuch mit Softcover und hat 352 Seiten.
Um Rotkäppchen geht es natürlich nicht, denn hier geht es um Texas im Jahre 1896. Die äußerst reiche Mrs. Carmichael kämpft, seit ihr Mann auf mysteriöse Weise ums Leben gekommen ist, gegen die Habsucht ihres Schwagers, der vor nichts Halt macht. Er möchte die sehr erfolgreichen Firma ihres Mannes für sich alleine haben , aber daran hängen sehr viele Arbeitsplätze und Menschen, die sich auf die Familie verlassen. Als er schließlich sogar ihr Anwesen anzündet und das Leben ihrer kleinen Tochter Scarlett auf dem Spiel steht, trifft sie eine folgenschwere Entscheidung. Bis zu ihrer Volljährigkeit lebt Letty Hood (wie sie sich ab jetzt nennt) mit ihrer Oma versteckt in den Wäldern von Texas und hat keinen Kontakt mehr zu ihrer Mutter, damit ihr Onkel sie als Erbin nicht mehr findet und ihr nichts antun kann. Ihre Oma zieht sie dabei sehr wohlbehütet, naturverbunden und im Glauben an Gott auf. So ist das überraschend für den Pinkerton-Detektiv, der zu ihrer Volljährigkeit von ihrer Mutter angeheuert wird, als er eine völlig weise und nicht verwöhnte junge Frau vorfindet. Um der Geschichte die Spannung nicht vorweg zu nehmen, möchte ich nur kurz sagen, dass die beiden auf auch auf dem Weg zurück " nach Hause" einige Abenteuer zu erleben haben und dabei das Knistern und Herzklopfen nicht zu überhören ist.
Das Buch ist flüssig und wunderbar geschrieben. Dabei sehr spannend und die Dialoge sind auch spritzig und lustig. Karen Witemeyer schafft es, dass man das Buch nicht aus der Hand legen möchte, auch wenn man manchmal denkt "Waaaaas, das kann doch gar nicht sein" . Ein absolutes Muss, wenn man historische Romane mag und sich in den Wäldern von Texas verlieren möchte und dabei auch Glaube und Gottesfurcht nicht vermissen möchte, denn wie Karen Witemeyer schreibt "Du bist nicht allein Letty. Das bist du nie " ( Zitat) lernt man hier recht schnell, dass Gott an erster Stelle steht und wir ihm vertrauen dürfen.
Das Buch würde ich auf alle Fälle weiterempfehlen. -
von Grace2 (Veröffentlicht am 08.03.2026)
Märchenhaft spannend und romantisch!
Mit ihrem Buch „Sag, wo gar die Erbin sein?“ entführt die Autorin Karen Witemeyer den Leser nach Texas in das Jahr 1896.
Hier muss sich der Pinkerton-Detektiv Philip Carmichael auf die Suche nach einer reichen Erbin machen. Doch auch der böse Onkel der Erbin ist auf der Suche nach ihr, denn er möchte das Erbe seines Bruders für sich allein haben und dafür schreckt er vor keiner Untat zurück. Doch wie findet man jemanden, der über viele Jahre völlig untergetaucht ist? Und das auch noch mit der Schwierigkeit, dass man niemanden auf die Spur der Erbin bringen möchte… Wird Philip Carmichael die Erbin trotz aller Gefahren erfolgreich zu ihrer Mutter zurückbringen? Denn Gefahren lauern überall in der Zeit des sog. Wilden Westens.
Die Bücher der Autorin Karen Witemeyer sind eine Garantie für ein entspanntes Lesevergnügen und so enttäuscht auch dieses Buch nicht. Es ist ein wunderbarer Mix aus Märchen, Romantik und Spannung und - wie immer - gepaart mit einer Prise liebevollen Humors. Doch bei aller Leichtigkeit bleibt auch nicht der Verweis auf den christlichen Glauben zurück, der diesen Roman tiefgründiger werden lässt, als oberflächlich erwartet. Hinzu kommt, dass Karen Witemeyer ihre Protagonisten liebevoll und gut durchdacht aufbaut. Der Bösewicht ist genau das, was seine Rolle ausmacht, die liebevolle, weise Großmutter ist die, die jeder braucht, die beiden Hauptpersonen sind charakterstark und im Zueinander gekonnt verbunden. Das Setting ist absolut bildhaft dargestellt.
Ich liebe die Bücher der Autorin und bin jedes Mal wieder begeistert über die Freude, die in ihren Büchern enthalten ist. Gerade in schwierigen Zeiten bieten ihre Bücher eine wunderbare Ablenkung und schon sieht die Welt nicht mehr ganz so düster aus. So erfüllt Karen Witemeyer auch mit diesem Buch ihre Mission. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und da es noch viele Märchen gibt, bleibt vielleicht ja auch die Hoffnung, dass es bald noch ähnliche Romane von ihr geben wird.
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von G. Wernecke (Veröffentlicht am 06.03.2026)
Ein typischer Karen Witemeyer Roman
Mit Sag, wo mag die Erbin sein? liefert Karen Witemeyer einmal mehr genau das, was ihre Leserinnen an ihr lieben. Wer ihre Romane kennt, weiß ziemlich genau, was ihn erwartet – und genau das macht auch einen großen Teil des Charmes aus.
Wie gewohnt überzeugt Witemeyer mit sorgfältig ausgearbeiteten Charakteren. Ihre Figuren bringen Vergangenheit, Verletzungen, Eigenheiten und Ecken und Kanten mit, die sie glaubwürdig und lebendig wirken lassen. Besonders schön ist wieder das Western-Flair: Cowboys, eine raue, aber zugleich warmherzige Umgebung und die Atmosphäre des amerikanischen Westens geben der Geschichte einen ganz eigenen Charme.
Auch der christliche Aspekt ist klar erkennbar und bibeltreu eingebunden. Der Glaube wirkt nicht aufgesetzt, sondern ist organischer Teil der Handlung und der Entwicklung der Figuren. Gerade das macht den Roman für Leserinnen christlicher Liebesgeschichten besonders wertvoll.
Ein kleiner Kritikpunkt für mich war allerdings der männliche Protagonist. Während Witemeyer ihre Figuren sonst sehr ausgewogen gestaltet, wirkte er auf mich stellenweise etwas zu perfekt. Seine Eigenschaften und sein Verhalten sind so vorbildlich, dass dadurch ein sehr hohes Idealbild eines Ehemanns entsteht, das für manche Leserinnen vielleicht etwas unrealistisch wirken kann.
Trotz dieses kleinen Einwands bleibt der Roman eine sehr schöne, warmherzige Geschichte mit liebenswerten Figuren, einem guten Maß an Spannung und – ganz im Stil der Autorin – einem zufriedenstellenden Happy End. Wer Karen Witemeyers Bücher mag, wird auch an diesem Roman wieder viel Freude haben. -
von bibliothek.auf.dem.land (Veröffentlicht am 03.03.2026)
Spannend und berührend
Sag, wo mag die Eltern sein? Diese Frage stellt sich der geldgierige Onkel von Letty pausenlos. Warum? Weil er hinter ihrem Erbe her ist und ihm die Zeit davonrennt. Denn, wenn sie volljährig wird bekommt sie viel viel Geld.
Mit 5 Jahren wurde sie an einen geheimen Ort zu ihrer Großmutter gebracht und wuchs dort wohlbehütet und liebevoll auf. Doch ihre Volljährigkeit bahnt sich an und ihre Mutter läßt sie durch Philip Carmichael, einen Pinkerton-Detektiv zurückholen. Durch seine Spitzfindigkeit findet er sie und eine spannende Reise beginnt. Werden sie es schaffen oder trägt ihr Onkel den Sieg davon?
Der Autorin gelingt es von Anfang an den Leser in den Bann zu ziehen. Die Spannung hält bis zum Schluss an und man muss mit vielen Aufregungen rechnen.
Der Glaube ist ein großer Bestandteil, denn Letty wurde von ihrer Großmutter sehr weise und feinfühlig erzogen. Das Gebet und ihr Gottvertrauen sind ihre Lebensfundamente. Den widrigen Umständen gewinnt sie immer etwas positives ab und zweifelt nicht an Gottes Wegführung.
Philip Carmichael bewundert das sehr, denn auch er ist christlich erzogen, hat saubere Moralvorstellungen und stellt sich seiner großen Verantworung. Ihr Weg zurück führte sie oft durch dunkle Täler, aber ihr Bewußtsein, dass Gott ihre Geschicke in der Hand hält, trug sie immer weiter. Kommen sie unbeschadet an?
Ein absolut lesenwertes Buch, das wieder einmal zeigt, dass Gott treu zu seinem Wort steht und diejenigen reich beschenkt, die ihm vertrauen. -
von Sarah (Veröffentlicht am 27.02.2026)
Ein empfehlenswertes Buch!
Ein wunderbar geschriebenes Buch über die Geschichte eines jungen Mädchens, das nach jahrelangem Verstecken vor dem grausamen mordwilligen Onkel endlich ihr Erbe antreten soll. Die Geschichte ist packend und man möchte einfach immer weiterlesen!
Es ist sehr schön wie auch der christliche Glaube Bedeutung spielt und den Charakteren in ihrem Leben wichtig ist.
Mein einziger Punkt, der mich ein wenig gestört hat, ist, dass es mir manchmal die Liebesgedanken bisschen zu viel wurden weil da ein recht großer Fokus daraufgelegt wurde. Aber das ist Meinungssache;)
Im Großen und Ganzen ein empfehlenswertes Buch! -
von Johanna (Veröffentlicht am 25.02.2026)
Liebe, Freude, Hoffnung und starker Glaube
Das Buch: Sag wo mag die Erbin sein? Von Karen Witemeyer ist wirklich ein Meisterwerk. Es ist unfassbar gut geschrieben, der Schreibstil zieht einen sofort in seinen Bann und man kann das Buch schon nach den ersten paar Seiten schlecht aus der Hand legen.
In dem Buch geht es um eine reiche Erbin welcher nach dem Leben getrachtet wird und genau diese permanente Bedrohung sorgt von Beginn an für eine dichte, fesselnde Atmosphäre. Das Buch überzeugt nicht nur durch eine spannende Ausgangslage, sondern vor allem durch seine lebendigen Figuren. Die Protagonistin ist stark, klug und dennoch zutiefst menschlich – man fiebert mit ihr mit, leidet mit ihr und hofft ununterbrochen, dass sie dem drohenden Unheil entkommen kann.
Besonders gelungen ist, wie Karen Witemeyer Spannung und Gefühl miteinander verbindet. Neben der Gefahr und den geheimnisvollen Ereignissen nimmt sie sich viel Raum für zwischenmenschliche Beziehungen, Emotionen und Momente voller Herz. Die Dialoge wirken natürlich und warm, die Beschreibungen lassen die Zeit und die Umgebung lebendig vor Augen entstehen.
Ohne zu viel zu verraten: Das Buch bietet überraschende Wendungen, eine stetig wachsende Spannung und eine starke Prise Romantik, die sich ganz organisch in die Handlung einfügt. Gerade dieses ausgewogene Zusammenspiel macht die Geschichte so besonders und sorgt dafür, dass man immer „nur noch eine Seite“ lesen möchte.
Wer historische Romane mit Tiefgang, Spannung und starken Charakteren liebt, wird dieses Buch kaum aus der Hand legen können. Eine absolute Leseempfehlung für alle, die sich gerne von einer mitreißenden Geschichte entführen lassen – und am Ende am liebsten sofort das nächste Buch der Autorin aufschlagen würden. -
von Anne (Veröffentlicht am 19.02.2026)
Spannung trifft auf Romantik!
„Sag, wo mag die Erbin sein?“ von Karen Witemeyer hat mich von der ersten Seite an gepackt. Für mich ist es ganz klar ein 5-Sterne-Buch. Ich habe es innerhalb kürzester Zeit durchgelesen, weil die Geschichte so spannend war, dass ich es kaum aus der Hand legen konnte.
Besonders gut gefallen hat mir, dass der Roman nicht nur die typische Romantik bereithielt, sondern auch Spannung pur. Man könnte schon fast sagen, dass es ein bisschen in die Richtung eines Krimis geht!
Die Figuren sind lebendig und vielschichtig gezeichnet. Gerade die Hauptcharaktere wachsen einem schnell ans Herz, weil sie Ecken und Kanten haben und nicht perfekt sind. Ihre Entwicklung im Laufe der Geschichte wirkt glaubwürdig und nachvollziehbar. Ich habe richtig mitgefiebert, gehofft und gebangt – genau das erwarte ich von einem guten Roman.
Auch der Schreibstil hat mir sehr zugesagt. Karen Witemeyer schreibt klar, bildhaft und mit einem feinen Gespür für Emotionen. Die Dialoge wirken natürlich und tragen viel zur Dynamik der Geschichte bei. Gleichzeitig schafft sie es, eine warme, atmosphärische Stimmung aufzubauen, die das Lesen sehr angenehm macht.
Insgesamt hat mich das Buch vollkommen überzeugt. Es verbindet Spannung und Romantik auf eine Weise, die fesselt, ohne kitschig zu sein. Für mich war es ein echtes Lesehighlight, das ich sehr gerne weiterempfehle.
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von Wolkenspiel (Veröffentlicht am 16.02.2026)
Rotkäppchen im 19. Jahrhundert: romantisch und spannend
Karen Witemeyer ist einfach ein Garant für schöne Lesestunden. Wenn man denkt, man wäre dem Märchenalter entwachsen wird man bei ihr schnell erkennen, dass dem nicht so ist. Denn ihre Märchenadaptionen ins Texas des 19. Jahrhunderts sind unglaublich humorvoll, romantisch und spannend geschrieben. Nach Schneewittchen (Sieben Helden für Penelope) und Cinderella (Ein Stiefel kommt selten allein) begeistert nun Rotkäppchens Abenteuer.
Das Cover ist wieder wunderschön passend und spiegelt sowohl das Märchen, als auch den Roman perfekt wider. Ein großes Lob an dieser Stelle an den Francke-Verlag für all die schönen und passenden Cover.
Inhalt:
Letty Hood wurden zu ihrem eigenen Schutz von ihrer Mutter in die Obhut der Großmutter gegeben, die diese in der Abgeschiedenheit großzog. Nach dem Tod des Vaters wollte ihre böser Onkel Drake sie umbringen, um an das Erbe zu kommen. Nun steht mit ihrem 21. Geburtstag die Volljährigkeit bevor und mit einer Testamentsänderung könnte Letty ihren Onkel vom Erbe ausschließen und damit wieder sicher und frei leben.
Der Detektiv Philip Carmichael wurde von der Mutter beauftragt Letty zu finden und auf geheimen Wegen sicher nach Hause zu bringen. Diese Reise birgt einige Gefahren, denn Onkel Drake hat noch lange nicht aufgegeben.
Beide Protagonisten sind sehr sympathisch. Sie zeigen beide auf ihre Art Stärke, Einsatz und einen tiefen Glauben. Auf dem Weg wächst das gegenseitige Vertrauen und die Gefühle füreinander. Aber kann das gut gehen, eine reiche Erbin und ein einfacher Detektiv?
Meine Lieblingszitate:
„Das, was wir wollen, ist nicht immer das Beste. Gott will, dass wir das tun, was das Beste ist, auch wenn es manchmal wehtut.“ (S. 13)
„Du siehst vielleicht nicht weiter als bis zum jetzigen Moment, aber Gott sieht den ganzen Weg. Vertraue darauf, dass er dich führt und (…) an deiner Seite steht. Du bist nicht allein.“ (S. 118)
„Kein Problem ist größer als unser Gott. Vergiss das nicht.“ (S. 119)
Wer es gerne historisch, romantisch und spannend mag ist hier genau richtig. Wer einmal Karen Witemeyer für sich entdeckt hat, wird immer wieder zu ihren Büchern greifen. Wenn du einen Roman brauchst bei dem du sicher gehen möchtest, dass er dir gefällt: Witemeyer!
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von Regina (Veröffentlicht am 10.02.2026)
das Gefühl von einer Märchengeschichte
Für mich persönlich sind die Bücher von Karen Witemeyer ein Muss. Ich würde sie auch einfach lesen ohne mir vorher den Klappentext anzuschauen. Ihre Romane bescheren mir immer schöne Lesestunden und bringen mich hier und da auch zum Lachen und Weinen.
Ab Seite eins bin ich in die Geschichte eingetaucht und konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Beim Lesen war ich innerlich oft unter Spannung, habe nur auf den Moment gewartet, wo Letty ihren Onkel wiedersieht.
Die Hauptcharaktere Letty und Philip sind von Anfang an sehr sympathisch, ich persönlich hätte mir aber ein paar Kabbeleien zwischen den beiden gewünscht, das Fehlen von diesen hat der Geschichte aber in keinster Weise geschadet.
Der Schreibstil ist einfach und lässt einen nur durch die Seiten fliegen.
Fazit: Dieser Roman verleiht einem das Gefühl, als würde man eine Märchengeschichte lese. Eine ganz große Leseempfehlung.
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von Lese-Reise (Veröffentlicht am 10.02.2026)
Wundervoll spannender und sehr lesenswerter neuer Roman von Karen Witemeyer
Karen Witemeyer nimmt ihre Leser in ihrem neuen Roman „Sag, wo mag die Erbin sein?“ mit auf eine spannende und gefahrvolle Reise durch die dichten Wälder Texas. Dabei wird die junge Protagonistin Letty Hood von treuen Pferden, einem Pinkerton-Detektiv und dem unerschütterlichen Schutz ihres Wolfshundes Rusty begleitet. Seit 15 Jahren versteckt, muss sie sich vor ihrem gierigen Onkel schützen, der vor nichts zurückschreckt, um ihr Erbe an sich zu reißen.
Die ständige Bedrohung durch skrupellose Verfolger, Plakate, mit ihrem Bild an allen Bahnstationen, die sie zur leichten Beute machen, sowie die von ihrem Onkel engagierten Pinkerton-Detektive, die ihr dicht auf den Fersen sind, sorgen für eine durchgehend spannende Atmosphäre. Als ihre Mutter, die sie seit Jahren nicht mehr gesehen hat, ihrerseits den Pinkerton-Detektiv Philip Carmichael beauftragt, sie kurz vor ihrer Volljährigkeit sicher zurückzubringen und ihr Erbe anzutreten, beginnt eine die Reise – und zwischen den beiden entwickelt sich eine zarte Liebesgeschichte. Doch kann diese Liebe zwischen zwei so unterschiedlichen Menschen bestehen? Philip hat Angst, wenn aus Letty wieder Scarlett wird, die Kluft zwischen ihren Welten zu groß werden könnte und die Familie, dass Philip andere Interessen verfolgt.
Das Thema des Buches, dass dem, der sich zu Gott hält Schmerz und Leiden nicht erspart bleiben, aber Gott durchträgt, ist Karen Witemeyer auf spannende und zugleich wie immer sehr romantische Weise gelungen. Wer gerne Liebesromane mit Wärme, Tiefe und Spannung liest, kommt hier voll auf seine Kosten. Mir hat das Buch bis auf ganz wenige Stellen sehr gut gefallen, die Anlehnung an Red Riding Hood kann man unterschiedlich interpretieren. Ich empfehle es sehr gerne weiter.
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von Märchens Bücherwelt (Veröffentlicht am 08.02.2026)
Glaube, Mut und Herz – eine Reise, die die Seele berührt
Dieses Buch hat mich von der ersten Seite an tief bewegt und begeistert, weil es nicht nur spannend unterhält, sondern gleichzeitig den Glauben auf so berührende Weise in den Mittelpunkt stellt.
Letty Hood, die fünfzehn Jahre abgeschieden bei ihrer Großmutter in den Wäldern von Texas lebt, wird aus ihrem bisherigen Leben gerissen, als Pinkerton-Detektiv Philipp Carmichael sie zu ihrer Mutter zurückbringen soll, damit sie ihr Erbe antreten kann – während ihr habgieriger Onkel alles daransetzt, genau das zu verhindern.
Was mich besonders beeindruckt hat, ist die Entwicklung und Tiefe der Charaktere. Philipp erwartet eine verwöhnte junge Frau, begegnet jedoch einer selbstbewussten, fleißigen und liebenswerten Letty, die trotz Ängsten ein starkes Vertrauen in Gott zeigt. Gerade dieses Vertrauen wird nicht nur durch Gebete sichtbar, sondern vor allem durch ihr Handeln, ihre Worte und die Art, wie sie auch in schwierigen Situationen an Gottes Führung festhält.
Die Figuren wirken unglaublich authentisch, sie haben Schwächen, machen Fehler und wachsen genau daran. Ihr Glaube zeigt sich auf unterschiedliche, sehr natürliche Weise: in ehrlichen Bitten um Hilfe, in ermutigenden Worten füreinander und in Momenten, in denen sie lernen, Gott auch dann zu vertrauen, wenn sie keinen Ausweg sehen. Diese glaubensstärkenden Elemente ziehen sich wie ein roter Faden durch die gesamte Geschichte.
Ebenso wunderbar dargestellt sind Lettys Mutter, ihre Großmutter und die Angestellten. Sie wirken herzerwärmend, hilfsbereit und von echter Nächstenliebe geprägt. Gerade durch sie wird deutlich, dass Reichtum nicht überheblich machen muss, sondern sinnvoll eingesetzt werden kann, besonders zugunsten von Menschen und Kindern, denen es gesellschaftlich schlechter geht. Sehr berührend fand ich, wie gezeigt wird, dass man mit Gottes Hilfe dem reinen materiellen Denken entgehen kann und Besitz stattdessen verantwortungsvoll und zum Wohl anderer nutzt.
Neben Spannung und Abenteuer sorgen Humor, emotionale Gespräche und leise, nachdenkliche Augenblicke für eine besondere Tiefe. Auch Lettys Wolfshund Rusty bringt nicht nur Wärme und kleine heitere Szenen hinein, sondern vermittelt zugleich das schöne Gefühl, dass selbst scheinbar kleine Geschöpfe von Gott gebraucht werden können, um Menschen zu schützen und zu führen.
Die Mischung aus unerwarteten Wendungen, berührenden Momenten und einer feinfühligen, überraschend angenehmen romantischen Note macht diesen Roman zu einem echten Lesehighlight. Trotz der Anklänge an bekannte Märchenmotive gelingt es der Autorin, eine ganz eigene, deutlich schönere und hoffnungsvollere Geschichte zu erzählen.
Ein zutiefst bewegender, glaubensstärkender Roman mit großartigen Charakteren, der Herz und Seele gleichermaßen anspricht – absolut verdiente 5 Sterne.
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von Vanessa (Veröffentlicht am 05.02.2026)
Rotkäppcheninspirierter Wildwest-Roman mit starken Charakteren
In Anlehnung an das Märchen „Rotkäppchen“ hat Karen Witemeyer einen Roman geschrieben, der 1896 in Texas spielt. Es geht um die junge Frau Letty, die im Verborgenen bei ihrer Großmutter aufwächst, da ihr Onkel es auf ihr Erbe abgesehen hat. Als sie kurz vor ihrem 21. Geburtstag steht, soll sie nach Houston zurückkehren um ihr Erbe anzutreten. Damit ihr auf diesem Weg nichts geschieht, wird sie von Privatdetektiv Philip Carmichael begleitet. Auf dem Weg dorthin müssen die beiden allerdings einige Schwierigkeiten meistern. Das Buch beginnt direkt spannend. Die Geschichte wird abwechselnd aus Lettys und Philips Sicht erzählt. So bekommt man als Leser einen Einblick in die Gefühls- und Gedankenwelt von beiden. Karen Witemeyer hat eine tolle Art zu schreiben und man fliegt förmlich durch die Seiten. Besonders gut gefallen hat mir, dass es auf der Reise nicht nur spannend zugeht, sondern die beiden auch Gottes Führung in Bezug auf ihre Zukunft bekommen. Beide müssen unabhängig voneinander und gemeinsam herausfinden, wo ihr Platz in der Welt sein soll und was sie mit ihrem Leben tun wollen. Es wird deutlich, dass Gott durch Schwierigkeiten führt und in jeder Situation doch alles in seiner Hand hält. In Bezug auf die Liebe fand ich Letty sehr bewundernswert. Ihr ist bewusst, dass Liebe bedeutet Opfer zu bringen und die Bedürfnisse des anderen über die eigenen zu stellen. Das ruft sie sich immer wieder in Erinnerung und so kann sie fröhlich durch ihr Leben gehen, auch wenn sie schon viel Leid erlebt hat. Ein großartiger Roman, den ich gerne weiterempfehle!
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von Raphaela23 (Veröffentlicht am 05.02.2026)
Schöne Geschichte über wahren Reichtum
Von der ersten Seite an bin ich voll in die Geschichte abgetaucht und mein Herz ging direkt für Letty und ihr Schicksal auf.
Alle Radcliffe-Frauen sind einfach wundervolle Romanfiguren, die man von ganzem Herzen lieb gewinnt. Wie so oft bei Witemeyer, sind die Protagonistinnen außergewöhnlich starke und bewundernswerte Frauen, die mit viel Mut, Verstand und klaren Überzeugungen ausgestattet auftreten. Der Pinkerton-Detektiv Philip ist allerdings ebenso sympathisch, sodass es leicht fällt, die vier Hauptpersonen in ihrem Kampf gegen das Böse anzufeuern und zu begleiten.
Das Tempo und die Spannung des Plots verlaufen dabei nicht so hoch wie zuerst gedacht, und der Roman lässt sich trotz des stets unter latenter Gefahr und Verfolgung stattfindenden Fluchtgeschehens sehr angenehm lesen. Vielmehr steht auch in diesem Buch eine Liebesgeschichte im Fokus, die für meinen Geschmack kapitelweise fast etwas zu körperbetont erzählt wird, ansonsten aber sehr schön ist.
Wie auch die anderen Bücher der ‚Texas Ever after’-Serie, ist die Geschichte leicht an ein bekanntes Märchen angelehnt. Ich hatte aufgrund des Covers zunächst die Befürchtung, dass es inhaltlich zu sehr in eine mystisch-magische Richtung kippen könnte, jedoch waren diesbezüglich lediglich der Name des Reitpferdes sowie gelegentliche kleine Verweise auffällig. Dennoch ist das Spiel mit den Märchengeschichten für mich nicht gänzlich stimmig mit der sonst so schönen christlichen Grundausrichtung des Buches und der Autorin.
Die ehrlichen Gebete und Glaubensfragen in den Witemeyer-Geschichten berühren mich immer wieder aufs Neue, da sie stets so authentisch, lebensnah und einfühlsam komponiert sind. Ich fühle mich in jeder Geschichte gesehen und in meinem Glauben gestärkt. So ging es mir auch bei diesem Roman oft. In einigen der anderen Büchern schien mir die christliche Botschaft noch stärker und berührender eingewoben zu sein. Dennoch birgt auch diese Geschichte starke Aussagen sowie schöne Glaubenswahrheiten und der Schreibstil ist - wie von Witemeyer gewohnt - einfach großartig.
Zudem ist die Rahmenstory interessant, sodass man nur so durch die Seiten fliegt. Eine schöne Geschichte mit absolut liebenswerten und inspirierenden Charakteren! -
von KleinerVampir (Veröffentlicht am 04.02.2026)
Ein Lesehighlight - mit einigen Schwächen. Dennoch ein typischer "Witemeyer". Hat mir sehr gefallen!
Buchinhalt:
Texas, 1896: Scarlett Radcliffe ist einzige Erbin eines Familienunternehmens – doch bis das Kind volljährig ist, ist ihr brutaler Onkel der Vormund. Dieser zögert nicht, nach Scarletts Leben zu trachten, so dass das Mädchen fortan bei ihrer Großmutter in den Wäldern versteckt wird, wo sie als Letty Hood aufwächst und eine unbeschwerte Jugend verlebt. Kurz vor ihrem 21. Geburtstag erhält der Pinkerton-Detektiv Philip Carmichael den Auftrag, Letty zu ihrer Mutter zurückzubringen – mit ungeahnten Folgen....
Persönlicher Eindruck:
Karen Witemmeyer ist immer ein Garant für spannende Geschichten aus der Zeit des Wilden Westens, von Farmen und Ranches, von Cowboys und hier eben von den Pinkerton-Detektiven. So nimmt es nicht Wunder, dass mich auch dieser Roman nicht losgelassen hat und ich ihn in zwei Nächsten nahezu verschlugen habe.
Es geht um Scarlett, genannt Letty, die versteckt in den Wäldern von Texas ihren 21. Geburtstag abwartet, um dann ein Testament zu unterschreiben, das ihrem Onkel den Zugriff auf das Firmenvermögen der Familie verwehrt – doch viel lieber streift Letty mit ihrem Wolfshund und ihrem Pferd durch die Wälder. Pinkerton-Detektiv Philip Carmichael hat den Auftrag, Letty nach Houston zu bringen und die Reise der beiden gestaltet sich zunehmend schwer – auf Lettys Kopf ist ein Kopfgeld ausgesetzt und kein Geringerer als ihr Onkel trachtet nach Lettys Leben.
Ein Roman wie ein Film! Ein durchgängiger Spannungsbogen nimmt den Leser mit in die Zeit des ausgehenden 19. Jahrhunderts, in die Weiten von Texas. Letty und Philip, aber auch die anderen Figuren, sind sehr gut ausgearbeitet und haben Profil. Anders der gefürchtete Onkel – dieser ist eher eine graue Eminenz, die wie ein Damoklesschwert über allem schwebt und bleibt die ganze Geschichte lang weitgehend im Dunklen.
Der christliche Aspekt des Romans ist deutlich aber unaufdringlich in die Handlung eingewoben und behandelt Themen wie Gottvertrauen und Nächstenliebe. Die glaubhafte Frömmigkeit der Figuren gibt ein gutes Bild von ihrer Einstellung zum Leben und die sachte eingestreuten Bibelzitate untermauern diese. Natürlich entspinnt sich zwischen den beiden Hauptfiguren eine zarte Romanze, die in einem Happy End mündet – das werde ich wohl nicht zu viel verraten.
Dennoch hat der Roman einige Schwächen, die das Lesevergnügen zwar nicht trüben, dennoch aber nicht unerwähnt bleiben sollen. Das vorliegende Buch ist das dritte in der Texas Ever After-Serie und basiert auf einer modernen Interpretation des Märchens Rotkäppchen. Natürlich sind Parallelen dann gewollt, wirken aber oft künstlich. So zum Beispiel Lettys roter Kapuzenumhang, der in meinen Augen reichlich deplatziert wirkt, wenn man auf der Flucht nicht auffallen möchte oder auch die Märchenassoziation „Hood“ (Red Riding Hood) , „Drake“ (Onkel = der Drache) oder die durch Dornenhecken abgeschirmte „Burg“ eben dieses Onkels: das wirkt alles ein bisschen zu sehr aufgesetzt. Zudem gesundet Philip viel zu schnell wieder von seinem Schüttelfrost und auch die Witwe, die die beiden in ihrer Hütte übernachten lässt, ist ein bisschen arg viel Zufall. Am meisten gestört hat mich aber die Sammlung mittelalterlicher Geräte in der „Burg“ des Onkels. In den USA gab es kein Mittelalter wie in der Alten Welt, die Guillotine und die erwähnten Ritterrüstungen passen zwar zur Märchenkulisse, sind aber wenig glaubhaft insofern, dass Drake Ratcliffe diese alle mit dem Schiff in die Neue Welt hätte schaffen müssen – das halte ich im 19. Jahrhundert doch zu unglaubwürdig.
Insgesamt ist der Roman aber eine Leseempfehlung, die nicht sehr unter seinen Schwächen leidet und auf jeden Fall bei all denen punktet, die historische Romane abseits des Mainstreams und mit christlichen Grundtönen zu schätzen wissen! -
von maulwurf456 (Veröffentlicht am 03.02.2026)
christlicher Roman voller Spannung und Romantik
"Sag, wo mag die Erbin sein?" ist der neuste Roman von Autorin Karen Witemeyer. Die Taschenbuchausgabe ist seit Anfang Januar im Francke-Verlag mit 352 Seiten erhältlich.
Das Coverbild zeigt eine in rotem Kapuzenumhang gekleidete Frau mitten im Wald. Da im Hintergrund ein Wolf zu erkennen ist, wird beim Betrachten gleich die Erinnerung an das Märchen Rotkäppchen geweckt. Auch beim Lesen der Geschichte kommen so einige Assoziationen/ Parallelen zu Grimms Märchen auf.
Der Schauplatz der Handlungsgeschichte ist Texas im Jahre 1896. Hier wächst die Protagonistin Letty Hood behütet bei ihrer Großmutter in einem abgeschiedenen Waldstück auf. Als Kind musste sie vor ihrem Onkel fliehen. Dieser hat es auf ihr Erbe abgesehen und um dieses zu Erlangen schreckt nicht einmal vor dem Mord an der eigenen Nichte zurück.
Letty steht inzwischen kurz vor ihrer Volljährigkeit und soll nun in ihre Heimat, nach Houston, zurückkehren. Denn ab ihrem 21.Geburtstag gehört das Vermögen ihr. Für ihre Rückreise engagiert ihre Mutter den Pinkerton-Detektiv Philip Carmichael. Er soll die junge Frau aufspüren und wohlbehalten zurückbringen. Philip erwartet eine verwöhnte Göre und wird vom Charakter der selbstständigen und mutigen Letty überrascht. Doch je länger die Beiden sich auf der Reise nach Houston befinden, desto größer wird die Gefahr, welche von Lettys skrupellosen Onkel ausgeht...
Der Schreib- und Erzählstil von Autorin Karen Witemeyer ist angenehm leichtfüßig und flüssig. Gleich zu Beginn wird die Neugierde des Lesers geweckt, indem der Roman mit einer packenden Szene aus Lettys Kindheit beginnt. Dieser Prolog liest sich voller Spannung und erklärt die Flucht Lettys zu ihrer Großmutter.
Die einzelnen Figuren sind von Karen Witemeyer detailreich gestaltet worden. Protagonistin Letty ist durch die Zeit bei ihrer Großmutter deutlich geprägt. Eine verzogene Göre erwartet Philip Carmichael vorzufinden und stößt dabei auf eine selbstständige und mutige junge Frau. Zugleich ist Lettys Figur geprägt von Güte, Barmherzigkeit und Gottvertrauen. Als Leser schließt man die Protagonistin schnell ins Herz.
Auch Pinkerton-Detektiv Philip Carmichael hat das Herz am rechten Fleck - und dies obwohl er viel mit Halunken und ähnlichen zu tun hat.
Die Reise von Texas nach Houston gestaltet sich als dramatisch und spannungsgeladen. Einige Szenen habe ich persönlich leider als etwas überspitzt und übertrieben dargestellt empfunden. Als Beispiel möchte ich hier die Szene in der Hütte während Philips Fieberwahn nennen. Dadurch das die Erzählung sowohl aus der Sicht von Letty als auch Philip abwechselnd erfolgte, zog sich diese sehr in die Länge und das Gefühlsdrama der Beiden wurde arg theatralisch.
Der Bezug zum christlichen Glauben wird an einigen Stellen hervorgehoben, bspw. zitieren Philip und Letty gerade in schwierigen Situationen aus der Bibel. Diese Szenen wirken dabei nicht aufgesetzt oder gezwungen; vielmehr gehört der christliche Glauben und das Vertrauen zu Gott zu den handelnden Figuren dazu.
Der Spannungsbogen der Geschichte ist konstant und das Ende schlüssig.
Bis auf den Kritikpunkt der z.T. überspitzen Romantik habe ich mich gut unterhalten gefühlt und kann den Roman durchaus weiterempfehlen. -
von lucy.liest (Veröffentlicht am 02.02.2026)
Humorvoll, spannend und romantisch
Die Geschichte von Scarlett Radcliffe spielt im Texas des Jahre 1896, wo sie unter dem Decknamen Letty Hood bei ihrer Großmutter mitten in den Wäldern aufwächst, auf der Flucht vor ihrem gierigen Onkel, der es auf ihr Erbe abgesehen hat. Kurz vor ihrem 21. Geburtstag soll sie nach Hause zurückgebracht werden und dafür engagiert ihre Mutter den Pinkerton-Detektiv Philip Carmichael. Weitab von der Zivilisation um nicht von den Kopfgeldjägern des Onkels entdeckt zu werden, begeben sich die Beide auf eine abenteuerliche Reise. Wird Philip es schaffen, Letty heil zu ihrer Familie zu bringen?
Das Zitat auf Seite 123 fand ich wundervoll: „Aber das war der Preis des Abenteuers. Man musste Bequemes verlassen, um Bemerkenswertes zu erleben.“
Das Buch ist wieder ein herrliche Mischung aus Spannung, Romantik und Humor. Die spritzigen Dialoge fand ich toll und sie haben mich immer wieder zum Lachen gebracht. Die Geschichte ist durchgängig spannend und mitreißend geschrieben und zum Ende wird es sogar dramatisch spannend. Die Sicht wechselt von Philip zu Letty, so kennt man ihre beiden Gedanken und Gefühle. Ich mochte die Tiefe des Buches, durch den Glauben an Gott, der unaufdringlich in die Geschichte eingebaut wurde.
Letty ist eine feinfühlige und trotzdem starke Persönlichkeit. Philip ist der starker Beschützer, aber auch er kommt an seine Grenzen und muss Hilfe annehmen. Besonders gut gefallen hat mir Lettys wolfsähnlicher Hund, der sich ihr immer beschützend zur Seite gestellt hat.
Es ist wieder ein toller Karen Witemeyer Roman, den ich unbedingt empfehlen kann. Er beschert einem ein paar wundervolle Lesestunden und wenn du die Bücher von Karen Witemeyer noch nicht kennst, solltest du unbedingt mal eins lesen. -
von Jana (Veröffentlicht am 28.01.2026)
dieses gehört nun definitiv zu meinen absoluten Lieblingsbüchern
Karen Witemeyer hat mit diesem Buch und dieser Geschichte wieder einmal etwas ganz Besonderes erschaffen. Ich liebe ihre Bücher, und dieses gehört nun definitiv zu meinen absoluten Lieblingen!
In diesem Buch ist Letty Hood die Hauptprotagonistin. Letty ist eine junge Frau, die mit ihrer Großmutter abgeschieden in einem Wald lebt. Sie muss sich verstecken, denn ihr Onkel hat es auf ihr Erbe abgesehen und ist bereit, alles zu tun, um es an sich zu reißen. Kurz bevor Letty volljährig wird, muss sie nach Houston zurückkehren – denn dort wartet ein großes Erbe auf sie, das sie jedoch erst mit 21 Jahren antreten kann.
Philip Carmichael ist ein Pinkerton-Detektiv. Er hat den Auftrag, Letty ausfindig zu machen und sie zu ihrer Mutter zurückzubringen. Als er sie trifft, ist sie völlig anders, als er erwartet hätte: einfühlsam, stark und mit einem scharfen Verstand ausgestattet.
Je länger Philip und Letty gemeinsam unterwegs sind, desto mehr bewundert er sie – und gleichzeitig wird die Gefahr immer größer …
Schon mit den ersten Zeilen wird man direkt mitten ins Geschehen gezogen. Die Spannung ist sofort auf 100, und man möchte das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen.
Das Cover ist wunderschön gestaltet und passt perfekt zur Geschichte. Auch die im Hintergrund aufgegriffene Thematik des Märchens Rotkäppchen ist hervorragend umgesetzt.
Während des Lesens habe ich mich sehr wohlgefühlt und war am Ende fast traurig, als die Geschichte vorbei war.
Die Charaktere sind großartig ausgearbeitet. Philip ist ein zuverlässiger junger Mann und mir sofort sympathisch gewesen. Letty mochte ich ebenfalls sehr – dank der detaillierten Beschreibungen konnte ich sie mir wunderbar vorstellen. Ihr Charakter ist einfach großartig: Sie stellt sich selbst oft zurück, denkt an andere, ist mutig, klug und abenteuerlustig. Diese Mischung ist einfach toll. Auch der Hund ist eine perfekte Ergänzung, und Lettys Großmutter ist mir sehr ans Herz gewachsen.
Der Glaube und Gott werden dezent in die Geschichte eingebunden und wirken dabei nie aufdringlich oder gezwungen.
Dieses Buch – und auch alle anderen Bücher von Karen Witemeyer – kann und möchte ich von Herzen weiterempfehlen!
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von Kristina (Veröffentlicht am 25.01.2026)
Spannender Roman mit Tiefgang
Texas, 1896: Seit vielen Jahren lebt Letty Hood gemeinsam mit ihrer Großmutter versteckt in den Wäldern, denn nur dort ist sie sicher vor ihrem gierigen und skrupellosen Onkel, der es auf ihr Vermögen abgesehen hat. Nun naht ihr 21. Geburtstag und sie soll nach Houston zurückkehren und ihr Erbe antreten. Ihre Mutter beauftragt Pinkerton- Detektiv Philip Carmichael Letty zu finden und sie sicher nach Hause zu bringen. Unterwegs überrascht die junge Frau den Detektiv immer wieder mit ihrem Mut, Stärke und Einfühlungsvermögen…. Doch nicht nur die Mutter schickte jemand los um Letty zu finden, auch der Onkel lässt sie suchen. Und je näher Letty und ihr Begleiter ihrem Ziel kommen, desto größer wird die Gefahr….
Ich lese die Romane von Karen Witemeyer sehr gern und so habe ich mich auf das neue Buch von ihr gefreut. „Sag, wo mag die Erbin sein?“ ist leicht angelehnt an das Märchen von Rotkäppchen. So zeigt das gelungene Cover Letty in ihrem roten Kapuzenmantel und ihren treuen Wolfshund Rusty.
Die Geschichte beginnt sehr spannend und ich war sofort gefesselt von der Handlung. Letty und Philip sind interessante, vielschichtige und sehr sympathische Charaktere, die ich schnell ins Herz geschlossen habe. Sie stellen sich mutig und entschlossen allen Gefahren unterwegs, sorgen sich aber auch umeinander und teilen Zweifel, Träume und ihren Glauben. Unterwegs entwickeln sich zwischen Letty und Philip tiefe Gefühle. Aber die reiche Erbin und der einfache Detektiv… wie soll das zusammen passen? Auch Lettys Mutter und Großmutter sind mutige Frauen, die ich gern mochte. Und dann ist da noch der Onkel und seine Helfer und durch sie bleibt die Spannung bis zum Ende hoch.
„Sag, wo mag die Erbin sein?“ erzählt eine spannende Geschichte, voll tiefer Gefühle und mit humorvollen Szenen. Der Schreibstil von Karen Witemeyer lässt sich angenehm lesen, die Personen, Orte und Handlungen sind sehr gut und bildhaft beschrieben. Der Roman hat mich von der 1. Seite an in seinen Bann gezogen. Viel zu schnell ist die letzte Seite gekommen. Sehr gern empfehle ich das Buch weiter. -
von MeineKleineBuecherecke (Veröffentlicht am 23.01.2026)
Ein ganz toller Roman! Große Leseempfehlung!
Wer bereits ein oder mehrere Bücher von Karen Witemeyer gelesen hat, weiß, dass ihre Romane einfach toll sind! Daher habe ich mich riesig darüber gefreut, dass es nun mit „Sag, wo mag die Erbin sein?“ Nachschub von ihr gibt.
In der Geschichte geht es um Letty Hood, eine junge Frau die schon seit ihrem 5. Lebensjahr bei ihrer Großmutter aufwächst – und das fernab von anderen Menschen. Der Grund dafür ist ihr habgieriger und grausamer Onkel, der bereits ihren Vater getötet und es nun auf Lettys Erbe abgesehen hat.
Bereits die ersten Seiten sind höchst dramatisch und sorgten dafür, dass ich sofort in die Geschichte versank und den Roman erst nach vielen Seiten das erste Mal zur Seite legte.
Denn das Buch beginnt mit der traurigen Trennung von Mutter und Tochter, als es zu einem Anschlag auf ihr Heim kommt. Zum Schutz ihres geliebten Kindes sendet Lettys Mutter sie zu ihrer Großmutter, die ab nun gemeinsam mit dem Mädchen auf der Flucht ist. Niemand, vor allem nicht ihr Onkel, darf jemals erfahren, wo sie ist. Nur so können sie das Kind vor dem sicheren Tod bewahren.
Viele Jahre sind seitdem ins Land gezogen und inzwischen steht ihr 21. Geburtstag kurz bevor und somit auch ihre Volljährigkeit und der legale Antritt ihres Erbes. Dafür soll sie nun nach dieser langen Zeit nach Houston zurückkehren, wo ihre Mutter sehnsüchtig auf sie wartet. Denn wenn sie bis dahin überlebt, können sie ihr das Erbe überschreiben und Letty müsste nicht mehr um ihr Leben fürchten und könnte endlich wieder mit ihrer Mutter vereint sein.
Die Theorie ist simpel, doch die Umsetzung alles andere als einfach. Denn nicht nur Lettys Mutter schickt einen Pinkerton-Detektiv, um ihre Tochter und auch die Großmutter zurückzuholen, sondern auch der Onkel hat seine Leute mit dem Auftrag, Letty aufzuspüren und umzubringen, losgeschickt.
Ein Wettkampf gegen die Zeit beginnt…
Ein spannender und trotzdem – wie für Karen Witemeyers Romane typisch – auch sehr humorvoller und romantischer Roman, den ich sehr gerne gelesen habe!
Ich liebe Lettys Art und mochte sie, als auch den jungen Pinkerton-Detektiv Philip Carmichael sehr gerne. Auch Lettys Mutter und Großmutter sind mir sehr ans Herz gewachsen.
Der Autorin ist mit dieser Geschichte eine schöne Mischung aus Spannung, Humor und Liebesgeschichte gelungen, bei der auch der Glaube nicht zu kurz kommt und auf natürliche Weise mit ins Geschehen einfließt.
Große Leseempfehlung! -
von Stefanie (Veröffentlicht am 21.01.2026)
Märchenhafter Roman mit viel Spannung
Um das Erbe ihres verstorbenen Vaters und ihr Leben zu beschützen, musste Letty Hood fliehen. Dank ihrer Großmutter, kann sie in den texanischen Wäldern untertauchen. Bis sie, kurz vor ihrer Volljährigkeit, von Philip Carmichael, einem Privatdetektiv, aufgespürt wird, der sie sicher zu ihrer Mutter begleiten soll. Ihre Rückreise gestaltet sich sowohl spannend, als auch romantisch, da sich beide besser kennenlernen und anfangen ineinander zu verlieben.
Doch wird, Letty ihr Erbe wohlbehalten antreten können?
Ich bin von der Art und Weise begeistert, wie Karen Witemeyer es schafft, die Protagonisten (wie in einem Märchen) ein Abenteuer erleben zu lassen. Alle Komponenten eines „guten Märchens“ sind enthalten: Der ritterliche Held, der gegen den bösen Drachen gewinnt und die Prinzessin, die gerettet wid, und sich in den Helden verliebt. Gleichzeitig bin ich davon fasziniert, wieviel Liebe in den Details der Geschichte steckt: Die Begegnungen und Hindernisse auf ihrer Rückreise werden am Ende des Buches nocheinmal aufgegriffen, und Letty beginnt mit Philip eine eigene neue Zukunft, aufgrund dieser „Wegweisungen“ von Gott. Außerdem birgt die Geschichte definitv potenzial, um weitere Bücher damit zu verknüpfen. -
von Annislesewelt (Veröffentlicht am 19.01.2026)
ein wundervolles Buch
Für mich ist Karen Witemeyer ein Garant für gute und unterhaltsame Literatur, sowie wundervolle Lesestunden, und auch diesmal wurde ich nicht enttäuscht. Ich schlug das Buch auf und war sofort in der Geschichte um nur so durch die Seiten zu fliegen, weshalb ich es auch in einem Rutsch durchgelesen habe.
Es war herrlich und ich hatte sehr viel Spaß dabei. Ich liebe den Humor der Autorin und die erfrischenden Dialoge ihrer Charaktere.
Neben Letty begleitet man auch Philip und es war schön, die Reise der Beiden mitzuerleben. Es gab Gefahren, Freuden, ein zartes Knistern und viele Abenteuer. Beide sind dabei ungeheuer sympathisch und liebenswert, was es einfacher macht, in sie hineinzufühlen und mitzufiebern.
Der Verlauf war spannend und aufregend und vor allem am Schluss überschlugen sich die Ereignisse, wobei ich sogar mal eine kurze Lesepause machen musste, um wieder zu Atem zu kommen.
Dabei geht es hier um aufopferungsvolle Liebe, Neuanfänge, Leid, das durch Gier verursacht wurde, und Hoffnung auf bessere Tage.
Dabei gibt es eine wichtige Botschaft, die durch die Geschichte klingt und ausgedrückt wird:
"Kein Problem ist größer als unser Gott" (Zitat S. 118). Das sollte uns allen täglich neu bewusst werden, denn es ist so eine wichtige Botschaft.
"Sag, wo mag die Erbin sein" ist somit ein wundervoller Roman, der eine süße und leichte Geschichte mit einer tiefgehenden Botschaft verbindet und großartige Unterhaltung schenkt.
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